Technik, die deinen Entwurf trägt
Der kostenlose Praxis-Leitfaden „Medientechnik im Bauprojekt: Leitfaden für Architekten“ führt dich durch jede Entscheidung vor dem Projekt: ab welcher Leistungsphase Medientechnik ins Konzept gehört, welche Flächen, Lasten und Kabelwege früh feststehen müssen, wie Licht, Bild, Ton und Akustik im Entwurf zusammenspielen, was die Barrierefreiheit seit 2025 verlangt und wie der Kostenrahmen entsteht. Ohne Verkaufsdruck, dafür mit dem Wissen, mit dem du Angebote souverän vergleichst.

Das Wichtigste in Kürze
Woran es oft scheitert
Technik kommt zu spät
Die Frage „und wo kommt jetzt der Bildschirm hin?“ fällt meist erst, wenn der Entwurf steht und die Rohbauplanung durch ist. Ab diesem Moment arbeitet jede Entscheidung gegen deinen Entwurf.
Keine belastbaren Budgets
In den frühen Phasen läuft Medientechnik als grobe Schätzung mit; die Kostenwahrheit erlebt der Bauherr erst in der Ausschreibung.
Gewerke-Lücke
Elektro plant Dosen, Trockenbau plant Wände, IT plant Netzwerk. Signalwege, Bedienung, Akustik und Betrieb plant niemand, und die Barrierefreiheit taucht erst bei der Abnahme auf.
Das steckt im Leitfaden
Leistungsphasen, Schnittstellen, Flächen und Lasten, Akustik, Barrierefreiheit und Kosten-Logik, Schritt für Schritt geklärt.
- Die Leistungsphasen-Matrix von der Grundlagenermittlung bis zur Objektbetreuung, mit LM.VM.2014 in Österreich und SIA 112 in der Schweiz im Vergleich.
- Die Schnittstellen-Checkliste zu Elektro, TGA, Trockenbau und IT: wer liefert, wer montiert, wer schließt an, wer programmiert, wer misst ein.
- Flächen- und Lastentabellen für Medienflächen und Technikräume, inklusive Wärmelast als Eingangsgröße für die Kühllastberechnung.
- Licht, Bild, Ton und Akustik im Entwurf: Design-Argument und Funktions-Argument je Themenwelt, mit Nachhallzeiten nach DIN 18041.
- Der Barrierefreiheits-Check nach BFSG und BaFG: Höranlagen nach EN 60118-4, Zwei-Sinne-Prinzip und die Fristen in Deutschland und Österreich.
- Kosten-Logik und Einordnung in Kostengruppe 400 ff. nach DIN 276: welche Hebel die Investition treiben und warum früh geplant günstiger ist.
Was dir der Leitfaden bringt
Früh richtig entscheiden
Du weißt, was in Leistungsphase 1 bis 5 festgelegt gehört: Nutzungsszenarien, Flächen, Lastreserven, Leerrohre und Schnittstellen zu Elektro, TGA, Trockenbau und IT.
Kosten im Griff
Mit der Kosten-Logik und der Einordnung in Kostengruppe 400 ff. nach DIN 276 gehst du mit einem belastbaren Rahmen ins Bauherrengespräch und in den Angebotsvergleich.
Abnahme ohne Nachträge
Die Checkliste zeigt, wie Höranlage, Zwei-Sinne-Prinzip und Raumakustik von Anfang an mitlaufen, statt bei der Abnahme zum Nachtrag zu werden.
In unter einer Minute zum Leitfaden
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