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Vertiefung

Von der Anfrage bis zum laufenden Betrieb: der Ablauf für deine Apotheke in sieben Schritten

MULTIMEDIAFABRIK-Team montiert ein Hochformat-Display im Schaufenster einer Apotheke

Digital Signage für Apotheken von der MULTIMEDIAFABRIK ist ein Projekt mit klarem Ablauf und kein offener Prozess: Standortanalyse mit Lichtmessung, Festpreis-Angebot, Lieferung, Montage, Content-Einrichtung, Schulung und Betrieb kommen aus einer Hand, umgesetzt vom Inhouse-Team im Bodensee- und Alpenraum.

Diese Seite zeigt die sieben Schritte in der Reihenfolge, in der sie passieren, je Schritt was passiert, wer beteiligt ist und was du vorbereiten solltest.

Der Ablauf auf einen Blick

SchrittWas passiertWer ist beteiligt
1. Anfrage und Erstgesprächklären, ob zuerst Fenster oder Offizin dran ist, wie viele Flächen realistisch sinddu und dein fester Ansprechpartner
2. Standortanalyse mit LichtmessungHelligkeit hinter der Scheibe und im Verkaufsraum messen, Blickachsen und Wege prüfenTechnik-Team, jemand mit Schlüssel und Raumkenntnis
3. Konzept und Festpreis-AngebotGeräteklasse, Bauform, Inhalts-Umfang und Monatsrate schriftlichwer in der Apotheke entscheidet
4. Lieferung und MontageHalterung oder Stele, Verkabelung, Netzanbindung, Aufbau in einem TerminMonteur-Team, bei Bedarf Elektrik und IT
5. Content-EinrichtungVorlagen im Design deiner Apotheke, Playlists, Datenquelle für den BereitschaftsdienstGestaltung bei uns, Apothekenleitung bei dir
6. SchulungBedienung im Browser an den echten Flächen übendein Team, mindestens zwei Personen
7. Betrieb und BetreuungÜberwachung aus der Ferne, Updates, feste Ansprechpartnerwir im Hintergrund, du im Vordergrund

Dahinter steht ein Team von 48 Personen mit eigenen Studios. Technik und Inhalte liegen deshalb nicht bei zwei Firmen.

Schritt 1: Anfrage und Erstgespräch

Was passiert: Wir klären, ob zuerst das Fenster mit dem Dienstplan oder die Offizin dran ist, wie viele Flächen realistisch sind und ob eine Filiale mitläuft. Das dauert meist weniger als eine halbe Stunde.

Wer ist beteiligt: Du und dein fester Ansprechpartner. Läuft eine Apothekengruppe mehrerer Standorte, hilft es, wenn die zentrale Zuständigkeit vom Projekt weiß.

Was du vorbereiten solltest: Eine grobe Vorstellung von Anzahl und Orten der Flächen, ein paar Fotos vom Schaufenster und der Offizin und die Antwort darauf, welches Problem zuerst gelöst werden soll. Meist ist das die Nachtsichtbarkeit des Dienstplans.

Apotheke in einer Ortsmitte zur blauen Stunde mit leuchtendem Hochformat-Display im Schaufenster

Schritt 2: Standortanalyse mit Lichtmessung

Was passiert: Das ist der wichtigste Schritt, weil er die Geräteklasse bestimmt. Wir messen Helligkeit und Gegenlicht hinter der Scheibe zu typischen Tages- und Nachtzeiten, prüfen Blickachsen von der Straße und von der Anstellzone an der Sichtwahl, dazu Strom- und Netzwege. Daraus ergibt sich, ob Indoor mit 320 cd/m² reicht, ob es die High-Bright-Klasse mit 500 cd/m² braucht oder ob eine freistehende Stele die Outdoor-Klasse mit 2.500 cd/m² verlangt.

Wer ist beteiligt: Unser Technik-Team und jemand von dir, der die Räume kennt und Türen öffnen kann.

Was du vorbereiten solltest: Zugang zu Schaufenster, Offizin und Backoffice, möglichst ohne Publikumsverkehr, dazu Hinweise auf Leitungen. Wird die Fläche ohnehin umgebaut, sind Leerrohre jetzt einfacher als eine Kernbohrung später.

Schritt 3: Konzept und Festpreis-Angebot

Was passiert: Du bekommst ein Festpreis-Angebot mit klar benanntem Leistungsumfang: welches Gerät in welcher Klasse an welchen Ort kommt, wie die Datenquelle für den Bereitschaftsdienst angebunden wird und welche Monatsrate das Abo hat. Auch was nicht enthalten ist, steht benannt drin.

Wer ist beteiligt: Auf deiner Seite die Person, die entscheidet. Bei Apothekengruppen planen wir Abstimmungsrunden mehrerer Verantwortlicher von Anfang an ein.

Was du vorbereiten solltest: Klarheit darüber, wer unterschreibt und welche interne Abstimmung nötig ist. Die Preislogik erklärt die Seite Kosten und Kostenlogik.

Verkaufsraum einer Apotheke mit schmalem Display über der Sichtwahl

Schritt 4: Lieferung und Montage

Was passiert: Am vereinbarten Termin liefern und montieren wir: Halterung oder Stele im Schaufenster, Verkabelung, Anschluss an Strom und Netzwerk, Ausrichtung des Bildes, Einstellung der Helligkeit und die Nachtabsenkung. Am Ende läuft die Fläche mit echten Inhalten, nicht mit einem Testbild.

Wer ist beteiligt: Unser Monteur-Team, bei Bedarf ein Elektriker und deine IT, wenn das Netzwerk eine Freigabe braucht.

