Medientechnik für Tischlereien

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Medientechnik für Tischlereien: das Technik-Paket zum Möbel

Tischler setzt ein schmales Aluminium-LED-Profil in eine gefräste Nut eines Eichenkorpus in heller Werkstatt

Medientechnik für Tischlereien ist das Partner-Angebot der MULTIMEDIAFABRIK: Du baust das Möbel, die MULTIMEDIAFABRIK liefert das Technik-Paket dazu, von der Auslegung über die Einbauvorgaben für dein CAD bis zu Verkabelung, Inbetriebnahme, Gewährleistung auf die Technik und Wartung. Der Auftrag bleibt bei dir, die Verantwortung für Strom, Signal, Wärme, Steuerung und Funktion liegt beim Technik-Partner, im gesamten Bodensee- und Alpenraum, mit einem Ansprechpartner von der Angebotsphase bis zur Übergabe.

Tauche tiefer ein

Du willst zuerst in Ruhe kalkulieren? Das ePaper Technik im Möbel: das Handbuch für Tischlereien und Möbelplaner fasst Einbauprinzipien, Wärme- und Lüftungsregeln, Kabel- und Revisionsplanung, LED im Holz und eine Checkliste für die Angebotsphase zusammen: ePaper anfordern.

Das Problem: der Kunde will Technik, du baust Möbel

Die Anfrage kommt fast immer gleich: Sideboard mit versenkbarem Fernseher, Empfangstheke mit Display und Lichtlinie, Regalwand mit LED, Konferenztisch mit Anschlussfeld und Ladeflächen. Holz, Furnier, Beschlag und Oberfläche sind dein Handwerk. Alles, was dahinter hängt, ist ein anderes Gewerk: Netzteil, Signalweg, Wärme, Steuerung, Software und die Frage, wer nach drei Jahren kommt, wenn das Display schwarz bleibt. In der Praxis endet das in zwei Varianten, und beide sind schlecht: Du improvisierst oder du sagst ab.

#KernproblemKonsequenz ohne Technik-Partner
1Der Kunde fragt Technik an, in der Werkstatt fehlt das Gewerk dazuimprovisierte Lösung mit Baumarkt-Komponenten oder abgelehnter Auftrag; der Objektkunde geht zum Mitbewerber mit Partner
2Wärme im geschlossenen Korpus wird unterschätztDisplay, Verstärker, Netzteile und Player heizen den Innenraum auf; Abschaltungen im Sommer, verkürzte Lebensdauer, im schlimmsten Fall Schaden am Furnier
3Kabelwege, Zugentlastung und Reserve fehlen im PlanKabel werden nachträglich durch fertige Böden gebohrt, Steckverbinder sitzen unter Zug, jede spätere Änderung heißt Möbel zerlegen
4Revisionsöffnung und Service-Zugang wurden vergessenfür einen Gerätetausch muss die Rückwand zerstört oder das Möbel demontiert werden; Servicekosten treffen dich, nicht den Hersteller
5Unklare Gewährleistung bei Technik-Ausfallder Kunde ruft die Tischlerei an, weil das Möbel von dir kommt; du haftest faktisch für Elektronik, die du weder ausgelegt noch angeschlossen hast

Der teuerste Punkt ist der letzte. Sobald ein Bildschirm, ein Lift oder eine Lichtsteuerung in deinem Möbel sitzt, wird deine Rechnungsadresse zur ersten Adresse für jede Störung. Ohne klar getrennte Verantwortung trägst du ein Risiko, das mit deinem Deckungsbeitrag nichts mehr zu tun hat.

Fernseher fährt aus einem massiven Eichensideboard, die passgenaue Öffnung in der Holzplatte ist sichtbar

Die Lösung: das Technik-Paket zum Möbel

Die MULTIMEDIAFABRIK arbeitet in diesen Projekten als Partner-Gewerk, nicht als Konkurrenz. Du führst den Kunden, du baust das Möbel, du stellst die Rechnung für den Möbelbau. Die Technik kommt als abgegrenztes Paket dazu, mit eigenem Leistungsumfang, eigener Gewährleistung und einem Ansprechpartner, der deine Termine kennt.

