Digital Signage oder Infoterminal? Der Unterschied

Digital Signage sendet an eine Menge, ein Infoterminal bedient einen Einzelnen. Der Unterschied, die Einsätze und wann du welches System brauchst.

Modernes Besucherzentrum mit geschwungener LED-Wand, Digital-Signage-Stele und Bergblick in Holzarchitektur

Digital Signage informiert eine vorbeigehende Menge, ein Infoterminal bedient einen einzelnen Nutzer, der selbst tippt und sucht. Der Unterschied ist die Interaktion: Digital Signage ist ein digitaler Aushang, der Inhalte ausspielt; ein Infoterminal ist eine Selbstbedienungs-Station, an der Menschen aktiv nach Informationen suchen, Wege planen oder Tickets lösen.

Das Wichtigste in 30 Sekunden
  • Digital Signage sendet: es zeigt Inhalte an eine Menge, ohne Bedienung.
  • Ein Infoterminal ist interaktiv: eine Person tippt, sucht und bedient es selbst.
  • Signage eignet sich für Werbung, News und Wegweisung im Vorbeigehen.
  • Ein Terminal eignet sich für Gästeinfo, Buchung und Selbstbedienung.
  • Beide laufen auf derselben Hardware-Familie und lassen sich kombinieren.

Der Unterschied auf einen Blick

Beide nutzen professionelle Displays und laufen oft auf ähnlichen Stelen. Der Unterschied liegt in Zweck und Bedienung, nicht in der Hardware:

Kriterium Digital Signage Infoterminal
Grundprinzip Sendet Inhalte an eine Menge Bedient eine einzelne Person
Bedienung Keine, es läuft von selbst Touch, der Nutzer sucht aktiv
Typischer Inhalt Werbung, News, Speisekarten, Wegweisung Gästeinfo, Karten, Buchung, Formulare
Ziel Aufmerksamkeit und Reichweite Selbstbedienung und Entlastung
Barrierefreiheit Empfohlen Pflicht nach BFSG bei Selbstbedienung

In der Praxis ergänzen sich beide: Eine Stele im Schaufenster zeigt tagsüber Signage-Inhalte und wird per Touch zum Infoterminal, sobald jemand sie bedient. Welche Geräteklasse zu welchem Standort passt, zeigt die Seite Indoor oder Outdoor; die Technik dahinter erklärt Technik.

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  • Geräteklassen, Helligkeit und Schutzart nach Standort statt Datenblatt
  • Touch und Barrierefreiheit: was BFSG und EN 301 549 konkret verlangen
  • Kosten-Logik und Komplettpaket statt nacktem Geräte-Preis

Was du wann brauchst

Kurz gesagt: Willst du informieren, ohne dass jemand tippt, ist Digital Signage richtig, etwa für Öffnungszeiten, Aktionen oder Leitsysteme. Sollen Menschen selbst etwas nachschlagen oder erledigen, brauchst du ein Infoterminal, etwa für Gästeinformation im Ort oder in der Hotellobby. Beide baut die MULTIMEDIAFABRIK auf derselben robusten Stelen-Basis; wie ein Terminal im Tourismus aussieht, zeigt der Hub Digitale Gästeinformation. Was Barrierefreiheit am Terminal bedeutet, klärt Touch und Barrierefreiheit.

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