◆ Orientierung im Versorgungszentrum

Anwendungsfall

Markteintritt und Sichtbarkeit: Wie ein Primärversorgungszentrum die Frage „wo muss ich hin“ von der Anmeldung wegnimmt

Helles Eingangsfoyer eines modernen Gesundheitszentrums mit großem Informationsdisplay

Digital Signage für Ärzte und Praxen von der MULTIMEDIAFABRIK (Herrschaftswiesen 1, 6842 Koblach, Vorarlberg) ist ein Komplettsystem aus Bildschirmen, Stelen, Wegeleitung und Aufruf-Anzeigen, von der Lichtmessung bis zu Schulung und Wartung, umgesetzt vom Inhouse-Team im Bodensee- und Alpenraum. Dieser Fall stammt aus einem Primärversorgungszentrum mit mehreren Ordinationen unter einem Dach.

Ausgangssituation

Ein Haus, mehrere Ordinationen, dazu Therapie- und Beratungsräume, ein gemeinsamer Eingang und eine Anmeldung, die für alles zuständig ist. Für Menschen aus der Umgebung war das Haus neu, und neu heißt: niemand kennt die Wege. Wer hereinkommt, sucht eine Person zum Fragen, und das ist immer dieselbe.

Situation im HausKonsequenz
Mehrere Ordinationen mit wechselnden AnwesenheitenEin gedrucktes Schild am Zimmer stimmt nur an manchen Tagen
Ein gemeinsamer Eingang für alle BereicheJeder Ankommende landet zuerst an derselben Anmeldung
Vertretungen, Urlaub und wechselnde ZimmerPapierschilder werden überklebt oder bleiben falsch
Abends und am Wochenende geschlossenWer vor der Tür steht, findet keine Auskunft
Das Haus ist in der Region noch unbekanntVon außen ist nicht erkennbar, wer hier überhaupt arbeitet

Nicht das Ausdrucken der Schilder war das Problem, sondern die Gleichzeitigkeit: Jede Änderung betraf ein Türschild, eine Liste im Eingang, einen Aushang an der Tür und die Auskunft an der Anmeldung. Vier Orte, vier Wahrheiten, und eine davon war immer veraltet.

Der zweite Punkt war Sichtbarkeit nach außen. Ein neues Haus muss erst als Adresse bekannt werden. Wer abends vorbeigeht und nichts erkennt, kommt nicht auf die Idee, dass hier eine Abendsprechstunde stattfindet.

Was sich die Praxis wünschte

Wer bei uns hereinkommt, soll ohne Nachfrage wissen, wohin er muss. Und von außen soll man sehen, wer hier arbeitet und wann, auch wenn wir zu haben. Ich will das an einer Stelle pflegen und nicht an sechs.
Ruhiges helles Wartezimmer einer modernen Arztpraxis mit wandmontiertem Informationsdisplay

Warum Digital Signage die Lösung war

Ein Haus mit mehreren Ordinationen braucht keine schöneren Schilder, sondern eine Quelle für alle Anzeigen. Genau das war der Ausschlag.

Eine Pflegestelle:
Anwesenheit, Zimmer und Zeiten werden einmal gepflegt und erscheinen gleichzeitig auf Außen-Stele, Welcome-Display, Wegeleitung und Türschild.
Rund um die Uhr auskunftsfähig:
Die Außen-Stele arbeitet auch dann, wenn niemand im Haus ist, mit Öffnungszeiten, Notdienst und Vertretung.
Geräteklasse nach Messung:
Der Eingang ist hell, der Gang dunkel, draußen steht die Stele in der Sonne. Drei Orte, drei Klassen, entschieden nach der Lichtmessung statt nach Katalog.
Rollen für die Ordinationen:
Jede Ordination pflegt den eigenen Bereich, ohne Zugriff auf die Flächen der anderen.

