› Schnittstellen zu Elektro und TGA

Vertiefung

Schnittstellen zu Elektro und TGA, wie Leerrohre, Lasten und Stromkreise abgestimmt werden

Medientechnik-Planung: Hero (MULTIMEDIAFABRIK, Koblach, Vorarlberg)

Medientechnik Planung der MULTIMEDIAFABRIK stimmt die audiovisuellen Anlagen von Anfang an mit Elektroplanung, TGA, Netzwerk und Innenarchitektur ab und liefert den anderen Gewerken konkrete Vorgaben für Leerrohre, Trassen, Stromkreise, Lasten und Netzwerkdosen. Genau diese Abstimmung ist der häufigste Fehlerpunkt im Bau, und sie ist die Kern-Leistung der Fachplanung.

Der typische Schaden entsteht still: Der Elektroplaner legt Leerrohre, weiß aber nicht, wie viele und wohin, weil niemand die Medientechnik fachlich verantwortet. Nach Fertigstellung fehlen dann Kabelwege, Stromkreise und Dosen, und jede Nachrüstung beschädigt fertige Oberflächen.

Welche Vorgaben die anderen Gewerke bekommen

Die Medientechnik-Planung übersetzt das Anlagenkonzept in konkrete Vorgaben, mit denen Elektro und TGA arbeiten können.

GewerkVorgaben aus der Medientechnik-Planung
ElektroplanungLeerrohre, Trassen, Stromkreise, Lasten und Steckdosen an den richtigen Punkten
TGADeckenaufbau, Kühlung und Montagepunkte für Displays, Lautsprecher und Steuerung
Netzwerk und ITNetzwerkdosen, Backbone-Anforderungen, Netz-Trennung und PoE-Versorgung
InnenarchitekturDisplay-Positionen, Akustik-Elemente und Möblierung im Einklang

Warum die Schnittstelle so oft scheitert

Ohne planenden Fachpartner liegt die Verantwortung für die Medientechnik im Niemandsland zwischen den Gewerken. Das führt regelmäßig zu denselben Folgen.

Typischer FehlerFolge
zu wenige oder falsch platzierte LeerrohreKabel müssen nachträglich verlegt werden, Wände werden geöffnet
fehlende Stromkreise an Displays und SteuerungNachrüstung in fertigen Oberflächen
keine geplanten NetzwerkdosenAV-over-IP-Architektur lässt sich nicht sauber umsetzen
Lasten für Displays und Lautsprecher nicht berücksichtigtMontagepunkte müssen aufwendig verstärkt werden
Medientechnik-Planung: Ablauf (MULTIMEDIAFABRIK, Koblach, Vorarlberg)

Wie wir die Abstimmung organisieren

Die Integrationsplanung ist kein einmaliger Plan, sondern ein laufender Abgleich über die Leistungsphasen hinweg.

Frühe Schnittstellen-Definition:
Schon in der Entwurfsplanung legen wir fest, wer was liefert.
Abgestimmte Plansätze:
Verkabelungs- und Bestückungspläne, die Elektro und TGA direkt übernehmen können.
Laufender Abgleich:
Änderungen im Bau werden über die Gewerke hinweg nachgezogen, statt einzeln unterzugehen.
Bauüberwachung:
Wir kontrollieren auf der Baustelle, ob die Vorgaben umgesetzt wurden, bevor Wände zu sind.

Was die Integration sichert

Ohne abgestimmte IntegrationMit abgestimmter Integration
jeder plant für sich, Lücken bleiben unbemerktein Fachpartner verantwortet die Schnittstellen
Nachrüstung kostet ein VielfachesLeerrohre und Stromkreise sitzen von Anfang an richtig
Netzwerk und Cybersecurity werden vergessenIT-Sicherheit ist Teil der Schnittstellen-Planung
Schuld-Verschiebung zwischen Gewerkenklare Verantwortung von Konzept bis Abnahme
Medientechnik-Planung: Ausschreibung (MULTIMEDIAFABRIK, Koblach, Vorarlberg)

Quick-Reference

  • Die Medientechnik-Planung liefert Elektro und TGA konkrete Vorgaben für Leerrohre, Lasten und Stromkreise
  • Schnittstellen sind der häufigste Fehlerpunkt im Bau und die Kern-Leistung der Fachplanung
  • Netzwerkdosen und Netz-Trennung gehören zur Schnittstellen-Planung
  • Laufender Abgleich über die Leistungsphasen statt einmaliger Plan
  • Bauüberwachung prüft die Umsetzung, bevor Oberflächen geschlossen werden
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  • Die HOAI-Leistungsphasen der AV-Fachplanung, von der Bedarfsanalyse über die ausschreibungsreife Planung bis zu Inbetriebnahme und Wartung, als Roadmap fürs Bauprojekt
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  • Wie eine herstellerneutrale, vergaberechtssichere Ausschreibung aufgebaut ist, die Angebote vergleichbar macht und dich nicht in eine Herstellerbindung zwingt
  • Die Schnittstellen-Checkliste zu Elektro und TGA, Leerrohre, Lasten, Stromkreise und Netzwerkdosen, damit nichts nachträglich in fertige Oberflächen geschlitzt werden muss
  • Warum Akustik und Cybersecurity von Anfang an mitgeplant gehören und wie sich die Planung über vermiedene Nachrüstung refinanziert
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