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Von der Objektklärung zur Justage: die 6 Projekt-Phasen

Ein Vitrinen-Projekt der MULTIMEDIAFABRIK läuft in sechs klaren Phasen ab, die alle in einer Hand liegen: von der Objekt- und Standortklärung über Konzept und Festpreis, Content-Produktion, Fertigung und Integration bis zur Installation mit Feinjustage und dem laufenden Betrieb mit SLA. Von der ersten Anfrage bis zur fertigen Vitrine vergehen typisch 2 bis 4 Monate, abhängig von Korpus, Content-Tiefe und Sonderwünschen wie Drehteller.
Auf dieser Seite siehst du Phase für Phase, was wann passiert und wie lange jeder Abschnitt typisch dauert. So kannst du Ausstellungseröffnung, Produkt-Launch oder Jubiläum früh mit dem Projekt synchronisieren und weißt vor dem ersten Termin, worauf du dich einlässt.
Die sechs Phasen im Überblick
Jede Phase hat ein klares Ergebnis und einen sauberen Übergang zur nächsten. Weil Korpus-Integration, Display, Licht, Content und Betrieb aus einem Haus kommen, gibt es keine Schnittstellen-Brüche zwischen Vitrinenbauer, Elektriker und Medientechniker.
| Phase | Inhalt | Dauer (Richtwert) |
|---|---|---|
| 1: Objekt- & Standortklärung | Objektmaße, Empfindlichkeit, Licht, Sichtachsen, Bestand oder Neubau | 1–2 Wochen |
| 2: Konzept & Angebot | Technologie-Wahl, Interaction-Design, Korpus, Festpreis | 2–3 Wochen |
| 3: Content-Produktion | Fotografie, 3D, Texte, Übersetzungen | 3–6 Wochen (parallel) |
| 4: Fertigung & Integration | Korpus, Display-Einbau, Licht, Vorab-Test im Studio | 4–8 Wochen |
| 5: Installation & Justage | Aufbau vor Ort, Objekt-Einbringung mit Kurator, Feinjustage | 2–5 Tage |
| 6: Betrieb | Monitoring, SLA, Content-Pflege | laufend |
Phase 1: Objekt- und Standortklärung
Am Anfang steht dein Objekt, nicht ein Technik-Katalog: Wie groß ist es, wie empfindlich, aus welchen Blickwinkeln soll es wirken? Wir nehmen Maße, Materialklasse, Lichtempfindlichkeit und Sichtachsen auf und klären, ob eine Bestandsvitrine nachgerüstet wird oder ein Neubau sinnvoller ist. Die Kriterien dafür stehen im Detail auf der Seite Bestandsvitrine nachrüsten. Diese Aufnahme verhindert die häufigste Fehlerquelle: ein Display, das nicht zum Objekt passt.

Phase 2: Konzept und Angebot
Jetzt fällt die Technologie-Entscheidung: transparente LCD-Box, transparentes OLED-Panel oder Touch-Glas mit Projektion, je nach Objekt, Umgebungslicht und Budget. Der Vergleich steht auf der Seite Technologien. Dazu kommen Interaction-Design, Korpus-Konzept und Licht-Planung. Am Ende dieser Phase liegt ein verbindliches Festpreis-Angebot auf dem Tisch; die Kostenlogik dahinter erklärt die Seite Kosten.
Phase 3: Content-Produktion
Parallel zur Fertigung produziert die Digitalagentur der MULTIMEDIAFABRIK den Inhalt: Detail-Fotografie, 3D-Modelle, Texte und Übersetzungen, abgestimmt auf die Erzählschritte am Glas. Der Vorteil der parallelen Produktion: Am Eröffnungstag liegt echte Geschichte auf dem Original statt Platzhalter-Text. Die Inhalte pflegst du später selbst über das CMS.

Phase 4: Fertigung und Integration
Der Korpus entsteht mit Tischler- oder Metallbau-Partnern, das Display wird integriert, Licht und Sensorik werden verbaut. Entscheidend ist der Vorab-Test im Studio: Die komplette Vitrine wird vor der Auslieferung aufgebaut, bespielt und abgenommen. Fehler werden in der Werkstatt behoben, nicht in deinem Ausstellungsraum. Auch Klima- und Wärmekonzept werden hier verifiziert; warum das für empfindliche Objekte zentral ist, liest du auf der Seite Konservatorisches Licht und Schutz.
Phase 5: Installation und Justage
Vor Ort wird aufgebaut, verkabelt und eingemessen. Die Objekt-Einbringung erfolgt gemeinsam mit deinem Kurator oder Team: Position, Drehteller-Zentrierung, Licht-Szenen und Touch-Kalibrierung werden am echten Objekt feinjustiert, bis Overlay und Original exakt übereinanderliegen. Am Ende stehen Abnahme und Einschulung; die Vitrine ist netzwerkfähig, fernwartbar und meldet Störungen selbst.

Phase 6: Betrieb
Die Eröffnung ist der Start, nicht das Ende. Der SLA-Vertrag mit Fernwartung, Monitoring und 24h-Reaktion hält die Vitrine am Laufen: Ersatzteil-Logistik, geplante Content-Updates und Vor-Ort-Service aus dem Alpenraum. Warum die regionale Nähe im Betrieb den Unterschied macht, zeigt die Seite Interaktive Vitrinen aus Vorarlberg.
Quick-Reference
- Sechs Phasen von der Objektklärung bis zum Betrieb, alle in einer Hand
- Von der Anfrage bis zur fertigen Vitrine typisch 2 bis 4 Monate
- Content-Produktion läuft parallel zur Fertigung; zur Eröffnung sind echte Inhalte live
- Vorab-Test im Studio: getestet wird in der Werkstatt, nicht in deinem Ausstellungsraum
- Objekt-Einbringung mit Kurator und Feinjustage am echten Objekt
- SLA-Vertrag mit 24h-Reaktion sichert den Dauerbetrieb

Inline-FAQ Ablauf
Wie lange dauert ein Vitrinen-Projekt? Von der Anfrage bis zur fertigen Vitrine typisch 2 bis 4 Monate. Eine Nachrüstung geht schneller als ein Neubau mit Sonderkorpus und Drehteller.
Wann sollte ich die MULTIMEDIAFABRIK einbinden? So früh wie möglich, idealerweise sobald Ausstellung, Launch oder Umbau terminiert sind. Dann fließen Strom, Netzwerk und Sichtachsen in die Planung ein und die Fertigung läuft parallel zu deinen anderen Gewerken.
Muss das Original während der Fertigung verfügbar sein? Nein. Für Konzept und Content reichen Maße und Fotografie-Termine; das Original kommt erst bei der Einbringung in Phase 5 in die Vitrine, gemeinsam mit deinem Kurator.
Was passiert nach der Eröffnung bei einer Störung? Die Vitrine ist fernwartbar und meldet Störungen selbst. Der SLA-Vertrag garantiert 24h-Reaktion mit Service aus dem Alpenraum.

Interaktive Vitrinen: Technologien, Schutz, Kosten
- Die 3 Display-Technologien im Vergleich: LCD-Box, T-OLED, Touch-Glas
- Drehteller und Inszenierung: das Objekt von allen Seiten
- Konservatorisches Licht und Objektschutz richtig planen
- Nachrüstung oder Neubau: die Entscheidungs-Kriterien
- Kosten-Logik, Pakete und der Weg zum Festpreis
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