Was du vorbereiten solltest: Freien Zugang zur Montagestelle und ein Zeitfenster außerhalb deiner Öffnungszeiten. Der Betrieb läuft während der Montage normal weiter.

Schritt 5: Content-Einrichtung

Was passiert: Wir bauen die Vorlagen im Design deiner Apotheke, richten Playlists für Sichtwahl, Freiwahl und Wartezone ein und hinterlegen die Datenquelle für den Bereitschaftsdienst mit getrennter Tag- und Nachtansicht. Fehlen Fotos, produzieren wir sie im eigenen Haus.

Wer ist beteiligt: Unsere Gestaltung und die Apothekenleitung, weil fachliche Inhalte von dir kommen und freigegeben werden.

Was du vorbereiten solltest: Logo, Farbvorgaben, der aktuelle Dienstplan-Turnus und die ersten Themen als Stichwortliste. Je früher das kommt, desto sicherer läuft die Fläche am Montagetag nicht leer. Was sich bewährt hat, steht auf der Seite Der Inhalts-Plan für die Apotheke.

Detailaufnahme des Sichtwahl-Regals mit Display darüber

Schritt 6: Schulung

Was passiert: Wir zeigen die Bedienung im Browser an deinen echten Flächen: Inhalt tauschen, Dienstwechsel prüfen, Aktion einschalten, Status ansehen. Am Ende hat jede Person einmal selbst etwas geändert.

Wer ist beteiligt: Alle, die künftig pflegen, mindestens zwei Personen, damit bei Urlaub oder Personalwechsel nichts liegen bleibt.

Was du vorbereiten solltest: Leg die Schulung in eine ruhige Zeit außerhalb des Kundenverkehrs. Eine konzentrierte halbe Stunde bringt mehr als mehrere kurze Momente zwischen zwei Kundinnen.

Schritt 7: Betrieb und Betreuung

Was passiert: Ab jetzt arbeitet das System, und wir arbeiten im Hintergrund. Die Flächen werden aus der Ferne überwacht, Updates laufen mit, im Störfall gibt es feste Ansprechpartner. Auf Wunsch übernehmen wir die Inhalts-Pflege, du meldest nur die Anlässe.

Wer ist beteiligt: Unser Support-Team und deine Hauptverantwortliche in der Apotheke.

Was du vorbereiten solltest: Einen festen Rhythmus, in dem jemand die Inhalte ansieht, etwa monatlich, und einen kurzen Draht zu uns, wenn etwas auffällt.

Anstellzone vor der Tara mit kleiner Nummernanzeige und wartender Person von hinten

Zeitliche Orientierung ohne Versprechen

Wie lange ein Projekt dauert, hängt an drei Dingen ab: Verfügbarkeit der Geräte, Aufwand der Montage und Zulieferung deiner Inhalte. Verbindlich wird der Zeitrahmen im Angebot.

ProjekttypWas den Takt bestimmt
eine Fläche im Schaufenster, Wand vorhandenGerätelieferung und ein Montagetermin
mehrere Flächen in Offizin und Sichtwahlein gemeinsamer Montagetag, Kabelwege vorher klären
freistehende Stele vor dem EingangFundament, Verankerung und Elektro-Zuleitung sind der längste Posten
mehrere Standorte einer ApothekengruppeRollout-Reihenfolge und zentrale Steuerung vorab planen
fixer Termin, etwa eine NeueröffnungRückwärtsplanung mit Puffer, frühe Entscheidung nötig

Der ehrlichste Rat: Wer früh entscheidet und den Dienstplan-Turnus früh liefert, hat am ersten Tag eine laufende Fläche.

Häufige Fragen

Muss die Apotheke für die Montage schließen?

Nein. Wir legen den Termin in ein Zeitfenster außerhalb deiner Öffnungszeiten und richten die Fläche so ein, dass der Verkauf ungestört weiterläuft. Bei Kernbohrungen planen wir Staubschutz und Reinigung mit ein.

Wie lange dauert die Schulung des Teams?

Für eine Fläche im Schaufenster reicht meist eine gute halbe Stunde, weil die Bedienung im Browser läuft und mit Vorlagen arbeitet. Kommen Sichtwahl, Freiwahl und Wartezone dazu, üben wir den Ablauf im Betrieb mit.

Was passiert, wenn später eine Fläche dazukommt?

Sie wird ergänzt, nicht neu aufgesetzt. Wir prüfen den Ort mit derselben Lichtmessung und hängen die Fläche in vorhandene Playlists und Rollen ein.

Geschlossene Apotheke bei Nacht, nur die Schaufenster-Fläche leuchtet

Kurz zusammengefasst

  • Die Standortanalyse mit Lichtmessung bestimmt die Geräteklasse und ist der wichtigste Schritt.
  • Deine wichtigste Zulieferung sind Logo, Design und der aktuelle Dienstplan-Turnus, möglichst früh.
  • Bei der Schulung sollten mindestens zwei Personen dabei sein.

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Der Apotheken-Guide für Digital Signage

  • Bereitschaftsdienst auf der Fläche: verordneter Turnus, Datenquelle und die Frage der Nachtsichtbarkeit
  • Geräteklassen nach Lichtmessung: warum Indoor, High-Bright und Outdoor keine Komfortentscheidung sind
  • Was auf der Fläche gesagt werden darf: sachliche Information statt Anpreisung, mit klarer Grenze der Beleglage
  • Offizin, Sichtwahl und Wartezone: Zonen mit eigenem Job, Diskretion beim Aufruf und der Inhalts-Plan
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