◆ Auftragsgewinn
Auftragsgewinn & Angebotsstärke: Wie eine Tischlerei den Objektauftrag gewinnt, weil das Technik-Paket im Angebot steht

Das Technik-Paket im Möbel ist das Partner-Angebot der MULTIMEDIAFABRIK aus Vorarlberg: Du baust das Möbel, die MULTIMEDIAFABRIK liefert Auslegung, Komponenten, CAD-Einbauvorgaben, Verkabelung, Inbetriebnahme, Gewährleistung auf die Technik und Wartung. Für eine Tischlerei mit Objektbereich heißt das, dass eine Anfrage mit Bildschirm, Licht und Bedienung kein Grund mehr ist, ein Angebot zu verkleinern oder abzugeben.
Ausgangssituation
Eine Tischlerei mit Objektbereich im Rheintal wurde für den Umbau einer Verwaltung angefragt: Empfangstheke, zwei Besprechungs-Sideboards, eine Regalwand im Wartebereich. Der Möbelteil war Alltag. Der Rest der Anfrage nicht. Der Bauherr wollte ein Display in der Thekenfront, eine Lichtlinie unter der Thekenplatte, in einem Besprechungsraum einen Fernseher, der aus dem Sideboard fährt, und für alles zusammen eine Bedienung, die die Empfangskraft ohne Schulung versteht.
Die Werkstatt konnte das Möbel bauen, aber niemand konnte sagen, welches Display in Dauerbetrieb taugt, wie tief der Korpus für den Lift werden muss, wie viel Wärme im geschlossenen Unterbau anfällt und wer angerufen wird, wenn nach zwei Jahren nichts mehr angeht. Die üblichen zwei Auswege standen im Raum: improvisieren oder die Technik aus dem Angebot herausnehmen und dem Bauherrn überlassen.
Beide Wege kosten Auftrag. Nimmt man die Technik heraus, sucht der Bauherr einen zweiten Anbieter, und der zweite Anbieter redet ab dem ersten Termin mit über das Möbel. Improvisiert man, haftet die Werkstatt für Elektronik, die sie nie ausgelegt hat.
Was sich die Tischlerei wünschte
Wir wollen den Auftrag komplett. Der Bauherr soll ein Angebot bekommen, nicht zwei, und wir wollen darin eine Position stehen haben, die verbindlich kalkuliert ist. Was wir nicht wollen: für einen Bildschirm geradestehen, den wir weder ausgesucht noch angeschlossen haben.

Warum das Technik-Paket die Lösung war
Umsetzung
| Schritt | Inhalt |
|---|---|
| Angebotsphase | Möbelskizzen und Grundriss an das Technik-Gewerk, Nutzungsziel je Möbel geklärt, Machbarkeit in wenigen Tagen bestätigt |
| Technik-Auslegung | Displaygröße nach Sehabstand, Dauerbetriebs-Gerät statt Wohnzimmer-Fernseher, Lift für das Sideboard, LED-Konfektion für die Lichtlinie, ein Bedienpanel für alles |
| Angebot an den Bauherrn | Möbelbau und Technik-Paket in einem Dokument, Technik als klar abgegrenzte Position mit Festpreis |
| CAD-Einbauvorgaben | Aussparungen, Nutbilder, Zu- und Abluftöffnungen, Kabelkanäle und Revisionsklappen vor Fertigungsfreigabe |
| Fertigung parallel | Korpusbau in der Werkstatt, Konfektionierung und Vortest der Technik im Haus des Partners |
| Einbau und Übergabe | Technik-Einbau nach Aufstellung, Programmierung, Funktionstest, gemeinsame Einweisung der Empfangskraft |
Der Hebel lag nicht in der Technik, sondern im Zeitpunkt der Kalkulation. Weil die Auslegung schon in der Angebotsphase lief, stand im Angebot eine Zahl und kein Vorbehalt. Wie diese Phasen ablaufen, zeigt die Seite So läuft die Zusammenarbeit ab.

Ergebnis
Ein Angebot statt zwei Gewerke · Technik-Position mit Festpreis · Auftrag bleibt vollständig in der Werkstatt
| Aspekt | Ohne Technik-Partner | Mit Technik-Paket |
|---|---|---|
| Angebot | Technik als Vorbehalt oder gar nicht enthalten | eigene Position, verbindlich kalkuliert |
| Kundenbeziehung | zweiter Anbieter sitzt mit am Tisch | Tischlerei bleibt Hauptansprechpartner |
| Arbeitsvorbereitung | Maße aus Datenblättern zusammensuchen | Einbauvorgaben direkt für das CAD |
| Haftung | faktisch bei der Werkstatt | Möbel und Technik getrennt, schriftlich |
| Service nach der Übergabe | Anrufe landen in der Werkstatt | Störungsannahme und Wartung im Technik-Gewerk |
Die Verwaltung hat später den Schulungsraum beim gleichen Team beauftragt, weil die Übergabe ohne Nacharbeit lief. Für die Tischlerei war das der eigentliche Gewinn: Sie musste keine Anfrage mehr verkleinern, nur weil ein Bildschirm darin vorkommt.
Was sich daraus ableiten lässt
Objektaufträge werden selten am Möbel entschieden, sondern an der Frage, wer das Drumherum verantwortet. Drei Punkte wiederholen sich:
Was die Investition in ein Technik-Paket treibt, steht auf Kosten. Welche Arbeiten die Werkstatt sinnvoll selbst übernimmt, klärt die Story Technik selbst einbauen oder einen Partner holen.

Hol dir die Technik ins Angebot, bevor der Bauherr sie woanders holt
Du hast eine Objektanfrage mit Display, Licht oder Lift im Möbel? Wir liefern dir Machbarkeit, Festpreis und Einbauvorgaben so früh, dass dein Angebot komplett bleibt.

Technik im Möbel: Handbuch für Tischlereien
- Was sich ins Möbel integrieren lässt, von Display bis Ladetechnik
- TV-Lift und Versenktechnik: Freiräume, Mechanik, Lastgrenzen
- LED im Möbel: Nutfräsung, Profil, Entblendung, Treiberzugang
- Die drei Regeln für Technik im Korpus: Wärme, Kabel, Revision
- Theken und Empfangsmöbel inklusive Barrierefreiheit am Tresen
- Wer haftet wofür, und wie die Übergabe abläuft
Das passt dazu
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Wissen & Hintergrund
Häufige Fragen
- Was kostet ein Technik-Paket im Möbel?
- Welche Einbaumaße braucht ein TV-Lift?
- Wie viel Wärme verträgt ein Korpus?
- Wer haftet, wenn die Technik ausfällt?
- Welche LED-Profile eignen sich für Holz?
- Wie plane ich Kabelwege und Revision?
- Können wir die Technik selbst bestellen?
- Wie läuft die Zusammenarbeit mit Tischlereien ab?
