Medientechnik für Architekten

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Medientechnik für Architekten: das Gewerk, das ab Leistungsphase 2 mitgeplant wird

Architektin und Medientechnik-Planer besprechen Gebäudemodell und Pläne in einem hellen Architekturbüro im Alpenraum

Medientechnik für Architekten ist das Fachplanungs- und Ausführungsangebot der MULTIMEDIAFABRIK: Licht, Bild, Ton, Akustik, Steuerung und Barrierefreiheit werden als eigenes Gewerk behandelt, ab Leistungsphase 2 im Entwurf mitgeplant und bis zu Einmessung, Einweisung und Wartung aus einer Hand geliefert. Dein Büro bekommt damit einen Fachpartner, der früh belastbare Aussagen zu Flächen, Lasten, Kabelwegen, Schnittstellen und Budget liefert, im gesamten Bodensee- und Alpenraum, mit einem Ansprechpartner vom Konzept bis zum Betrieb.

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Du willst zuerst in Ruhe planen? Das ePaper Medientechnik im Bauprojekt: der Leitfaden für Architekten fasst Leistungsphasen-Matrix, Schnittstellen-Checkliste, Flächen- und Lastentabellen sowie den Barrierefreiheits-Check zusammen: ePaper anfordern.

Das Problem: Technik taucht erst auf, wenn der Entwurf steht

Medientechnik ist längst Architektur. LED-Flächen sind Wandmaterial, Lichtlinien gliedern den Raum, Lautsprecher sitzen unter Putz, Displays hängen als gerahmte Bilder. Die Trennung „erst das Gebäude, dann die Technik” stammt aus einer Zeit, in der Technik ein Beamer auf einem Rollwagen war. In der Praxis fällt der Satz „und wo kommt jetzt der Bildschirm hin?” trotzdem meist erst, wenn der Entwurf längst steht und die Rohbauplanung durch ist. Ab diesem Moment arbeitet jede Entscheidung gegen deinen Entwurf.

#KernproblemKonsequenz ohne Lösung
1Nachträgliche Technik zerstört das EntwurfskonzeptAufputz-Kabelkanäle, sichtbare Lautsprecher im Sichtbeton, Displays vor der Designwand; das gebaute Haus sieht anders aus als das geplante
2Keine belastbaren Budgets in den frühen PhasenMedientechnik läuft als grobe Schätzung mit; der Bauherr erlebt die Kostenwahrheit erst in der Ausschreibung
3Gewerke-Lücke zwischen Elektro, Trockenbau und ITElektro plant Dosen, Trockenbau plant Wände, IT plant Netzwerk; Inhalte, Signalwege, Bedienung und Betrieb plant niemand
4Barrierefreiheit taucht erst bei der Abnahme aufHöranlage, Zwei-Sinne-Prinzip und bedienbare Terminals fehlen; Nachträge und verschobene Übergabe statt sauberer Abnahme
5Bemusterung ist praktisch unmöglichLED-Pitch, Lichtfarbe oder unsichtbarer Lautsprecher lassen sich aus dem Katalog nicht beurteilen; entschieden wird auf Verdacht

Passiert nichts, verschiebt sich das Problem an die teuerste Stelle des Projekts: in die Ausführung. Nachrüsten heißt Stemmen, Fräsen, neue Brandschotts, Maler und Betriebsunterbrechung. Ein Anschluss, der mit früh verlegtem Leerrohr nur ein Planstrich ist, wird ohne Leerrohr zum Vielfachen, als Richtwert aus der Praxis gelesen, nicht als Studie.

Nahtlos in die Wandebene integrierte LED-Wand neben Eichenpaneelen in einer hellen alpinen Hotellobby

Die Lösung: das Gewerk Medientechnik aus einer Hand

Die MULTIMEDIAFABRIK übernimmt Medientechnik so, wie Statik oder Haustechnik übernommen werden: als abgegrenztes Gewerk mit eigenem Leistungsbild, eigenem Kostenrahmen und einem Verantwortlichen. Geplant wird herstellerneutral, ausgeführt wird im eigenen Haus, betrieben wird mit Wartung und Fernbetreuung.

