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Vertiefung

Das Hotelzimmer-Technikpaket: ein Set, das sich Zimmer für Zimmer wiederholt

Modernes alpines Hotelzimmer mit flächenbündigem Display, Bedienpanel und indirekter Beleuchtung am Kopfteil

Das Hotelzimmer-Technikpaket der MULTIMEDIAFABRIK bündelt alles, was in einem Gästezimmer an Technik steckt, zu einem Set je Zimmertyp: Fernseher mit Hotel-Oberfläche, WLAN, Bedienung für Licht und Beschattung, Beschallung, Lade- und Anschlusspunkte sowie die Zimmerakustik. Für dich als Objektausstatter wird daraus eine einzige Position mal Zimmeranzahl, statt einer Sammlung von Einzelgeräten, die niemand sauber bepreisen kann.

Der Denkfehler bei Zimmertechnik ist der Blick auf das einzelne Zimmer. Ein Haus hat nicht sechzig Technikaufgaben, sondern eine Aufgabe in sechzigfacher Ausführung, dazu ein paar Sonderzimmer. Genau darin liegt der Kalkulationsvorteil.

Was im Zimmerpaket steckt

BausteinWas drin istWorauf es ankommt
Fernseher und Hotel-TV-SystemBildschirm passend zur Blickachse vom Bett, Gästebegrüßung mit Namen, Hauskanäle, Senderliste, zentrale Verwaltung aller ZimmerBildgröße folgt dem Abstand, nicht dem Prospekt; die Verwaltung muss ein Mensch an der Rezeption bedienen können
WLAN im ZimmerAccess-Points nach Grundriss und Bauweise, Trennung von Gast- und Hausnetz, Versorgung über PoE nach IEEE 802.3af, 802.3at oder 802.3btmassive Wände und Bäder fressen Reichweite; ein Access-Point je Flur reicht in Steinbauten selten
Bedienung und Lichtszenenein Bedienpunkt für Licht, Beschattung und Klima statt einer Schalterwand, Szenen für Ankunft, Lesen, Fernsehen und NachtGäste lesen keine Anleitung; jede Szene muss auf einen Blick verständlich sein und ohne Vorwissen funktionieren
BeschallungKlang im Wohnbereich oder im Bad, Ton vom Fernseher oder vom eigenen Gerät des Gastes, feuchtraumtaugliche Lautsprecher im NassbereichZimmerlautstärke statt Anlage: Sprachverständlichkeit und leises Grundniveau sind wichtiger als Maximalpegel
Lade- und AnschlusspunkteSteckdosen und Ladepunkte am Bett, am Schreibtisch und beim Sessel, Anschlussmöglichkeit für eigene Geräte am FernseherPosition schlägt Anzahl: eine Dose an der richtigen Stelle ersetzt drei an der falschen
ZimmerakustikTextilien, Vorhänge, Teppich und Absorberflächen so eingesetzt, dass der Raum ruhig wirkt, in Österreich nach ÖNORM B 8115harte Oberflächen und offene Bäder machen Zimmer hellhörig; Akustik gehört ins Ausstattungskonzept, nicht in die Reklamation

Der Fernseher ist ein System, kein Gerät

Ein Zimmer-Fernseher ohne Hotel-System ist ein Fernseher, den der Gast umkonfiguriert und der nächste Gast nicht mehr versteht. Ein Hotel-TV-System sorgt dafür, dass jedes Zimmer beim Einchecken im gleichen Zustand startet: Begrüßung mit Namen, Hausinformationen, gepflegte Senderliste, Lautstärke auf einem vernünftigen Wert. Alles läuft zentral, sodass eine Änderung an der Senderliste nicht sechzig Zimmerbesuche bedeutet.

Für dein Angebot heißt das: Der Bildschirm ist der kleinere Teil der Position. Der Wert steckt in der Oberfläche, der zentralen Verwaltung und darin, dass die Rezeption sie ohne Technikwissen bedient. Wie dieses System in den Rest des Hauses greift, steht auf der Seite Signage und Gästeinformation.

Heller Seminarraum mit großem Wanddisplay, Deckenlautsprechern und Rednerpult, bereit für die Veranstaltung

Netzwerk ist die eigentliche Grundleistung

WLAN im Zimmer entscheidet heute über Bewertungen. Es ist zugleich der Baustein, der in Ausschreibungen am häufigsten unterschätzt wird, weil er unsichtbar ist. Getrennte Netze für Gast, Haus und Technik sind Pflicht, die Verkabelung darf das Kupferlimit von 100 m nicht überschreiten, und die Access-Points brauchen Strom über das Netzwerkkabel. Genau daran hängen auch Fernseher, Bedienung und Signage, weshalb das Netzwerk im Mengengerüst vor allen anderen Positionen steht.

