? Wie funktioniert der Drehteller?

FAQ

Wie funktioniert der Drehteller?

Premium-Schaufenster mit Luxusuhr in interaktiver Vitrine bei Abendlicht

Ein motorisierter Drehteller trägt das Objekt in der Vitrine und lässt sich per Wisch-Geste auf dem Touch-Glas steuern: Der Besucher dreht das Original sanft in jede Richtung und betrachtet es von allen Seiten, ohne es zu berühren. Traglast, Drehgeschwindigkeit und Endlagen werden auf das Objekt abgestimmt, die Bewegung läuft ruckfrei und konservatorisch unbedenklich langsam.

Der Drehteller löst ein klassisches Vitrinen-Problem: Jedes Objekt hat eine Rückseite, und oft steckt dort die eigentliche Geschichte, die Gravur einer Uhr, die Signatur, der Mechanismus. Statt das Objekt periodisch von Hand umzustellen, dreht es sich auf Wunsch des Besuchers; die Wisch-Geste auf dem Glas übersetzt sich direkt in die Drehbewegung, was sich intuitiv wie das Anfassen anfühlt, nur ohne Risiko.

Technisch ist der Teller ein Präzisionsantrieb mit sanfter Beschleunigung und Dämpfung, ausgelegt nach Gewicht und Empfindlichkeit des Objekts. Die Objektaufnahme wird gemeinsam mit Kurator oder Registrar geplant, damit das Original sicher steht; bei der Installation wird das Objekt mit dir eingebracht und feinjustiert. Die Steuerung koppelt den Teller mit den Inhalten: Dreht der Besucher das Objekt, kann das Display passende Kapitel einblenden, etwa die Erklärung zur gerade sichtbaren Seite, und Licht-Szenen folgen der Drehung.

Im Dauerbetrieb ist der Drehteller Teil des Gesamtsystems: Der Annäherungssensor weckt Vitrine und Motorik nur bei Publikum, das Monitoring im SLA überwacht auch die Aktorik, und die Mechanik ist wartungsarm ausgelegt. Der Drehteller gehört zur Ausbaustufe Inszenierung; welche Stufen es gibt, zeigt die Pillar-Seite Interaktive Vitrinen.

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Interaktive Vitrinen: Technologien, Schutz, Kosten

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  • Drehteller und Inszenierung: das Objekt von allen Seiten
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