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Vertiefung

Indoor oder Outdoor wählen, der Display-Entscheidungs-Leitfaden nach Lichtmessung

Großes professionelles Digital-Signage-Display in einer hellen Hotellobby im Alpenraum

Ob dein Display Indoor-Standard, hochhell oder voll-outdoor sein muss, entscheidet die MULTIMEDIAFABRIK nach der Lichtmessung am Standort, nicht nach Geschmack. Der häufigste Fehlkauf entsteht, wenn ein Indoor-Gerät ins Schaufenster wandert: Bei Sonne von außen wird es zum schwarzen Spiegel. Diese Seite ist dein Leitfaden, mit dem du vorab einordnest, in welche Klasse dein Standort fällt, die endgültige Festlegung treffen wir nach der Messung vor Ort.

Die Logik dahinter ist einfach: Ein Display gewinnt nur dann gegen das Licht, wenn seine Helligkeit zur Umgebung passt. Tageslicht, Sonneneinfall und Witterung bestimmen Helligkeit, Schutzklasse und Bauart.

Die drei Klassen im Überblick

KlasseUmgebungAnforderung
Indoor-Standardnormale Innenräume mit kontrolliertem Licht250-350 cd/m², Standard-Montage
Indoor hochhellhelle Foyers, Fensternähe, Schaufenster von innen500-700 cd/m² und mehr gegen Tageslicht [mm-display, 2026]
Outdoordirekte Außenaufstellung, Witterung2.500-3.000 cd/m² und mehr, IP-Schutzklasse [mm-display / displaynd, 2026]

Der Entscheidungs-Pfad

So ordnest du deinen Standort vorab grob ein. Die genaue Klasse legt die Lichtmessung fest.

FrageWenn jaFolge
Steht das Display geschützt im Innenraum ohne direktes Tageslicht?Indoor-Standard250-350 cd/m² genügen
Fällt viel Tageslicht ein oder zeigt es ins Schaufenster?Indoor hochhellmehr Helligkeit gegen das Licht
Steht es ganz oder teilweise im Freien?Outdoorhohe Helligkeit plus IP-Schutzklasse plus Statik
Digitales Menü-Board hinter einer Gastronomie-Theke im Tageslicht

Schutzklasse: was bei Outdoor zählt

Im Außen- und halb-outdoor-Einsatz schützt die IP-Schutzklasse gegen Staub und Wasser. Welche Stufe nötig ist, hängt von der Witterungsbelastung ab.

SchutzklasseWofür [displaynd, 2026]
IP56mäßige Witterungsbelastung, geschützte Außenlage
IP65stärkere Belastung, freistehend
IP66hohe Belastung, voll-outdoor

Dazu planen wir bei Outdoor die Statik der Befestigung und eine normgerechte Elektrik, Festanschluss und Außeninstallation gehören in Fachhände.

Häufige Fehlentscheidungen, und wie wir sie vermeiden

FehlerFolgeWie wir vorbeugen
Indoor-Gerät im Schaufensterbei Sonne unlesbarer schwarzer SpiegelLichtmessung vor der Geräteklasse
Outdoor ohne IP-PlanungFeuchtigkeit, Ausfall, GarantieverlustSchutzklasse nach Witterung
Helligkeit überdimensioniertunnötig hohe Anschaffungs- und Energiekostenpassende statt maximale Helligkeit
Montage ohne StatikHaftungsrisiko über Personenbereichenstatisch bewertete Befestigung
Nahaufnahme der schmalen Bauweise und Wandmontage eines professionellen Displays

Quick-Reference

  • Drei Klassen: Indoor-Standard, Indoor hochhell, Outdoor, entschieden nach Lichtmessung
  • Indoor-Standard: 250-350 cd/m²; Schaufenster und Outdoor brauchen ein Vielfaches [mm-display, 2026]
  • Outdoor zusätzlich: IP-Schutzklasse (IP56, IP65, IP66) nach Witterung [displaynd, 2026]
  • Der häufigste Fehlkauf ist das Indoor-Gerät im Schaufenster
  • Bei Outdoor planen wir Schutzklasse, Statik und normgerechte Elektrik mit
  • Endgültige Klasse legt die Lichtmessung am Standort fest
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Displays-Guide 2026

  • Helligkeit nach Standort: von 250 bis 350 cd/m² Indoor bis 2.500 bis 3.000 cd/m² für Schaufenster
  • LCD oder Direct-View-LED nach Fläche, Betrachtungsabstand und Helligkeitsbedarf richtig wählen
  • Content-Management für einen oder viele Standorte, zentral gesteuert und live anbindbar
  • BFSG-konforme Terminal-Planung nach EN 301 549 und statisch bewertete, sichere Montage
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