◆ Premium-Retail: Wie ein Showroom über alle Fläch

Anwendungsfall

Premium-Retail: Wie ein Showroom über alle Flächen denselben Markenklang bekam — ohne eine sichtbare Box

Premium-Retail-Showroom mit eingelassenen unsichtbaren Lautsprechern

Unsichtbare Lautsprecher sind vollständig in Wand oder Decke eingelassene, überputz- und übertapezierbare Schallwandler, die du bei der MULTIMEDIAFABRIK in Koblach (Vorarlberg) als schlüsselfertige Beschallungslösung erhältst — vom Inhouse-Team geplant, eingebaut, akustisch eingemessen und gewartet. Im Premium-Retail lösen sie ein Problem, das jede durchgestylte Verkaufsfläche kennt: Der Raum soll klingen, aber keine Technik darf das Designkonzept stören.

Ausgangssituation

Eine Marke mit mehreren Showroom-Standorten im Bodensee-Raum hatte ein Interieur, das bis ins Detail durchkomponiert war — und mittendrin standen sichtbare Aufputz-Boxen, die das ruhige Bild brachen. Schlimmer noch: Auf der Fläche liefen private Streaming-Konten, was bei gewerblicher Wiedergabe rechtlich heikel ist. Jede Filiale klang anders, je nachdem, wer gerade welches Konto geöffnet hatte. Bei einer Störung war niemand zuständig, und der Facility-Leiter trug das Risiko allein.

Das Ergebnis war eine Marke, die optisch Premium versprach, akustisch aber inkonsistent und angreifbar war. Was auf der Verkaufsfläche fehlte, war kein weiteres Gerät, sondern ein durchgängiges Klangkonzept, das die Marke trägt, statt sie zu stören.

Was sich der Kunde wünschte

Unsere Flächen sollen überall gleich klingen— leise, hochwertig, unverwechselbar nach uns. Ich will keine Box mehr sehen, und ich will nicht mehr nachts wach liegen, weil irgendwo ein privates Spotify-Konto auf der Verkaufsfläche läuft. Ein Partner, eine Steuerung, ein Ansprechpartner bei Störung — das ist mein Ziel. — Facility-Leitung, Premium-Retail, anonymisiert
Elegante Hotel-Lobby mit unsichtbarer Beschallung der MULTIMEDIAFABRIK in Vorarlberg

Warum unsichtbare Lautsprecher die Lösung waren

Unsichtbar statt nur dezent:
Die Lautsprecher verschwinden hinter Putz, Farbe oder Tapete in der Oberfläche. Das Interieur bleibt ruhig, der Klang kommt scheinbar aus der Wand.
Ein Klang über alle Standorte:
Die Mehrzonen-Steuerung sorgt dafür, dass jede Fläche dieselbe leise, einheitliche Markenstimmung bekommt — zentral konfiguriert, nicht dem Zufall überlassen.
Lizenzkonform statt riskant:
Statt privater Streaming-Konten richtet die MULTIMEDIAFABRIK einen gewerblich-konformen Musik-Stream ein. Sobald Musik öffentlich läuft, ist eine AKM-Bewilligung erforderlich, die private Konten nicht abdecken [WKO, 2025].
Ein Ansprechpartner statt Niemand:
Ein lokaler Partner in der Bodensee-Region mit Ersatzteil-Bevorratung und definierter Reaktionszeit nimmt dem Facility-Leiter das alleinige Risiko ab.

Umsetzung

KomponenteDetail
Akustik-KonzeptBegehung je Standort, Pegel-Planung pro Fläche, einheitliche Klangstimmung
SchallwandlerEingelassene, überputzbare Flächenmembran mit 2-/3-Wege-Technik, breiter Abstrahlwinkel rund 170 Grad
SteuerungZentrale Mehrzonen-Bedienung über alle Filialen, App- und Panel-Steuerung, Szenen und Zeitpläne
QuellenGewerblich-lizenzierter Musik-Stream, je Fläche kuratierbar
EinmessungAkustische Messung vor Ort, raumspezifisches DSP-Feintuning, dokumentiertes Messprotokoll
ServiceWartungsfenster, lokale Ersatzteil-Bevorratung, definierte Reaktionszeit bei Störung

Der Schlüssel war die Einmessung pro Fläche: Erst die akustische Messung und das Feintuning sorgen dafür, dass derselbe Stream in jedem Raum auch gleich ankommt — trotz unterschiedlicher Größen und Oberflächen. Die Einführung lief schrittweise, begleitet vom Inhouse-Team der 48 Mitarbeitenden in Koblach: erst ein Standort als Pilot, dann der Rollout über alle Flächen.

Restaurant und Bar mit unsichtbaren Lautsprechern ohne sichtbare Technik

Ergebnis

Ein Markenklang über alle Flächen · keine sichtbare Box im Interieur · lizenzkonform statt rechtlich riskant

Die folgenden Punkte stammen aus einem anonymisierten Projekt im Bodensee-Raum — plausibel, aber bewusst gerundet.

KennzahlVorherMit unsichtbaren Lautsprechern
Sichtbare Technik im ShowroomAufputz-Boxen, Bruch im Designkonzeptkeine, Klang aus der Oberfläche
Klang über Standorteje Filiale unterschiedlicheinheitliche Markenstimmung
Musik-Lizenzprivate Konten, rechtlich riskantgewerblich-konformer Stream
Zuständigkeit bei Störungunklar, Risiko beim Facility-Leiterlokaler Partner mit Reaktionszeit
Steuerungje Fläche einzelnzentral über alle Filialen

Der entscheidende Hebel war nicht ein einzelnes Gerät, sondern die Verschiebung weg vom Stückwerk: hin zu einem durchgängigen, lizenzsicheren Klangkonzept aus einer Hand. Bei Vorauszahlung gewährt die AKM zusätzlich 20 % Ermäßigung auf die laufende Lizenzgebühr [WKO, 2025].

Was sich daraus ableiten lässt

Wenn deine Verkaufsflächen Premium aussehen, aber beliebig klingen, fehlt nicht mehr Hardware, sondern ein durchgängiges Klangkonzept. Drei Faktoren waren hier ausschlaggebend und gelten über vergleichbare Marken hinweg:

  • Die Lautsprecher müssen unsichtbar in der Oberfläche verschwinden, sonst bricht das Designkonzept.
  • Die Musik muss gewerblich-konform laufen, sonst droht Nachzahlung mit der Verwertungsgesellschaft.
  • Es braucht einen lokalen Partner mit Wartung und Reaktionszeit, damit das Risiko nicht beim Facility-Leiter hängen bleibt.
Spa- und Wellnessbereich mit unsichtbarer Beschallung

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