ModulInhalt
AuslegungNutzungsziel je Möbel, Wahl von Display, Lift, Licht, Audio und Bedienung, Wärme- und Lastbetrachtung, Abstimmung mit Elektroplanung und Bauherr
KomponentenDisplays und Signage-Geräte, TV-Lifte und Versenktechnik, Motoren und Motorsteuerungen, LED-Konfektion und Profile, unsichtbare Lautsprecher, Lade- und Anschlusstechnik, Bedienpanels
CAD-Einbauvorgabenmaßhaltige Einbauzeichnungen, Aussparungen, Nutbilder, Belüftungsquerschnitte, Kabelkanäle und Revisionsöffnungen als Vorgabe für deine Fertigung, vor dem Zuschnitt
VerkabelungKonfektionierung auf Länge, Zugentlastung, Kabelführung im Korpus, Anschluss an Netz, Netzwerk und Steuerung, saubere Trennung von Stark- und Schwachstrom
InbetriebnahmeMontage der Technik im fertigen Möbel, Programmierung von Szenen und Bedienung, Funktionstest, Einweisung deines Kunden vor Ort
Gewährleistungschriftlich abgegrenzte Gewährleistung auf die Technik; dein Möbel bleibt dein Gewerk, die Elektronik bleibt unser Gewerk
WartungWartungsvertrag mit definierten Reaktionszeiten, Fernbetreuung, Ersatzgeräte-Konzept, Service im Alpenraum nach der Übergabe

Der entscheidende Punkt liegt in der Reihenfolge: Die Einbauvorgaben stehen fest, bevor die Platte auf der Säge liegt. Danach ist jede Aussparung ein Fräsprogramm und keine Notlösung mit dem Lochbohrer im fertigen Korpus.

Was sich ins Möbel integrieren lässt

Die Bandbreite ist größer, als die meisten Anfragen vermuten lassen. Entscheidend ist nicht, was technisch möglich ist, sondern was zum Möbel und zur Nutzung passt.

BausteinWas er im Möbel leistet
Displays und SignageBildschirm bündig in Thekenfront, Regalrückwand oder Möbelseite; Helligkeit nach Umgebung ausgelegt, innen typischerweise 250 bis 350 Nits, in hellen Zonen 500 bis 700, dazu Dauerbetriebs-Elektronik statt Wohnzimmer-Gerät
TV-Lifte und VersenktechnikFernseher fährt aus Sideboard, Fußende oder Insel; Deckel öffnet motorisch, Möbel bleibt in Ruhestellung geschlossen und wirkt als Möbel, nicht als Gerät
LED-KonfektionLichtlinien in Nut, Sockellicht, Vitrinen- und Regalbeleuchtung; konfektioniert auf deine Längen, CRI über 90, Tunable White, flackerfrei dimmbar
Unsichtbare LautsprecherKlang aus Möbelfront, Sockel oder Rückwand ohne sichtbares Gitter; vollwertiges Klangbild statt Beschallung aus dem Regalfach
Lade- und AnschlusstechnikAnschlussfelder, versenkbare Steckdosen, induktive Ladeflächen in Tischplatte, Theke oder Konferenztisch
Bedienpanelsein Panel oder ein Taster statt Fernbedienungs-Friedhof; Licht, Bild, Ton und Lift auf einer Oberfläche, mit Profilen für Personal und Gäste

Die Komponenten stammen aus den bestehenden Leistungen der MULTIMEDIAFABRIK, unter anderem Liftsysteme, LED-Konfektion und Sonderleuchtenbau und unsichtbare Lautsprecher. Was in dein konkretes Möbel passt, entscheidet die Auslegung, nicht der Katalog.

Massive Eichentheke mit flächenbündig integriertem Display und warmer Lichtlinie unter der Thekenplatte

Die drei Regeln für Technik im Korpus

Fast alle Schäden und Reklamationen an Medienmöbeln lassen sich auf drei vergessene Punkte zurückführen. Wer sie in der Konstruktion berücksichtigt, hat den Großteil der späteren Probleme bereits erledigt.

RegelWas sie in der Konstruktion bedeutet
Wärme muss wegDie elektrische Leistung im Korpus fällt praktisch vollständig als Wärme an; ein geschlossener Korpus braucht Zu- und Abluftöffnungen mit ausreichendem Querschnitt, freie Abstände um das Gerät und, wenn nötig, geregelte Lüfter
Kabelwege gehören in den PlanKanäle, Durchführungen mit geschützten Kanten, Zugentlastung an jedem Steckverbinder und Kabelreserve für spätere Änderungen; Stark- und Schwachstrom getrennt geführt
Revision ohne Zerstörungjedes Gerät, jedes Netzteil und jeder Treiber muss ohne Demontage des Möbels erreichbar bleiben; Klappe, abnehmbare Rückwand oder Auszug statt verleimter Rückwand

Diese drei Regeln kosten in der Konstruktion einen Planstrich. Am fertigen, lackierten Möbel kosten sie eine Nacharbeit an einer Oberfläche, die schon abgenommen ist. Die Details, inklusive Steckdosen und Netzwerk im Möbel, Potenzialausgleich und Reinigung, stehen auf der Seite Technik im Korpus.

