★ Vom Konzept zum fertigen Film
Vom Konzept zum fertigen Film: wie eine professionelle Imagefilm-Produktion wirklich abläuft
Eine professionelle Imagefilm-Produktion ist ein strukturierter Prozess in sieben Phasen — vom ersten Briefing über Konzept, Dreh und Postproduktion bis zur finalen Übergabe in allen Formaten — und kein Glücksgriff, der am Drehtag entschieden wird. Die MULTIMEDIAFABRIK GmbH aus Koblach in Vorarlberg führt diesen Prozess inhouse durch: Regie, Kamera, Audio, Schnitt und Color Grading kommen aus einem Team, der typische Zeitrahmen liegt bei sechs bis acht Wochen ab Kick-off. Diese Story nimmt dich Schritt für Schritt durch eine echte Produktion — damit du weißt, was wann passiert, wer was tut und woran du erkennst, dass ein Film auf Kurs ist.
Der rote Faden ist klar: Die Qualität eines Imagefilms entsteht zu großen Teilen vor dem Dreh, nicht erst beim Schnitt. Wer Konzept, Drehbuch und Pre-Production sauber aufsetzt, dreht am Set effizient und schneidet danach einen Film, der sitzt. Wer diese Phasen überspringt, improvisiert teuer.
Die sieben Phasen im Überblick
Bevor wir in die Details gehen, hier die Gesamtstruktur. Jede Phase baut auf der vorherigen auf — und jede hat ein klares Ergebnis, an dem du Fortschritt erkennst.
| Phase | Inhalt | Ergebnis | Zeitrahmen (Richtwert) |
|---|---|---|---|
| 1 — Kick-off & Briefing | Ziele, Markenkern, Budget, Kanäle | gemeinsames Verständnis | Woche 1 |
| 2 — Konzept & Drehbuch | Story, Drehbuch, Storyboard, Shotlist | freigegebenes Konzept | Woche 1–2 |
| 3 — Pre-Production | Drehplan, Locations, Cast, Genehmigungen | drehbereite Planung | Woche 2–3 |
| 4 — Dreh | Realproduktion an 1–3 Tagen | gedrehtes Material | Woche 3–4 |
| 5 — Postproduktion | Schnitt, Grading, Sound, Rohschnitt | Rohschnitt | Woche 4–6 |
| 6 — Korrekturschleifen | vereinbarte Feedback-Runden | freigegebener Film | Woche 6–7 |
| 7 — Final & Übergabe | Files in allen Formaten, Rechte-Nachweise | fertiger Film plus Cuts | Woche 7–8 |
Die Gesamtdauer liegt typisch bei sechs bis acht Wochen ab Kick-off; Express-Timelines sind projektabhängig möglich. Wichtig: Die Wochen überlappen sich teilweise — Konzept und erste Pre-Production-Schritte laufen parallel. Im Folgenden gehen wir jede Phase einzeln durch.
Phase 1 — Kick-off & Briefing
Am Anfang steht kein Drehbuch, sondern ein Gespräch. Im Kick-off klärt die MULTIMEDIAFABRIK gemeinsam mit dir, was der Film leisten soll, wofür deine Marke steht und auf welchen Kanälen er später laufen wird. Genau hier wird auch die Mehrfachverwertung festgelegt — denn ob der Film später als Recruiting-Cut, als LinkedIn-Clip oder als Messe-Loop dient, beeinflusst, was am Drehtag gedreht werden muss.
| Frage im Kick-off | Warum sie früh entschieden wird |
|---|---|
| Was ist das Ziel des Films? | bestimmt Story-Richtung und Tonalität |
| Wofür steht deine Marke? | liefert den emotionalen Kern |
| Welche Kanäle soll er bespielen? | legt benötigte Formate und Cuts fest |
| Wer ist die Zielgruppe? | prägt Ansprache und Bildsprache |
| Welcher Budget-Rahmen gilt? | bestimmt Paket, Drehtage und Umfang |
Du musst dafür kein Drehbuch mitbringen. Du lieferst Input zu Marke, Zielen und Botschaft — die Geschichte formt die MULTIMEDIAFABRIK daraus. Am Ende dieser Phase besteht ein gemeinsames Verständnis, auf dem das Konzept aufbaut.