ModulInhalt
FachplanungBedarfsanalyse, Nutzerworkshop, Raum- und Nutzungsmatrix, medientechnisches Konzept, Systemskizzen, Einbaudetails für Wandaufbau, Nische, Kühlung und Statik
Leistungsverzeichnisausschreibungsreifes LV mit eindeutigen Positionen, Schnittstellenliste zu Elektro, TGA, Trockenbau und IT, Mitwirkung bei Vergabe und Bieterprüfung
BudgetierungKostenrahmen ab der Vorplanung, Fortschreibung je Leistungsphase, Einordnung in Kostengruppe 400 ff. nach DIN 276
AusführungLieferung, Montage, Verkabelung, Rackbau und Inbetriebnahme durch das eigene Team, koordiniert mit dem Bauzeitenplan
ProgrammierungMediensteuerung, Lichtszenen, Bedienoberflächen mit Profilen für Laien und Technik, Anbindung an DALI, DMX und KNX
EinmessungAudio-Einmessung, Nachhall- und Pegelmessung, Kalibrierung von Bildflächen, Einmessung der induktiven Höranlage zur Abnahme
WartungWartungsvertrag, Fernmonitoring, definierte Reaktionszeiten, Tauschgeräte-Pool, 24-Stunden-Notruf im Alpenraum
BemusterungLED-Pitch, Lichtfarbe, Stoffbespannung über unsichtbaren Lautsprechern und Bedienpanels real erlebbar in Koblach, mit deinem Bauherrn

Der Unterschied liegt in der Reihenfolge: Erst entsteht das Konzept, dann der Kostenrahmen, dann die Produktentscheidung. Damit bleibt die Planung offen und vergleichbar, und das Gewerk lässt sich sauber ausschreiben, statt als Blackbox eingekauft zu werden.

Licht, Bild, Ton und Akustik im Entwurf

Jede Themenwelt hat ein Design-Argument und ein Funktions-Argument. Beide gehören zusammen erzählt, sonst gewinnt im Projekt entweder die Optik oder die Technik, und das Ergebnis enttäuscht in der jeweils anderen Disziplin.

ThemenweltDesign-ArgumentFunktions-Argument
LichtLichtlinien, Vouten und Sockellicht gliedern den Raum, Möbel scheinen zu schweben, sichtbare Leuchten verschwindendimmbar, Tunable White, CRI über 90, DALI-2 oder Casambi, Szenen und Zeitpläne statt zwölf Schalter
Bilddie Wand wird Medienfläche: flächenbündig, rahmenlos, gebogen, freie Formate; Displays als gerahmte Bilder oder SpiegelFine-Pitch-LED, Helligkeit nach Umgebung (innen 250 bis 350 Nits, helle Zonen 500 bis 700), Redundanz, zentrale Content-Zuspielung
Tonnull sichtbare Technik: Lautsprecher unter Putz mit dünner Deckschicht, in Möbelfront oder Akustikpaneelvollwertiger Klang, Zonen, Einmessung, Sprachverständlichkeit nach STI, saubere Abgrenzung zur Sprachalarmierung
AkustikAbsorber, Deckensegel und bedruckte Paneele als Gestaltungselement statt als nachträgliche ReparaturNachhallzeiten nach DIN 18041, Simulation in der Planung, Messprotokoll bei der Abnahme, ÖNORM B 8115 in Österreich
Steuerungein Panel statt Fernbedienungs-Friedhof, Bedienung, die zur Materialsprache des Hauses passtein System für Licht, Bild, Ton und Beschattung, Profile für Hausmeister und Rezeption, Fernwartung und Monitoring
BarrierefreiheitPiktogramm, Kontrast und Bedienhöhe als Teil des Leitsystems, nicht als Aufkleber danachHöranlagen nach EN 60118-4, Zwei-Sinne-Prinzip nach DIN 18040, inklusive Raumakustik nach DIN 18041 Raumgruppe A4

Materialschöne Räume sind akustisch die schwierigsten: Glas, Sichtbeton, Naturstein und offene Grundrisse erzeugen lange Nachhallzeiten und Flatterechos. Deshalb gehört die Raumakustik in denselben Planungsstrang wie Licht und Bild, und deshalb plant die MULTIMEDIAFABRIK sie selbst mit, statt sie an das Ende der Gewerkekette zu schieben.

Durchgehende warme LED-Lichtlinien in Deckenvoute und unter einem schwebenden Eichenregal im Empfangsbereich

Ab welcher Leistungsphase Medientechnik dazugehört

Die kurze Antwort: ab Leistungsphase 1 bis 2. In der Vorplanung kosten Kabelwege, Nischen, Lastreserven, Durchbrüche und Raumakustik einen Planstrich, in der Ausführung einen Umbau. Medientechnik läuft im Leistungsbild Technische Ausrüstung meist als Anlagengruppe 5, die Mediensteuerung berührt Anlagengruppe 8, die Kosten liegen in Kostengruppe 400 ff. nach DIN 276.