Wer haftet wofür

Die klare Trennung der Verantwortung ist der Kern der Zusammenarbeit. Sie steht vor Auftragsbeginn schriftlich fest, damit im Servicefall niemand suchen muss, wer zuständig ist.

Was die Tischlerei verantwortetWas die MULTIMEDIAFABRIK verantwortet
Konstruktion, Statik und Fertigung des Möbels, Material und Oberflächetechnische Auslegung aller Medienkomponenten und deren Zusammenspiel
Aussparungen, Nutfräsungen, Belüftungsöffnungen und Revisionsklappen nach übergebener Vorgabemaßhaltige Einbauvorgaben für dein CAD, rechtzeitig vor dem Zuschnitt
Lieferung, Aufstellung und Befestigung des Möbels beim KundenLieferung, Einbau, Verkabelung und Anschluss der Technik im Möbel
Bauseitige Vorleistungen koordinieren, etwa Steckdose und Netzwerkdose am StandortProgrammierung, Funktionstest, Einmessung und Einweisung des Nutzers
Gewährleistung auf Möbel, Beschlag und OberflächeGewährleistung auf die gelieferte Technik, dokumentiert im Angebot
Ansprechpartner für alles, was Holz istAnsprechpartner für alles, was Strom, Signal und Software ist, inklusive Wartung und Störungsannahme

Für deinen Kunden bleibt der Auftritt trotzdem einfach: Du bleibst der Hauptansprechpartner, das Technik-Gewerk läuft im Hintergrund mit. Auf Wunsch tritt die MULTIMEDIAFABRIK direkt gegenüber dem Bauherrn auf, mit eigenem Angebot und eigener Rechnung. Beides funktioniert, entschieden wird es vor dem Angebot.

Rückseite eines Medienmöbels mit Lüftungsgitter, geordneter Kabelführung und Revisionsöffnung

Was die MULTIMEDIAFABRIK unterscheidet

MerkmalWas es für deine Werkstatt bedeutet
Partner-Gewerk statt Wettbewerbdie MULTIMEDIAFABRIK baut keine Möbel; der Möbelauftrag und die Kundenbeziehung bleiben bei dir
Vorgaben fürs CAD statt Datenblatt-Stapeldu bekommst Aussparungen, Querschnitte und Kabelwege als Vorgabe für die Fertigung, nicht als Recherche-Aufgabe
Alles aus einem HausLift, Motor, Steuerung, Licht, Audio, Display und Bedienung kommen aus einer Hand, ohne Abstimmung zwischen vier Lieferanten
Region und Betriebkurze Wege in Vorarlberg, Bemusterung vor der Freigabe, Wartung mit Reaktionszeiten und Notruf im Alpenraum

Der USP in einem Satz: Du gewinnst den Objektauftrag, weil das Technik-Paket dazugehört, ohne dass du ein Gewerk verantworten musst, das du nicht ausgelegt hast.

Ohne vs. mit der MULTIMEDIAFABRIK

OhneMit der MULTIMEDIAFABRIK
Technik-Anfrage wird abgelehnt oder improvisiertdas Technik-Paket liegt im Angebot, der Auftrag bleibt komplett bei dir
Wärme im Korpus fällt erst im ersten Sommer aufBelüftungsquerschnitte und Abstände sind in der Einbauvorgabe enthalten
Kabel werden nachträglich durch fertige Böden geführtKanäle, Durchführungen und Zugentlastung sind vor dem Zuschnitt festgelegt
Gerätetausch heißt Rückwand aufbrechenRevisionsöffnung und Service-Zugang sind Teil der Konstruktion
Der Kunde ruft bei Störungen die Tischlerei anStörungsannahme, Wartung und Ersatzgeräte laufen über das Technik-Gewerk
Vier Lieferanten für Lift, Licht, Ton und Displayein Ansprechpartner, ein Termin, eine Verantwortung für die Technik
Eichener Konferenztisch mit eingelassenem Anschlussfeld und induktiver Ladefläche in der Tischplatte

So läuft die Zusammenarbeit ab

Die Zusammenarbeit startet früh, idealerweise schon in der Angebotsphase deines Objektauftrags. Je früher die Technik bekannt ist, desto weniger muss im Möbel später gesucht werden.

