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Vertiefung

So läuft die Zusammenarbeit mit Objektausstattern ab

Zwei Techniker montieren Medientechnik in der Fertigstellungsphase eines Hotels

Die Zusammenarbeit mit der MULTIMEDIAFABRIK folgt einem festen Ablauf in sechs Schritten: Raumbuch und Mengengerüst, Kalkulationsunterstützung für dein Angebot, Technik-Konzept je Raumtyp, Vorkonfiguration, Rollout und Montage, Übergabe mit Einweisung und Wartungsstart. Du bleibst Auftragnehmer des Bauherrn, die MULTIMEDIAFABRIK liefert das Technik-Gewerk als Sub- oder Partnergewerk und hält den Termin bis zur Eröffnung.

Der Ablauf ist bewusst so gebaut, dass die aufwendigen Entscheidungen vor der Baustelle fallen. Wer erst auf der Baustelle klärt, wo eine Leitung liegt und welches Gerät in welches Möbel gehört, bezahlt das mit Nacharbeit und Bauzeit.

Die sechs Schritte im Überblick

SchrittWas passiertWas du beisteuerstErgebnis
1 · Raumbuch und MengengerüstAusschreibung und Raumbuch werden ausgewertet, Raumtypen gebildet, Stückzahlen zugeordnet, Schnittstellen zu Elektro, Möbel und Netzwerk markiertRaumbuch, Ausschreibungstext, Möbel- und Elektroplanung im Stand der AngebotsphaseMengengerüst je Raumtyp mit klaren Leistungsgrenzen
2 · KalkulationsunterstützungPaketpreise je Raumtyp, Alternativpositionen für Ausstattungsstufen, Hinweise auf Positionen, die im Leistungsverzeichnis fehlenAbgabetermin, Preisstrategie, gewünschte Auftrittsform gegenüber dem BauherrnPreise, die du direkt in dein Angebot übernehmen kannst
3 · Technik-Konzept je RaumtypBild, Ton, Netzwerk, Bedienung, Signage und Barrierefreiheit werden je Raumtyp zu einem abgestimmten Set, inklusive SchnittstellenlisteAnsprechpartner der Nachbargewerke, Freigabe der AusstattungsstufeKonzept, Schnittstellenliste, Freigabemuster, Terminfenster
4 · VorkonfigurationGeräte werden in Koblach aufgebaut, benannt, bespielt, aktualisiert und geprüft; der Musterraum entsteht komplettFreigabetermin für den Musterraum mit Bauherr und Betriebsverantwortlichenabgenommener Musterraum als Serienvorlage
5 · Rollout und MontageSerienmontage je Raumtyp mit fester Tagesleistung, parallel zur Möblierung, mit laufendem FunktionsprotokollRäume in vereinbarter Reihenfolge, fertige Elektrik, Zugang und Lagerflächefertige Räume mit protokollierter Funktion
6 · Übergabe und WartungsstartEinmessung, Restpunktliste, Abnahmedokumentation, Einweisung des Hauspersonals, Start von Wartung und Fernbetreuunggemeinsamer Abnahmetermin, Teilnahme des Betriebspersonalsübergebenes Gewerk plus laufender Wartungsvertrag

Schritt eins und zwei: Raumbuch wird Angebot

Am Anfang steht keine Geräteliste, sondern die Frage, welche Raumtypen das Objekt hat und wie oft. Aus sechzig Zimmern, vier Seminarräumen, einem Empfang, zwei Gastronomiebereichen und einem Wellnessbereich werden fünf Pakete mit Stückzahlen. Genau in dieser Form brauchst du die Technik in deiner Kalkulation, denn nur so lässt sie sich wie Möbel oder Böden behandeln.

In der Angebotsphase fällt außerdem eine Entscheidung, die viele Projekte später einholt: Was steht wirklich im Leistungsverzeichnis, und was fehlt. Netzwerkverkabelung, Leerrohre, Stromanschlüsse hinter Möbeln und Aussparungen in Korpussen sind fast immer Nachbargewerke, tauchen aber gerne unbenannt in der Technik-Position auf. Diese Grenzen stehen schriftlich im Angebot, bevor sie zum Streit werden. Die Kostenlogik dahinter erklärt die Seite Was das Technik-Gewerk kostet.

Modernes alpines Hotelzimmer mit flächenbündigem Display, Bedienpanel und indirekter Beleuchtung am Kopfteil

Schritt drei: das Konzept je Raumtyp

Das Technik-Konzept beschreibt nicht Geräte, sondern Zielbilder je Raum: Was soll der Gast erleben, was muss das Personal bedienen können, was läuft automatisch. Daraus ergeben sich Bildgröße und Position, Zonen und Pegel der Beschallung, Bedienoberflächen, Netzwerkbedarf und die Anforderungen an Barrierefreiheit.

