? Musiklizenz AKM, SUISA, GEMA

FAQ

Brauche ich für Musik im Club eine Lizenz von AKM, SUISA oder GEMA?

Club- und Bar-Technik: Soundsystem (MULTIMEDIAFABRIK, Koblach, Vorarlberg)

Ja. Musik im gewerblichen Betrieb ist urheberrechtlich lizenzpflichtig, in Österreich über die AKM, in der Schweiz über die SUISA und in Deutschland über die GEMA. Ein privates Streaming-Abo deckt das nicht ab. Terrassen und Schanigärten werden teils separat verrechnet. Die Lizenz schließt der Betrieb selbst ab; die MULTIMEDIAFABRIK richtet die Musikquelle so ein, dass sie lizenzkonform läuft.

Die Verwechslung passiert regelmäßig an zwei Stellen. Erstens wird die Musiklizenz mit den Lärmauflagen verwechselt. Das sind zwei völlig verschiedene Themen: Die Lizenz betrifft das Urheberrecht, die Auflagen betreffen das Betriebsanlagenrecht und den Nachbarschaftsschutz. Zweitens wird angenommen, ein bezahltes Streaming-Abo reiche aus. Die üblichen Endkunden-Abos sind ausdrücklich für den privaten Gebrauch bestimmt; für den Betrieb braucht es einen Dienst mit gewerblicher Lizenzierung.

LandVerwertungsgesellschaftWas zusätzlich zu beachten ist
ÖsterreichAKMTerrassen und Schanigärten werden teils separat verrechnet
SchweizSUISAeigene Tarifwerke für Gastronomie und Veranstaltungen
DeutschlandGEMAeigene Tarife je Nutzungsart und Fläche

Technisch löst sich das über einen Streamingdienst mit gewerblicher Lizenz, der je Zone ein eigenes Profil bekommt, oft mit lokalem Puffer, damit eine schwache Leitung die Nacht nicht bremst. Wie das eingerichtet wird, beschreibt der Hub Musikdienste und Streaminglösungen.

Ein Hinweis zur Abgrenzung: Die MULTIMEDIAFABRIK gibt keine Rechtsauskunft und schließt keine Lizenzverträge für ihre Kunden ab. Sie sorgt dafür, dass die Anlage mit einer lizenzkonformen Quelle betrieben werden kann, und stellt die Zonen so ein, dass Innenbereich und Außenbereich getrennt geschaltet werden können. Warum diese Trennung auch für die Auflagen wichtig ist, steht auf der Seite Schallpegel, Limiter und Auflagen.

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Club- und Bar-Technik: der Planungs-Leitfaden

  • Sound nach Fläche, Raumform und Zonen dimensionieren statt nach Wattzahl
  • Zonen und Presets: Tanzfläche, Bar, Lounge und Eingang getrennt geregelt
  • DMX-Licht als Show gedacht: Warm-up, Peak, Live-Act, Sperrstunde, Reinigungslicht
  • Das DJ-Setup, das jeder Gast-DJ ohne Einweisung bedienen kann
  • Auflagen sicher einhalten: Limiter je Zone, Einmessung und Messprotokoll
  • Der Club im Hotel: warum der Bass über Bauteile wandert und wie du ihn stoppst
  • Wartung und Wochenend-Notfallplan, damit die Samstagnacht nicht ausfällt
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