? Lichttechnik planen
Wie plane ich die Lichttechnik für einen Club?

Club-Licht wird von den Szenen her geplant, nicht von den Geräten. Zuerst wird festgelegt, welche Zustände der Abend braucht (Ankommen, Warm-up, Peak, Live-Act, Sperrstunde, Reinigung), danach folgen Geräteauswahl, Positionen und Steuerung. Die MULTIMEDIAFABRIK legt alle Geräte auf eine gemeinsame DMX-Struktur und programmiert die Szenen so, dass sie mit wenigen Tasten abrufbar sind.
Die Reihenfolge ist der eigentliche Unterschied zwischen einer Show und einer Sammlung von Effekten. Wer mit der Geräteliste beginnt, bekommt vier Fernbedienungen und vier Automatikprogramme, die nichts miteinander zu tun haben.
| Planungsschritt | Was dabei entschieden wird |
|---|---|
| 1. Szenen definieren | welche Zustände der Abend braucht und wer sie abruft |
| 2. Positionen festlegen | wo Licht wirken soll: Fläche, Bar, Wände, Decke, Eingang |
| 3. Geräte auswählen | Moving Heads, LED-Bars, Pixel-Elemente, Architekturlicht, Hazer |
| 4. Struktur planen | DMX-Adressierung, bei größeren Anlagen ein Lichtnetzwerk |
| 5. Infrastruktur klären | Aufhängepunkte mit geprüfter Last, eigene Stromkreise, Kabeltrassen |
| 6. Bedienung festlegen | Panel, Tablet oder kleines Pult, mit Rechteprofilen je Rolle |
Zwei Punkte werden regelmäßig unterschätzt. Erstens die Infrastruktur: Aufhängepunkte, Stromkreise und Leitungen müssen liegen, bevor die Decke geschlossen wird, sonst wird jede spätere Erweiterung zum zweiten Umbau. Zweitens die Zurückhaltung: Eine Show, die vier Stunden auf Anschlag läuft, ermüdet das Publikum; der Aufbau über den Abend ist wichtiger als die Anzahl der Geräte.
Wie weit Club-Licht gehen kann, zeigt das ARLBERG CLUB HOUSE Lech mit 72 individuell steuerbaren Leuchtpunkten; in der Taubenbar des POSTHOTEL TAUBE Schruns sorgen EUROLIGHT und CAMEO über DMX für die Lichtstimmungen. Weitere Projekte legen wir auf Wunsch im Gespräch offen. Details stehen auf der Seite Effektlicht und Lichtshow, die Steuerungstechnik im Hub DMX-Steuerungen.

Club- und Bar-Technik: der Planungs-Leitfaden
- Sound nach Fläche, Raumform und Zonen dimensionieren statt nach Wattzahl
- Zonen und Presets: Tanzfläche, Bar, Lounge und Eingang getrennt geregelt
- DMX-Licht als Show gedacht: Warm-up, Peak, Live-Act, Sperrstunde, Reinigungslicht
- Das DJ-Setup, das jeder Gast-DJ ohne Einweisung bedienen kann
- Auflagen sicher einhalten: Limiter je Zone, Einmessung und Messprotokoll
- Der Club im Hotel: warum der Bass über Bauteile wandert und wie du ihn stoppst
- Wartung und Wochenend-Notfallplan, damit die Samstagnacht nicht ausfällt
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