◆ Sichtwahl und Saisonthemen sichtbar machen
Vertriebs-Beschleunigung: Wie sachliche Sichtwahl-Themen Nachfrage auslösen, ohne dass jemand ansprechen muss

Digital Signage für Apotheken von der MULTIMEDIAFABRIK (Herrschaftswiesen 1, 6842 Koblach) ist eine Full-Service-Bildschirmlösung im All-in-Abo für Schaufenster, Offizin, Sichtwahl, Wartezone und Backoffice. Dieser Fall stammt aus einer Apotheke im Walgau, betreut vom Inhouse-Team im Bodensee- und Alpenraum.
Ausgangssituation
Es handelt sich um eine typische Ausgangslage aus der Bedarfsanalyse der MULTIMEDIAFABRIK, keine Schilderung eines einzelnen realen Kundenprojekts. Sichtwahlpflichtige Präparate liegen naturgemäß nicht offen im Regal, sondern hinter der Theke. Damit steht das Team von vornherein zwischen zwei unbequemen Rollen: entweder aktiv ansprechen, was schnell wie Verkaufsdruck wirkt, oder abwarten, bis jemand von sich aus fragt, was ein Gespräch liegen lässt, wenn Kundschaft gar nicht weiß, dass es für ein Thema ein Präparat gibt.
Saisonale Schwerpunkte, Sonnenschutz im Frühjahr, Erkältung im Herbst, Reiseapotheke vor Ferienzeiten, liefen bislang über Poster an der Freiwahl oder Flyer neben der Kasse. Beides wurde selten aktiv gelesen und musste bei jedem Themenwechsel neu gedruckt werden.
| Was heute passiert | Was daraus folgt |
|---|---|
| Sichtwahlpflichtige Themen bleiben unausgesprochen | Nachfrage entsteht nur, wenn jemand von sich aus fragt |
| Aktives Ansprechen wirkt schnell wie Verkaufsdruck | Team hält sich lieber zurück |
| Saisonthemen laufen über Poster und Flyer | Druckkosten je Thema, geringe Beachtung |
| Unklar, was auf einer Fläche über Arzneimittel gesagt werden darf | im Zweifel bleibt die Fläche leer |
Was sich die Apotheke wünschte
Ich will, dass Themen von selbst ins Gespräch kommen, ohne dass wir jeder Kundin und jedem Kunden hinterherlaufen müssen. Es soll seriös wirken, wie eine Information aus unserem Haus, nicht wie eine Werbetafel. Und ich will sicher sein, dass wir damit nicht über die Grenze zur Arzneimittelwerbung gehen.

Warum Digital Signage die Lösung war
Der Ansatz war bewusst zurückhaltend: sachliche Information statt Anpreisung, an genau der Stelle platziert, an der ein Gespräch ohnehin beginnt.
Umsetzung
| Fläche | Standort | Inhalt |
|---|---|---|
| 1 | über der Sichtwahl, Querformat | sachliche Anwendungs- und Vorsorgethemen im Wechsel |
| 2 | Freiwahl und Regalzone | Saisonschwerpunkte, Orientierung im Sortiment |
Beide Flächen laufen in der Indoor-Klasse mit 320 cd/m², weil weder Gegenlicht noch direkte Sonneneinstrahlung eine Rolle spielt. Die Vorlagen wurden von Anfang an so angelegt, dass sie ohne Produktnamen auskommen und ausschließlich sachliche, über Kennzeichnung, Gebrauchs- oder Fachinformation nicht hinausgehende Aussagen zeigen, wie es das Arzneimittelgesetz für Laienwerbung bei rezeptpflichtigen Arzneispezialitäten vorsieht.