PhaseInhaltDauer (Richtwert)
1 · Anfrage und MachbarkeitMöbelskizze oder Grundriss, Nutzungsziel, Budgetrahmen, erste Machbarkeitsaussage für dein Angebotwenige Tage
2 · Technik-AuslegungKomponentenwahl, Wärme- und Lastbetrachtung, Bedienkonzept, Festpreis-Angebot für das Technik-Paket1 bis 2 Wochen
3 · CAD-EinbauvorgabenEinbauzeichnungen, Aussparungen, Nutbilder, Belüftung, Kabelwege und Revision an deine Arbeitsvorbereitungvor Fertigungsfreigabe
4 · Fertigung paralleldu baust den Korpus, die Technik wird konfektioniert, vorbereitet und im Haus vorgetestetnach deinem Fertigungsplan
5 · Technik-Einbau und InbetriebnahmeEinbau in Werkstatt oder vor Ort, Verkabelung, Programmierung, Funktionstest1 bis 3 Tage je Möbel
6 · Übergabegemeinsame Abnahme, Einweisung, Dokumentation, Gewährleistung und Wartungsangebotam Übergabetag

Ob der Technik-Einbau in deiner Werkstatt oder erst am Aufstellort erfolgt, entscheidet die Möbelgröße und der Transportweg. Beides ist üblich, beides wird in Phase 2 festgelegt. Den vollständigen Ablauf mit Übergabepunkten zeigt die Seite So läuft die Zusammenarbeit ab.

Die Preis-Logik: Festpreis nach Möbelplan

Ein Technik-Paket wird nach Möbelplan und Nutzung kalkuliert, nicht nach Laufmeter. Den Ausschlag geben Displaygröße und Anzahl, ob Lift- oder Versenktechnik gebraucht wird, wie viel Licht in welcher Qualität gefordert ist, wie viele Audio-Zonen entstehen, wie tief die Steuerung geht, wie viel Sonderanfertigung nötig ist und wie aufwendig der Einbau vor Ort wird. Im Fließtext nennen wir bewusst keine Beträge, weil kein Möbel dem anderen gleicht. Verbindlich wird es nach der Technik-Auslegung: als Festpreis-Angebot mit klarem Leistungsumfang, das du eins zu eins in dein Angebot an den Bauherrn übernehmen kannst. Welche Faktoren die Investition treiben, erklärt die Seite Was ein Technik-Paket im Möbel kostet.

Eichen-Glas-Vitrine mit seitlich integriertem Display und warmer LED-Beleuchtung in den Regalböden

Verwandte Leistungen

Ein Medienmöbel besteht selten aus einer einzigen Komponente. Diese Leistungen greifen direkt ineinander:

LeistungWann sie dazupasst
Liftsystemewenn ein Fernseher, ein Display oder eine Platte aus dem Möbel fahren soll
Motorenwenn Deckel, Klappe, Auszug oder Element motorisch bewegt wird
Motorsteuerungenwenn Endlagen, Sicherheitsabschaltung und Bedienung sauber geregelt gehören
LED-Konfektion und Sonderleuchtenbauwenn Licht auf Maß gebaut wird statt auf Meterware gekürzt
LED-Streifenwenn Lichtlinien, Sockellicht und Regalbeleuchtung im Möbel entstehen
Unsichtbare Lautsprecherwenn Klang aus dem Möbel kommen soll, ohne dass Technik sichtbar wird
Signage-Displays und TVswenn ein Bildschirm im Dauerbetrieb läuft und in die Möbelfront integriert wird
Medientechnik-Planungwenn das Projekt über das einzelne Möbel hinausgeht und ein Gesamtkonzept braucht
Medientechnik für Architektenwenn das Möbel Teil eines Bauprojekts ist und ab der Vorplanung mitgedacht gehört
Medientechnik für Innenarchitektenwenn Material, Licht und Atmosphäre im Innenausbau die Hauptrolle spielen
Medientechnik für Elektroplanerwenn Leerverrohrung, Anschlusswerte und Schnittstellen am Möbelstandort zu klären sind
Medientechnik für Objektausstatterwenn ganze Raumtypen als Paket ausgestattet und termingerecht übergeben werden
3D-Broschüren-Mockup des Leitfadens Technik im Möbel: Handbuch für Tischlereien
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Technik im Möbel: Handbuch für Tischlereien

  • Was sich ins Möbel integrieren lässt, von Display bis Ladetechnik
  • TV-Lift und Versenktechnik: Freiräume, Mechanik, Lastgrenzen
  • LED im Möbel: Nutfräsung, Profil, Entblendung, Treiberzugang
  • Die drei Regeln für Technik im Korpus: Wärme, Kabel, Revision
  • Theken und Empfangsmöbel inklusive Barrierefreiheit am Tresen
  • Wer haftet wofür, und wie die Übergabe abläuft
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