Leistungsphase (HOAI)Was Medientechnik hier braucht
1 GrundlagenermittlungNutzungsszenarien je Raum, wer bedient was, welche Medien überhaupt vorkommen
2 Vorplanungmedientechnisches Konzept, Systemskizze, erster Kostenrahmen, Flächen- und Lastbedarf
3 EntwurfsplanungEinbaudetails für Wandaufbau, Nische, Kühlung und Statik, Kostenberechnung, Abstimmung mit Elektro und TGA
4 GenehmigungsplanungNachweise zu Barrierefreiheit und Brandverhalten der Materialien, Vorabstimmung der statischen Nachweise
5 AusführungsplanungKabelwege, Leerrohre, Anschlusswerte, PoE-Budgets, Schnittstellenliste an alle Nachbargewerke
6 Vorbereitung der Vergabeausschreibungsreifes Leistungsverzeichnis mit eindeutigen, vergleichbaren Positionen
7 Mitwirkung bei der VergabeAngebotsvergleich, Bieterprüfung, Aufklärungsgespräche, Nachtragsprüfung
8 ObjektüberwachungFachbauüberwachung, Montage, Inbetriebnahme, Einmessung, Abnahme, Einweisung
9 ObjektbetreuungMängelverfolgung, Updates, Wartung, Nachschulung, Erweiterungen im Betrieb

In Österreich bildet LM.VM.2014 dieselbe Logik im Leistungsmodell Technische Ausrüstung ab, in der Schweiz führt SIA 112 durch sechs Phasen von der strategischen Planung bis zur Bewirtschaftung; der Einstiegspunkt bleibt in allen drei Ländern derselbe, nämlich so früh wie möglich. Für die Honorarfrage wichtig: Die HOAI ist seit 2021 kein Preisrecht mehr, Festpreise sind zulässig, und genau so kalkuliert die MULTIMEDIAFABRIK ihre Planungspakete.

Was die MULTIMEDIAFABRIK unterscheidet

Der Markt trennt die Rollen: Planungsbüros planen und gehen, Integratoren bauen ein, was vorgegeben wurde, Hersteller beraten zum eigenen Sortiment. Die MULTIMEDIAFABRIK deckt Planung, Ausführung und Betrieb ab und bleibt trotzdem in der Produktauswahl offen.

MerkmalWas es für dich bedeutet
Ein Gewerk, ein VerantwortlicherKonzept, LV, Ausführung, Programmierung, Einmessung und Wartung aus einem Haus; kein Zuständigkeits-Pingpong bei Störungen
Herstellerneutral geplantzuerst Konzept und Kostenrahmen, dann Produktentscheidung; das LV bleibt ausschreibbar und vergleichbar
Bemusterung statt KatalogLED-Pitch, Lichtfarbe, Klang hinter Putz und Bedienoberflächen in Vorarlberg real erleben, gemeinsam mit deinem Bauherrn
Region und BetriebProjekte im Bodensee- und Alpenraum, kurze Wege zur Baustelle, Wartung mit Reaktionszeiten und Notruf nach der Übergabe

Wie das in gebauten Projekten aussieht, zeigen öffentliche Referenzen wie der Veranstaltungssaal der ARBEITERKAMMER Feldkirch, das LÖWEN HOTEL Schruns mit Tagungstechnik und Touchpanel-Profilen oder die GEMEINDE LAUTERACH. Der USP in einem Satz: Du bekommst ein Gewerk, das im Entwurf unsichtbar bleibt und im Betrieb trotzdem jemanden hat, der haftet.

Heller Besprechungsraum mit Akustik-Deckensegeln und Holzlamellen-Wand mit Blick auf die Berge

Ohne vs. mit der MULTIMEDIAFABRIK

OhneMit der MULTIMEDIAFABRIK
Medientechnik taucht in Leistungsphase 5 als Frage aufab Leistungsphase 2 mitgeplant, mit Flächen, Lasten und Kostenrahmen
Aufputz-Kanäle, sichtbare Boxen, Display vor der Designwandflächenbündige LED, Lautsprecher unter Putz, Licht als Teil der Raumgliederung
grobe Schätzung, dann Kostenschock in der AusschreibungKostenrahmen ab der Vorplanung, je Phase fortgeschrieben, Festpreis nach Bedarfsanalyse
unterspezifiziertes LV, Bieter vergleichen Äpfel mit Birnenausschreibungsreifes LV mit eindeutigen Positionen und Schnittstellenliste
Barrierefreiheit wird bei der Abnahme zum NachtragHöranlage, Zwei-Sinne-Prinzip und Akustik von Anfang an eingeplant und eingemessen
drei Gewerke, drei Verträge, du koordinierst selbstein Gewerk, ein Ansprechpartner, ein Verantwortlicher bis in den Betrieb

So läuft die Zusammenarbeit ab

Die Zusammenarbeit startet mit einem Gespräch über das Projekt, nicht mit einer Geräteliste. Der wichtigste Termin ist die Bedarfsanalyse: Sie entscheidet, welche Räume welche Medien brauchen, wer sie bedient und welches Budget realistisch ist.