Phase 2 — Konzept & Drehbuch
Jetzt wird aus Zielen eine Geschichte. Das Konzept-Team entwickelt das Story-Konzept, schreibt das Drehbuch, baut ein Storyboard und erstellt die Shotlist. Diese Phase ist der eigentliche Hebel für Qualität, weil hier entschieden wird, was überhaupt gedreht wird.
| Dokument | Was darin steht | Wofür es am Set dient |
|---|---|---|
| Story-Konzept | die Kernidee, der erzählerische Bogen | gemeinsame Richtung |
| Drehbuch | Szenen, O-Töne, Abläufe | Grundlage für Regie und Crew |
| Storyboard | visuelle Skizze der Schlüsselbilder | Bildsprache vorab abgestimmt |
| Shotlist | jede einzelne Einstellung, geplant | effizienter Drehtag ohne Lücken |
Die Shotlist verdient besondere Aufmerksamkeit. Sie listet jede Einstellung auf, die gedreht werden muss — inklusive der Reserve-Aufnahmen für 9:16- und 1:1-Cuts. Genau diese Planung sorgt dafür, dass aus einem Dreh später acht bis fünfzehn Schnitte entstehen, statt dass für jeden Kanal nachgedreht werden muss. Am Ende der Phase gibst du das Konzept frei — danach beginnt die konkrete Planung.
Phase 3 — Pre-Production
Pre-Production ist die unsichtbare Arbeit, die den Drehtag ruhig macht. Hier entsteht der Drehplan, werden Locations gescoutet, Cast und Statist:innen koordiniert, Genehmigungen eingeholt und das Equipment disponiert. Je gründlicher diese Phase, desto weniger Überraschungen am Set.
| Aufgabe | Was dahintersteckt |
|---|---|
| Drehplan | minutengenaue Tagesplanung je Drehtag |
| Location-Scouting | Drehorte prüfen, Licht und Ton vorab einschätzen |
| Cast & Statisten | Auswahl, Terminierung, Releases vorbereiten |
| Genehmigungen | Dreherlaubnisse, Zugänge, Sicherheitsabsprachen |
| Drohnen-Disposition | Flüge nach EU-Drohnenverordnung planen |
| Equipment-Disposition | Kameras, Optiken, Licht, Audio bereitstellen |
Ein wiederkehrender Punkt in dieser Phase ist die Drohne. Wenn der Film Luftaufnahmen braucht, plant die MULTIMEDIAFABRIK die Flüge mit der DJI Inspire 2 nach EU-Drohnenverordnung — mit registriertem Betreiber, gültigem Kompetenznachweis und Haftpflicht. Genehmigungen für Vorarlberg, Tirol, Ostschweiz, Liechtenstein und das Allgäu organisiert das Team mit. Am Ende der Pre-Production ist alles drehbereit.
Phase 4 — Der Dreh
Der Drehtag ist der sichtbarste, aber dank guter Vorbereitung oft der ruhigste Teil. Je nach Paket dauert er einen bis drei Tage. Vor Ort arbeitet eine Crew aus Regie, Kamera, Licht und Ton zusammen, gedreht wird mit 2, 3, 4 oder mehr Kameras.
| Crew-Rolle | Aufgabe am Set |
|---|---|
| Regie | führt durch die Szenen, holt die Aussagen heraus |
| Kamera | setzt die Bildsprache um, mehrere Perspektiven |
| Licht / Gaffer | leuchtet Interview-, Werks- und Studioszenen |
| Ton | nimmt Interview-O-Ton und Atmo sauber auf |
| Produktionsleitung | hält den Drehplan und den Zeitrahmen |
Das eingesetzte Equipment ist auf cinematische Qualität ausgelegt: Blackmagic Pocket Cinema Cameras und Panasonic Cinema Cameras, DMZO Cine-Linsen für einen konsistenten Look, Shure- und Bose-Mikrofonie für sauberen O-Ton, Profi-LED-Licht und bei Bedarf die DJI Inspire 2 für Luftaufnahmen. Mehrere Kameras erlauben es, ein Interview lebendig zu schneiden, ohne dass jemand eine Aussage mehrfach wiederholen muss — das nimmt Druck aus der Situation und liefert echteres Material.
Phase 5 — Postproduktion
Nach dem Dreh beginnt die Arbeit, die aus Material einen Film macht. In der Postproduktion entstehen Schnitt, Color Grading, Sound-Design und der erste Rohschnitt — hier bekommt der Film seine Tonalität, seinen Rhythmus und seine Stimmung.
| Schritt | Was dabei passiert |
|---|---|
| Schnitt | die Geschichte wird aus dem Material montiert |
| Color Grading | Farblook angeglichen, cinematische Anmutung |
| Sound-Design | Atmo, Effekte, sauberer Sprach-Mix |
| Musik | lizenzierte Musik, passend zur Stimmung |
| Motion-Graphics | Bauchbinden, Titel, dezente Animation |
| Untertitel | für stummes Abspielen auf Social |
Weil die gesamte Postproduktion inhouse läuft, bleibt die Tonalität konsistent — der Schnitt kennt das Konzept, das Grading kennt den Look, der Sound kennt die Botschaft. Aus dem 4K-Master entstehen in dieser Phase neben dem Hero-Film auch die plattformfertigen Cuts in 9:16, 1:1 und 16:9. Am Ende steht der Rohschnitt, den du zu sehen bekommst.