Output
Ergebnis
Beratungsgespräche beginnen häufiger mit einer konkreten Frage · Saisonthemen werden wahrgenommen, ohne wie Werbung zu wirken · das Team muss seltener von sich aus ansprechen · Themen wechseln automatisch mit der Saison
| Bereich | Vorher | Nachher |
|---|---|---|
| Ansprache sichtwahlpflichtiger Themen | Team muss aktiv ansprechen oder abwarten | Thema steht sichtbar, das Gespräch beginnt von selbst |
| Saisonthemen | Poster und Flyer, neu gedruckt je Aktion | Playlist, Wechsel ohne Druckkosten |
| Rechtliche Unsicherheit | im Zweifel bleibt die Fläche leer | Vorlagen von vornherein auf sachliche Information ausgelegt |
Die rechtliche Bewertung für deinen Betrieb triffst du mit deiner Rechtsberatung oder der zuständigen Stelle. Wir setzen die Technik so um, dass sie das unterstützt.

Was sich daraus ableiten lässt
| Erkenntnis | Was daraus folgt |
|---|---|
| Information wirkt stärker als Ansprache | Ein sichtbares Thema löst ein Gespräch aus, ohne Verkaufsdruck zu erzeugen |
| Sachlichkeit ist kein Nachteil | Wer bei der Fach- und Gebrauchsinformation bleibt, bleibt automatisch auf der sicheren Seite |
| Automatische Saisonsteuerung entlastet | Niemand muss sich merken, wann ein Thema wieder abgehängt gehört |
Was auf der Fläche gesagt werden darf, erklärt Werberecht in der Apotheke. Die vollständige Zonen-Tabelle mit Formaten und Montagehöhen steht auf Offizin und Sichtwahl. Welche Themen sich fürs ganze Jahr eignen, zeigt Der Inhalts-Plan für die Apotheke. Das Gesamtsystem findest du auf Digital Signage für Apotheken.
Lass Themen für sich sprechen
Wenn dein Team jedes Sichtwahl-Thema erst ansprechen muss, brauchst du kein aufdringlicheres Verkaufsgespräch, sondern eine sichtbare, sachliche Fläche an der richtigen Stelle. Wir entwickeln die Vorlagen im Design deiner Apotheke und liefern Zeitsteuerung, Montage und Betreuung als Festpreis-Angebot nach der Standortanalyse.