Umsetzung

FlächeStandortGeräteklasseInhalt
1Außenbereich neben dem EingangOutdoor-Stele, 2.500 cd/m², klimatisiert und geschützt gegen Staub und Strahlwasserwer im Haus arbeitet, Öffnungszeiten, Notdienst, Vertretung
2Eingang, in der Sichtachse der TürHigh-Bright, 500 cd/m²Begrüßung, wer heute da ist, Wegweiser nach Bereichen
3Gang zur ersten OrdinationsgruppeIndoor, 320 cd/m²Wegeleitung mit Richtungspfeilen und Zimmernummern
4 bis 8je Behandlungs- und Beratungsraumdigitale TürschilderName, Fachbereich, Sprechzeit, aktueller Status

Vor der Montage stand eine Begehung. Dabei wurde der tatsächliche Laufweg aufgenommen, nicht der geplante: Wo bleiben Menschen stehen, wo drehen sie sich um, wo entsteht der Moment, in dem sie fragen. Genau an diese Punkte kamen die Flächen.

Danach kam die Struktur. Zimmer, Personen und Zeiten wurden einmal sauber erfasst, damit jede Anzeige aus derselben Quelle liest: eine Änderung, alle Flächen.

Empfangstresen einer modernen Arztpraxis mit Informationsdisplay an der Wand dahinter

Was sich geändert hat

Die Frage nach dem richtigen Zimmer kommt kaum noch an der Anmeldung an · Vertretungen und geänderte Zeiten stehen sofort überall · das Haus ist auch abends und am Wochenende auskunftsfähig · neue Ordinationen werden ab dem ersten Tag wahrgenommen

BereichVorherNachher
Türschilderausgedruckt, überklebt, oft falschdigital, Status je Raum aktuell
Änderung der Anwesenheitvier Orte von Handeinmal gepflegt, überall sichtbar
Sichtbarkeit außerhalb der ÖffnungszeitenkeineAußen-Stele mit Zeiten, Notdienst und Vertretung
Bekanntheit im Ortlangsam über Mundpropagandadie Adresse wird im Vorbeigehen wahrgenommen

Ein Effekt zeigte sich erst nach einigen Wochen: Weil die neu dazugekommene Ordination auf der Außen-Stele von Beginn an mitlief, sprachen Menschen sie an, bevor die erste Ankündigung im Ort verteilt war. Für ein Haus, das sich gerade etabliert, ist die eigene Fassade ein sehr günstiger Kanal.

Was sich daraus ableiten lässt

ErkenntnisWas daraus folgt
Orientierung entsteht am Laufweg, nicht am GrundrissFlächen gehören dorthin, wo Menschen tatsächlich stehen bleiben
Mehrere Anzeigen brauchen eine QuelleOhne gemeinsame Datenbasis entstehen wieder vier Wahrheiten
Die Fassade arbeitet auch nachtsWer geschlossen hat, kann trotzdem Auskunft geben
Rollen verhindern ChaosJede Ordination pflegt den eigenen Bereich, sonst pflegt niemand

Wie Wegeleitung und digitale Türschilder aufgebaut werden, steht auf Leitsystem in der Praxis und bei den digitalen Türschildern. Was die Außen-Stele leistet, erklärt Außenbereich und Notdienst, die Bauformen findest du unter Digital-Signage-Stelen und Indoor oder Outdoor. Das Gesamtsystem steht auf Digital Signage für Ärzte und Praxen.

Kompaktes Hochformat-Display neben einer Behandlungszimmertür im hellen Praxisflur

Nimm deinem Haus die Frage nach dem Weg ab

Wenn bei dir jede Ankunft mit einer Frage an der Anmeldung beginnt, fehlt kein Schild, sondern ein durchgängiges Leitsystem aus einer Quelle. Wir gehen die Laufwege mit dir ab, messen das Licht innen und außen und liefern alles von der Stele bis zur Wartung als Festpreis-Angebot nach der Standortanalyse.

Der Praxis-Guide für Digital Signage als Premium-ePaper
Gratis-ePaper · PDF

Der Praxis-Guide für Digital Signage

  • Aufruf ohne Namen: laufende Nummer plus Zimmer statt Klarnamen im Wartebereich
  • Zonen mit eigenem Job: Wartezimmer, Empfang, Gang, Eingang und Außenbereich
  • Geräteklasse nach Lichtmessung statt Fernseher, der im Sommer abschaltet
  • Kauf statt Miete: die Anlage gehört der Praxis, Betrieb über getrennten Wartungsvertrag
Guide laden