? Indoor oder Outdoor

FAQ

Indoor oder Outdoor, was ist der Unterschied bei Helligkeit und IP-Schutz?

Outdoor-LED-Wall an einem Stadion, tageslichttauglich

Indoor- und Outdoor-Module unterscheiden sich vor allem in Helligkeit und Wetterschutz. Indoor richtet sich die Helligkeit nach dem Umgebungslicht; Outdoor braucht tageslichttaugliche Hochhelligkeit mit automatischem Nacht-Dimming und IP-geschützte, wetterfeste Module. Indoor-Module draußen zu verwenden funktioniert nicht, die MULTIMEDIAFABRIK wählt die richtige Bauart für deinen Standort.

Der Unterschied klingt klein, ist aber grundsätzlich: Eine LED-Wall für drinnen ist auf eine kontrollierte Lichtumgebung ausgelegt, eine für draußen muss gegen direktes Sonnenlicht, Regen, Frost und Hitze bestehen. Wer Indoor-Technik nach außen hängt, riskiert eine Fläche, die bei Tageslicht nicht lesbar ist und bei Nässe ausfällt.

Helligkeit, das Umgebungslicht entscheidet

Helligkeit wird in NIT gemessen. Drinnen reicht ein moderater Wert, weil das Licht kontrolliert ist; draußen konkurriert die Fläche mit der Sonne und muss deutlich heller strahlen.

KriteriumIndoorOutdoor
Helligkeitnach Umgebungslicht ausgelegt5.000 – 10.000 NIT, tageslichttauglich
Nacht-Verhaltengleichmäßigautomatisches Auto-Dimming, blendet nicht
Wetterschutznicht erforderlichIP-geschützt, wetterfest
Pixel-Pitchmeist Fine-Pitch, nahe Betrachtungmeist gröber, große Sichtdistanz
EinsatzLobby, Studio, Retail, LeitwarteFassade, Eingang, Stadion

Outdoor-Flächen dimmen nachts automatisch herunter, sonst wäre eine Wand, die tagsüber gegen die Sonne ankommt, nach Einbruch der Dunkelheit eine Blendquelle.

IP-Schutz, warum Indoor draußen versagt

Der IP-Schutz beschreibt, wie gut die Module gegen das Eindringen von Staub und Wasser geschützt sind. Outdoor-Module sind dafür konstruiert, Indoor-Module nicht. Setzt man Indoor-Technik der Witterung aus, dringt Feuchtigkeit in die Elektronik, der Ausfall ist nur eine Frage der Zeit, und die Helligkeit reicht ohnehin nicht für Tageslicht.

Bevor die MULTIMEDIAFABRIK eine Fläche plant, klärt sie deshalb drei Dinge:

  • Der Standort, drinnen, draußen oder ein Übergangsbereich mit direktem Lichteinfall.
  • Die Lichtumgebung, wie viel Tageslicht oder Sonne trifft auf die Fläche.
  • Der Betrachtungsabstand, er bestimmt zusätzlich den passenden Pixel-Pitch.

So bekommst du die Bauart, die zu deinem Standort passt, tageslichtsicher und wetterfest dort, wo es nötig ist, und ohne unnötige Outdoor-Reserve dort, wo eine Indoor-Fläche genügt.

Lobby mit großflächiger nahtloser LED-Wall der MULTIMEDIAFABRIK in Vorarlberg
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Die richtige LED-Wall planen

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