◆ Kostensenkung
Kostensenkung: Wie ein Großraumbüro mit Tageslicht- und Präsenzsteuerung Energie spart, ohne dass jemand etwas tun muss

Das Lichtsteuerungssystem der MULTIMEDIAFABRIK aus Vorarlberg ist die DALI-2-Anlage, die in einem Großraumbüro die Beleuchtung tageslicht- und präsenzabhängig automatisch regelt, programmiert vom Inhouse-Team und betreut aus der Region. Statt 14 Apps und einem Anbieter, der nach der Installation verschwindet, läuft die Steuerung von selbst und hält die geforderte Beleuchtungsstärke konstant.
Ausgangssituation
Eine Facility-Managerin betreute drei Stockwerke, Baujahr 2004, durchgehend T8-Leuchtstoffröhren. Mit dem Vermarktungsverbot wurde der Ersatz schwierig und teuer, einzelne Bereiche waren bereits dunkel. Gleichzeitig liefen die Energiekosten weiter, weil Licht auch in leeren Räumen und bei vollem Tageslicht brannte.
Was sich der Kunde wünschte
Ich brauche eine Lösung, die Energie spart, die Arbeitsstätten-Anforderung erfüllt und sich rechnet. Aber ich will keine 14 Apps und keinen Anbieter, der nach der Installation verschwindet. Tageslicht- und Präsenzsteuerung sollen automatisch laufen, ohne dass die Mitarbeitenden etwas tun müssen.

Warum eine Lichtsteuerung die Lösung war
Umsetzung
Der Bestand wurde zonenweise auf DALI-2 umgestellt, Tageslichtsensoren in den Fensterzonen und Präsenzmelder in Gängen und Einzelbereichen platziert. Die Konstantlichtregelung wurde so programmiert, dass die geforderte Beleuchtungsstärke gehalten wird, während fensternahe Zonen automatisch heruntergedimmt werden.
| Schritt | Inhalt |
|---|---|
| Umstieg | zonenweise DALI-2 statt T8-Leuchtstoff |
| Sensorik | Tageslichtsensoren fensternah, Präsenzmelder in Gängen |
| Programmierung | Konstantlichtregelung, fensterzonenweise Dimmung |
| Übergabe | Dokumentation und Einschulung, Wartungsvertrag |

Output
Das Licht läuft vollautomatisch: Es geht nur dort an, wo jemand ist, und dimmt, wo Tageslicht hereinfällt. Die Mitarbeitenden müssen nichts bedienen, das Lichtniveau bleibt normgerecht.
Ergebnis
| Wirkung | Ergebnis |
|---|---|
| Einsparpotenzial | bis zu 55 Prozent kombiniert [Fraunhofer ISI, 2019] |
| Amortisation | rund 5 Jahre bei viel Tageslicht [BFE / pubdb.bfe.admin.ch, 2024] |
| Bedienaufwand | keiner, alles automatisch |
| Anbieter | ein Ansprechpartner aus der Region mit Wartungsvertrag |

Was sich daraus ableiten lässt
Beleuchtung macht im Büro rund 20 Prozent der Energiekosten aus [Cleantech Approach Group via stadt-und-werk.de, 2024]. Wer beim ohnehin nötigen LED-Umstieg gleich eine geplante Steuerung mitnimmt, hebt das Einsparpotenzial automatisch und erfüllt die Arbeitsstätten-Anforderung, ohne dass das Team etwas tun muss.

Lichtsteuerungssysteme-Guide 2026
- Herstellerneutral auf offenen Standards: DALI-2, KNX und DMX statt App-Zwang und Insellösung
- Tunable White von 2700 bis 6500 Kelvin, dynamische Lichtfarbe folgt dem Tagesverlauf
- Präsenz- und tageslichtabhängige Sensorik für Komfort und spürbare Energieeinsparung
- Dokumentiert und betreiberfähig: Topologie-Plan, Adressierungsliste und Szenen-Doku
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Aus der Praxis
Wissen & Hintergrund
Häufige Fragen
- Was unterscheidet eure Lichtsteuerung von einem Elektriker, der auch KNX kann?
- Bin ich nach der Installation an einen Hersteller gebunden?
- Lohnt sich Lichtsteuerung bei LED überhaupt noch, wenn LED ohnehin sparsam ist?
- Was ist der Unterschied zwischen DALI-2 und einer klassischen 1-bis-10-Volt-Steuerung?
- Können wir bestehende Leuchten nachrüsten oder muss alles neu?
- Lässt sich die Beleuchtung in unser bestehendes KNX- oder Gebäudeleitsystem integrieren?
- Wie planen wir Tunable White im Großraumbüro ohne unruhige Lichtwechsel?
- Was passiert, wenn nach Jahren eine Komponente ausfällt?