PhaseInhaltDauer (Richtwert)
1 · ErstgesprächProjekttyp, Bauherrenerwartung, Terminplan, Leistungsphase, Rollenklärung1 Woche
2 · BedarfsanalyseNutzerworkshop, Raum- und Nutzungsmatrix, Bemusterung in Koblach1 bis 2 Wochen
3 · Konzept und KostenrahmenSystemskizze, Flächen und Lasten, Kostenrahmen, Festpreis-Angebot für die Planung2 bis 4 Wochen
4 · Fach- und AusführungsplanungEinbaudetails, Schnittstellenliste, Leerrohre und Anschlusswerte, ausschreibungsreifes LV4 bis 10 Wochen
5 · Vergabe und AusführungBieterprüfung, Montage, Programmierung, Einmessung, Fachbauüberwachungnach Bauzeitenplan
6 · Abnahme und BetriebAbnahmeprotokolle, Einweisung, Dokumentation, Wartungsvertrag und Fernbetreuunglaufend

Du entscheidest, wie tief eingebunden wird: von der Zuarbeit zu deiner Planung bis zur Übernahme des kompletten Gewerks samt Bauüberwachung. Den vollständigen Ablauf zeigt die Seite So läuft die Planung ab.

Planer zeigt im Rohbau sauber verlegte Leerrohre und Unterputzdosen vor dem Verputzen

Die Preis-Logik: Festpreis nach Bedarfsanalyse

Die Fachplanung wird nach Projektgröße, Raumanzahl und Leistungstiefe kalkuliert: vom Konzept-Check mit Bedarfsanalyse und Systemskizze über die kompakte Planung für einzelne Räume samt ausschreibungsreifem LV bis zur Vollplanung über die Leistungsphasen 2 bis 8 mit Akustik-Konzept und Bauüberwachung. Im Fließtext nennen wir bewusst keine Beträge, weil jedes Bauprojekt anders zugeschnitten ist. Verbindlich wird es nach der Bedarfsanalyse: als Festpreis-Angebot mit klarem Leistungsumfang, seit dem Wegfall des HOAI-Preisrechts ohne Umwege möglich. Welche Faktoren die Investition treiben und wo du im Projekt sparst, erklärt die Seite Was Medientechnik-Planung kostet.

Verwandte Leistungen

Ein Medienkonzept besteht nie aus einem Produkt. Diese Leistungen greifen direkt ineinander:

LeistungWann sie dazupasst
Medientechnik-Planungwenn du das Leistungsbild der Fachplanung im Detail brauchst, unabhängig von der Zielgruppe
LED-Walls und Videowallswenn eine Medienfläche zum Wandmaterial wird und Statik, Wärme und Service mitgeplant gehören
LED-Streifenwenn Lichtlinien, Vouten und Sockellicht die Raumgliederung übernehmen
Lichtsteuerungssystemewenn Szenen, Zeitpläne und Sensorik zwölf Schalter ersetzen sollen
Unsichtbare Lautsprecherwenn im Raum keine Technik sichtbar sein darf, der Klang aber vollwertig bleiben muss
Induktive Höranlagenwenn Barrierefreiheit im Empfang, Saal oder Seminarraum nachweisbar erfüllt sein muss
Medientechnik für Innenarchitektenwenn Material, Licht und Atmosphäre im Innenausbau die Hauptrolle spielen
Medientechnik für Elektroplanerwenn Leerverrohrung, Lastreserven und Schnittstellen zu DALI, DMX und KNX das Thema sind
Medientechnik für Tischlereienwenn Technik im Möbel verschwindet: TV-Lift, LED im Korpus, Theke mit Display
Medientechnik für Objektausstatterwenn ganze Raumtypen als Paket ausgestattet und termingerecht übergeben werden
Empfangstresen mit abgesenktem barrierefreiem Bereich und kontrastreicher Gestaltung in einem öffentlichen Gebäude
3D-Broschüren-Mockup des Leitfadens Medientechnik im Bauprojekt: Leitfaden für Architekten
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Medientechnik im Bauprojekt: Leitfaden für Architekten

  • Ab welcher Leistungsphase Medientechnik ins Projekt gehört
  • Licht, Bild, Ton und Akustik als vier Ebenen im Entwurf
  • Die LED-Wand als Bauteil: Statik, Brandschutz, Wartungszugang
  • Raumakustik nach DIN 18041 und die Schnittstelle zum Elektroplaner
  • Barrierefreiheit nach BFSG und BaFG, inklusive induktiver Höranlage
  • Kosten-Logik und Festpreis-Pakete der Fachplanung
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