Phase 6 — Korrekturschleifen
Ein professioneller Prozess plant Feedback ein, statt es zu fürchten. Je nach Paket sind eine bis drei feste Korrekturschleifen vereinbart — und genau weil sie vor Vertrag kalkuliert sind, gibt es keine offene Kostenrechnung für jede Änderung.
| Paket | Korrekturschleifen | Was das für dich bedeutet |
|---|---|---|
| Starter | 1 Korrekturschleife | eine fokussierte Feedback-Runde |
| Business | 2 Korrekturschleifen | Raum für Feinjustierung |
| Premium | 3 Korrekturschleifen | mehrstufige Abstimmung bis ins Detail |
Der Unterschied zur Tageshonorar-Logik anderer Modelle ist hier am deutlichsten: Bei einem Festpreis-Paket sind die Korrekturschleifen Teil des kalkulierten Umfangs. Du weißt vorher, wie viele Runden enthalten sind, und gibst den Film am Ende dieser Phase frei.
Phase 7 — Final & Übergabe
Zum Abschluss erhältst du nicht nur den fertigen Film, sondern ein komplettes Paket aus Files und Nachweisen. Die Übergabe ist so aufgebaut, dass du den Film sofort und rechtssicher auf allen geplanten Kanälen einsetzen kannst.
| Übergabe-Bestandteil | Was du bekommst |
|---|---|
| Hero-Film | finalisiert in 4K, web- und broadcast-tauglich |
| Multi-Format-Cuts | 9:16-, 1:1- und 16:9-Schnitte für Social, Web, Recruiting |
| Nutzungsrechte | schriftlich geregelt für die vereinbarten Kanäle und Laufzeiten |
| Musiklizenz-Nachweis | dokumentierte Synchronisationsrechte |
| Releases | Model-Releases für gefilmte Personen |
Damit schließt sich der Kreis: Aus einem strukturierten Prozess entsteht ein Film, der nicht nur gut aussieht, sondern auch rechtlich sauber und über Jahre nutzbar ist. Die mehrjährige Verwertung der Files ist im Festpreis bereits eingerechnet.
Warum Inhouse und Festpreis den Ablauf besser machen
Der beschriebene Prozess funktioniert auch deshalb so reibungslos, weil alle Gewerke aus einem Haus kommen und der Preis vorab feststeht. Das ist kein Detail, sondern der Grund, warum die Phasen ineinandergreifen statt sich an Schnittstellen zu reiben.
| Modell | Risiko im Ablauf |
|---|---|
| Einzelne Person macht Kamera und Schnitt nebenbei | kein durchgängiges Konzept, eine Perspektive |
| Klassische Produktion mit Tageshonorar | jede Korrektur und jeder Sub-Cut kostet extra |
| Reine Template-Plattform | keine echte Marken-Emotion, kein Realdreh |
| MULTIMEDIAFABRIK inhouse zum Festpreis | eine Tonalität, ein Ansprechpartner, kalkulierbar |
Drehkonzept, Cast, Equipment, Schnitt und die vereinbarten Korrekturschleifen sind vor Vertrag kalkuliert. Du weißt, was der Film kostet, bevor die erste Klappe fällt — und du hast über den gesamten Prozess hinweg einen Ansprechpartner statt eine Kette von Subunternehmern. Genau das macht aus einem komplexen Ablauf eine planbare Produktion.
Quick-Reference
- Eine professionelle Imagefilm-Produktion läuft in sieben Phasen ab: Kick-off, Konzept, Pre-Production, Dreh, Postproduktion, Korrekturschleifen, Übergabe
- Die Qualität entsteht vor dem Dreh — Konzept, Drehbuch und Shotlist entscheiden über das Ergebnis
- Im Kick-off wird auch die Mehrfachverwertung festgelegt, weil sie den Dreh beeinflusst
- Die Shotlist plant Reserve-Aufnahmen für 9:16- und 1:1-Cuts gleich mit
- Gedreht wird mit 2, 3, 4 oder mehr Kameras und cinematischem Equipment für lebendige Schnitte
- Die Postproduktion läuft inhouse — konsistente Tonalität von Schnitt bis Grading
- Korrekturschleifen sind vor Vertrag kalkuliert — keine offene Kostenrechnung
- Die Übergabe liefert Hero-Film, alle Cuts und die geklärten Rechte- und Lizenz-Nachweise
- Gesamtdauer typisch sechs bis acht Wochen ab Kick-off, produziert inhouse zum Festpreis bei der MULTIMEDIAFABRIK in Koblach, Vorarlberg