Der Apotheken-Guide für Digital Signage
- Bereitschaftsdienst auf der Fläche: verordneter Turnus, Datenquelle und die Frage der Nachtsichtbarkeit
- Geräteklassen nach Lichtmessung: warum Indoor, High-Bright und Outdoor keine Komfortentscheidung sind
- Was auf der Fläche gesagt werden darf: sachliche Information statt Anpreisung, mit klarer Grenze der Beleglage
- Offizin, Sichtwahl und Wartezone: Zonen mit eigenem Job, Diskretion beim Aufruf und der Inhalts-Plan
Das passt dazu
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ProduktProduktseite digital-signage-fuer-apothekenAlle Funktionen, Technik und Anwendungsfälle im Überblick.Produkt ansehen Im Detail
- Was es kostetWelche Kostenblöcke eine Apothekenfläche hat und welche vier Faktoren die Monatsrate besonders bewegen: Nachtsichtbarkeit, Datenquelle für den Dienstplan, Schaufenster-Helligkeit und Anzahl der Flächen in der Offizin.
- ProjektablaufVon der Anfrage über die Standortanalyse mit Lichtmessung bis zu Schulung und Betreuung, inklusive Montage im laufenden Betrieb und abgestimmt auf deine Öffnungszeiten.
- Bereitschaftsdienst anzeigenWie der behördlich verordnete Turnus auf die Fläche kommt, welche Datenquelle dahinterliegt, wie die Nachtansicht aufgebaut ist und was rechtlich belegt ist und was nicht.
- Was du zeigen darfstWas auf einer öffentlich sichtbaren Fläche über Arzneimittel gesagt werden darf, warum sachliche Information statt Anpreisung der sichere Weg ist und wie mit Inhalten Dritter umgegangen wird.
- Offizin und SichtwahlDie Zonen-Tabelle von Schaufenster über Eingang, Offizin, Sichtwahl, Wartezone und Beratungsplatz bis ins Backoffice, mit Formaten, Montagehöhen und Blickachsen.
- Diskretion und AufrufWartesituation an der Tara ohne Namen, Reihenfolge über Nummern, was aus dem Gesundheitsbereich belegbar ist und was schlicht gute Praxis in der Offizin bleibt.
- Inhalte für die ApothekeDer Inhalts-Plan übers Jahr mit Saison, Vorsorge und Serviceangeboten, Vorlagen im eigenen Design, Rhythmus je Zone und die Frage, wer im Team später pflegt.
Aus der Praxis
- Der Dienstplan draußen stimmt immerWie der Wechsel des verordneten Turnus in der Anzeige passiert statt am Fenster, sodass niemand mehr vor einer falschen Auskunft steht.
- Beratungsthemen statt WerbungWie eine Fläche in der Offizin Vorsorge und Anwendung erklärt und dabei nach Apotheke wirkt statt nach Werbeblock.
- Die Offizin wirkt aufgeräumtWie Poster, Regalstopper und Zettel von einer gepflegten Fläche abgelöst werden und der ganze Raum dadurch ruhiger wirkt.
- Team-Information im BackofficeWie Dienstplan, Aktionsstart und interne Hinweise im Backoffice und Labor auf derselben Plattform laufen wie die Kundenflächen.
- Wartesituation ohne NamensnennungWie die Reihenfolge an der Tara über Nummern sichtbar wird, ohne personenbezogene Speicherung und ohne dass ein Name im Raum fällt.
Wissen & Hintergrund
- Der Dienstplan, der sich selbst aktualisiertWarum das Blatt im Fenster das eigentliche Problem ist: der verordnete Turnus, die Datenquelle dahinter und der Unterschied zwischen einem Aushang und einer Auskunft.
- Information statt AnpreisungWas auf der Fläche einer Apotheke gesagt werden darf, wo die belegte Rechtslage endet und wie sich sachliche Inhalte gestalten lassen, ohne blass zu wirken.
- Die Offizin als RaumSichtwahl, Wartezone und Diskretion zusammengedacht: wie sich Blickachsen, Formate und Rhythmus im Verkaufsraum gegenseitig bedingen.
Häufige Fragen
- Was kostet das für eine Apotheke?Es gibt keinen Listenpreis, weil der Standort die Anlage bestimmt. Die Kostenblöcke sind benannt, die Monatsrate kommt als Festpreis nach der Standortanalyse.
- Muss die dienstbereite Apotheke außen angezeigt werden?Für Österreich ist eine solche Pflicht nicht belegbar, belegt ist sie nur für Deutschland. Der eigentliche Anlass ist der behördlich verordnete Dienstturnus.
- Woher kommt der Dienstplan automatisch?Der verordnete Turnus wird als Datenquelle hinterlegt und schaltet zeitgesteuert um. Wo keine Anbindung möglich ist, wird der Plan einmal im Voraus hinterlegt.
- Ist die Anzeige nachts von außen lesbar?Ja, mit der passenden Geräteklasse und einer reduzierten Nachtansicht. Die Helligkeit wird tageszeitabhängig geregelt, damit die Fläche nicht in die Nachbarschaft strahlt.
- Darf ich Arzneimittel auf dem Bildschirm bewerben?Laienwerbung für rezeptpflichtige Arzneispezialitäten ist untersagt, und Aussagen über die Fach- und Gebrauchsinformation hinaus sind unzulässig. Sachliche Information ist der Weg.
- Darf ich Kundinnen und Kunden mit Namen aufrufen?Für den Gesundheitsbereich gilt: Der Namensaufruf ist nicht verboten, es gibt aber eine Informationspflicht vorab und ein Widerspruchsrecht. Nummern lösen das von vornherein.
- Was läuft in der Offizin sinnvollerweise?Sachliche Anwendungs- und Vorsorgethemen im ruhigen Wechsel, Serviceangebote und Saisonschwerpunkte, ohne Ton und ohne Fremdwerbung.
- Hält ein Gerät den Dauerbetrieb im Schaufenster aus?Ein Profi-Panel schon, ein Consumer-Fernseher nicht. Hinter Glas kommen Hitzestau und Gegenlicht dazu, deshalb entscheidet die Lichtmessung über die Geräteklasse.
Bereit für den nächsten Schritt?
Wir hören zu, denken mit und zeigen dir, was für dein Vorhaben wirklich Sinn ergibt.