Parallel entsteht die Schnittstellenliste. Sie ist das wichtigste Dokument des ganzen Projekts, weil sie jeden Punkt benennt, an dem Technik ein anderes Gewerk berührt: Dosenposition hinter dem Zimmer-TV, Kabelweg im Sideboard, Lastreserve am Verteiler, Deckenausschnitt für Lautsprecher, Position der Türschilder. Was hier steht, geht als klare Anweisung an Elektro, Tischlerei und Netzwerk.

Schritt vier: Vorkonfiguration und Musterraum

Was auf der Baustelle ausgepackt wird, ist bereits fertig eingerichtet. Geräte werden im Haus in Koblach aufgebaut, benannt, auf den aktuellen Stand gebracht, mit den Inhalten des Hauses bespielt und geprüft. Auf der Baustelle bleibt Montage, Anschluss und Kontrolle, nicht Einrichtung.

Der Musterraum ist der Wendepunkt des Projekts. Bauherr, Betriebsverantwortliche und du seht einmal komplett, was sechzigmal kommen wird: Bild, Klang, Bedienung, Ladepunkte, Möbelintegration. Was hier freigegeben ist, wiederholt sich fehlerfrei; was hier auffällt, kostet eine Korrektur statt sechzig.

Heller Seminarraum mit großem Wanddisplay, Deckenlautsprechern und Rednerpult, bereit für die Veranstaltung

Schritt fünf und sechs: Rollout, Übergabe, Betrieb

Der Rollout läuft in Serie und nicht in Einzelterminen. Je Raumtyp gibt es eine feste Reihenfolge und eine kalkulierte Tagesleistung, abgestimmt mit deiner Möbelmontage, damit sich die Gewerke nicht gegenseitig blockieren. Jeder fertige Raum wird protokolliert, offene Punkte kommen auf eine gemeinsame Liste statt in ein Telefonat.

Zur Übergabe gehören Einmessung, Abnahmedokumentation und die Einweisung des Personals, mit Kurzanleitungen für Rezeption und Service. Mit demselben Termin startet der Wartungsvertrag, damit nach der Eröffnung nicht dein Telefon klingelt. Details dazu stehen auf der Seite Betrieb und Wartung.

Quick-Reference

  • Sechs Schritte: Raumbuch und Mengengerüst, Kalkulationsunterstützung, Technik-Konzept, Vorkonfiguration, Rollout, Übergabe mit Wartungsstart
  • Aus Raumtypen und Stückzahlen wird ein Mengengerüst, aus dem Mengengerüst dein Angebotspreis
  • Die Schnittstellenliste an Elektro, Möbel und Netzwerk verhindert die teuersten Nachträge
  • Der Musterraum ist die Serienvorlage: einmal freigeben, danach fehlerfrei wiederholen
  • Übergabe mit Einmessung, Protokoll und Einweisung, Wartungsstart am selben Tag
Schlanke Info-Stele neben der Rezeption und kleines Türdisplay am Seminarraum in einer Hotellobby

Inline-FAQ Ablauf

Wann sollte ich euch ins Projekt holen? Am besten in der Angebotsphase. Dann fließen die Paketpreise direkt in deine Kalkulation, und die Schnittstellen zu Elektro und Möbel stehen fest, bevor jemand plant.

Tretet ihr gegenüber dem Bauherrn selbst auf? Wie du willst. Die MULTIMEDIAFABRIK arbeitet als reine Zuarbeit hinter deinem Namen oder als eigenständiges Technik-Gewerk mit direktem Draht zum Bauherrn.

Was passiert, wenn sich der Eröffnungstermin verschiebt? Der Rollout ist rückwärts vom Eröffnungstag geplant und wird mitverschoben. Kritisch sind nur Lieferzeiten und die Reihenfolge der Nachbargewerke, beides steht im Terminplan.

Wer koordiniert Elektro, Tischler und Netzwerk? Die Koordination bleibt bei dir als Ausstatter, die fachliche Vorgabe kommt aus der Schnittstellenliste. Auf Wunsch übernimmt die MULTIMEDIAFABRIK die direkte Abstimmung mit den Technik-nahen Gewerken.

3D-Broschüren-Mockup des Leitfadens Technik-Gewerk in der Objektausstattung
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Technik-Gewerk in der Objektausstattung

  • Die Pakete je Raumtyp: Hotelzimmer, Seminar, Empfang, Gastronomie
  • Das Hotelzimmer-Paket im Detail und warum es die Kalkulation vereinfacht
  • Signage und Gästeinformation, gepflegt vom Haus selbst
  • Barrierefreiheit nach BFSG und BaFG mit allen Übergangsfristen
  • Rollout und Termine bis zum Eröffnungstag
  • Betrieb nach der Übergabe: Wartung, Fernwartung, Reaktionszeiten
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