Bedienung, Klang und Ladepunkte: die drei stillen Bewertungstreiber

Gäste beurteilen ein Zimmer selten nach der Geräteliste. Sie beurteilen, ob das Licht beim Betreten stimmt, ob sie den Ton leise bekommen, ohne die Anleitung zu suchen, und ob am Bett eine Steckdose ist. Deshalb bekommt jedes Zimmer wenige, klar benannte Szenen statt einer Schalterwand, eine Grundlautstärke, die niemanden erschreckt, und Ladepunkte dort, wo Menschen ihr Gerät ablegen.

Die Zimmerakustik gehört in dieselbe Betrachtung. Harte Böden, große Glasflächen und offene Bäder machen ein Zimmer hellhörig, und kein Lautsprecher gleicht das aus. Vorhang, Teppich und Absorberflächen sind hier Ausstattungsentscheidungen mit direkter Wirkung auf die Bewertung, und sie liegen ohnehin in deinem Gewerk. In Österreich bildet ÖNORM B 8115 den Rahmen für Schallschutz und Raumakustik im Hochbau.

Schlanke Info-Stele neben der Rezeption und kleines Türdisplay am Seminarraum in einer Hotellobby

Warum die Wiederholung deine Kalkulation vereinfacht

ZimmerkategorieWie kalkuliert wird
StandardzimmerGrundpaket mal Stückzahl, ein Preis je Zimmer, ein Montagetakt
Familienzimmer und Doppelzimmer mit ZusatzraumGrundpaket plus definierter Zuschlag für den zweiten Bildschirm oder Bedienpunkt
Suiteeigene Paketstufe mit mehr Zonen, zusätzlichem Bedienpunkt und größerer Bildfläche
Barrierefreies ZimmerGrundpaket plus Anforderungen an Bedienhöhen, Kontraste und Signalgabe über zwei Sinne
Sonderzimmer und BestandszimmerEinzelbetrachtung, meist wegen vorhandener Leitungen und Möbel im Bestand

Der Rollout folgt derselben Logik: Der Musterraum wird einmal aufgebaut und freigegeben, danach läuft die Montage in Serie mit fester Tagesleistung. Was im Musterzimmer auffällt, kostet eine Korrektur, was erst im dreißigsten Zimmer auffällt, kostet dreißig. Den vollständigen Ablauf zeigt die Seite So läuft die Zusammenarbeit ab.

Quick-Reference

  • Ein Set je Zimmertyp: Fernseher mit Hotel-System, WLAN, Bedienung, Beschallung, Ladepunkte, Zimmerakustik
  • Eine Position mal Stückzahl statt Einzelgeräte, mit definierten Zuschlägen für Suite und Sonderzimmer
  • Das Netzwerk ist die Grundleistung, an der Fernseher, Bedienung und Signage hängen
  • Bedienung muss ohne Anleitung funktionieren, für Gäste und für wechselndes Personal
  • Musterzimmer zuerst, danach Serienmontage mit planbarer Tagesleistung
Zwei Techniker montieren Medientechnik in der Fertigstellungsphase eines Hotels

Inline-FAQ Zimmerpaket

Muss es ein Hotel-TV-System sein? Sobald mehr als eine Handvoll Zimmer im Spiel ist, ja. Ohne zentrale Verwaltung wird jede Senderliste, jede Begrüßung und jede Rücksetzung zur Zimmerrunde durch das ganze Haus.

Können wir vorhandene Fernseher weiterverwenden? Manchmal. Entscheidend ist, ob sie sich zentral verwalten lassen und ob Bildgröße und Position zur neuen Möblierung passen. Das klären wir im Mengengerüst, nicht auf der Baustelle.

Wie viel Technik verträgt ein Zimmer, ohne unruhig zu wirken? Weniger, als die meisten Datenblätter nahelegen. Ein Bedienpunkt, klare Szenen und unauffällige Lautsprecher wirken hochwertiger als viele Geräte mit vielen Tasten.

Was ist mit Schallschutz zwischen den Zimmern? Der ist Sache des Bauablaufs und der Bauteile. Die Zimmerakustik im Innenraum lässt sich dagegen über Textilien, Teppich und Absorberflächen steuern, und genau das gehört ins Ausstattungskonzept.

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Technik-Gewerk in der Objektausstattung

  • Die Pakete je Raumtyp: Hotelzimmer, Seminar, Empfang, Gastronomie
  • Das Hotelzimmer-Paket im Detail und warum es die Kalkulation vereinfacht
  • Signage und Gästeinformation, gepflegt vom Haus selbst
  • Barrierefreiheit nach BFSG und BaFG mit allen Übergangsfristen
  • Rollout und Termine bis zum Eröffnungstag
  • Betrieb nach der Übergabe: Wartung, Fernwartung, Reaktionszeiten
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