Medientechnik für Elektroplaner

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Medientechnik für Elektroplaner: ausschreibungsreife LV-Positionen, Lasten und Schnittstellen

Elektroplaner und Medientechniker prüfen ein sauber gepatchtes Netzwerk-Rack im hellen Technikraum

Medientechnik für Elektroplaner ist das Zuarbeits- und Ausführungsangebot der MULTIMEDIAFABRIK: Du bekommst ausschreibungsreife Positionen für dein Leistungsverzeichnis, eine Schnittstellenliste zu DALI, DMX und KNX, Anschlusswerte und Wärmelastdaten sowie Netzwerk- und PoE-Vorgaben, und zwar rechtzeitig zur Rohbauphase statt kurz vor der Abnahme. Auf Wunsch übernimmt die MULTIMEDIAFABRIK das Gewerk Medientechnik komplett, von der Ausführung über die Einmessung bis zur Wartung im gesamten Bodensee- und Alpenraum, mit einem technischen Ansprechpartner statt zehn Hersteller-Hotlines.

Tauche tiefer ein

Du willst zuerst in Ruhe planen? Das ePaper Das Medientechnik-Gewerk im Elektro-LV: Planungs- und Schnittstellen-Handbuch fasst Leerrohr-Tabellen, PoE-Budget-Logik, die Bus-Matrix und Muster-LV-Positionen zusammen: ePaper anfordern.

Das Problem: „Plan das AV gleich mit”

Medientechnik landet in vielen Projekten beim Elektroplaner, weil dort die Kabel zusammenlaufen. Nur besteht dieses Gewerk eben nicht aus Kabeln, sondern aus Signalwegen, Bedienlogik, Raumakustik, Content und Betrieb. Was in der Praxis fehlt, sind selten Steckdosen. Es fehlen eindeutige Spezifikationen: Wer liefert den Player, wer den Switch, wer die Halterung, wer die Programmierung, und mit welchem Anschlusswert kommt die Medienfläche überhaupt an die Unterverteilung.

#KernproblemKonsequenz ohne Lösung
1Medientechnik-Positionen im LV sind unterspezifiziertBieter vergleichen Äpfel mit Birnen; das billigste Angebot ist das mit dem kleinsten Lieferumfang, und der Rest kommt als Nachtrag
2Leerverrohrung, Lastreserven und Netzwerkanforderungen sind zur Rohbauphase unbekanntTrassen werden zu knapp gelegt, Kabelwege fehlen, spätere Ergänzungen laufen als Aufputz oder als Stemmarbeit
3Schnittstellen-Chaos zwischen DALI, DMX, KNX und Mediensteuerungzwei getrennte Bedienwelten im selben Raum; das Licht läuft über den Gebäudebus, die Szene über das Panel, und niemand weiß, wer gewinnt
4Wärmelasten von LED-Flächen und Technikracks fehlen in der Kühllastberechnungder Technikraum läuft im Sommer heiß, Geräte drosseln oder schalten ab, die Lüftung wird nachträglich vergrößert
5Verantwortung bei Störungen bleibt unklarNetzwerk, Player oder Display: drei Lieferanten zeigen aufeinander, und der Bauherr ruft dich an, weil du im LV stehst

Passiert nichts, wandert der Konflikt in die teuerste Phase des Projekts. Nachrüsten heißt Stemmen, Fräsen, neue Brandschotts, Malerarbeiten und Betriebsunterbrechung. Ein Anschluss, der mit früh verlegtem Leerrohr nur ein Planstrich ist, kostet ohne Leerrohr ein Vielfaches, als Richtwert aus der Praxis gelesen, nicht als Studie.

Geöffneter Verteilerschrank mit Hutschienen-Komponenten und sauber verlegter Steuerverdrahtung

Zwei Wege der Zusammenarbeit: Zuarbeit oder Komplettgewerk

Du entscheidest, wie tief die MULTIMEDIAFABRIK ins Projekt einsteigt. Beide Wege enden bei derselben Unterlagenqualität, sie unterscheiden sich nur darin, wer ausschreibt, wer liefert und wer am Ende die Gewährleistung trägt.

KriteriumWeg A: Zuarbeit zu deiner PlanungWeg B: Komplettgewerk der MULTIMEDIAFABRIK
Deine Rolledu bleibst Fachplaner und Verfasser des Leistungsverzeichnissesdu planst Elektro, das Gewerk Medientechnik läuft als eigene Vergabeeinheit daneben
Was du bekommstMuster-LV-Positionen, Schnittstellenliste, Lasten- und Wärmedaten, Netzwerk- und Leerrohrvorgaben zum Einpflegendieselben Unterlagen plus Angebot, Lieferung, Montage, Programmierung, Einmessung und Dokumentation
Ausschreibungdu schreibst aus, die MULTIMEDIAFABRIK unterstützt bei Bieterfragen und Angebotsprüfungdie Medientechnik wird als abgegrenztes Gewerk beauftragt, das Elektro-LV bleibt schlank
Gewährleistungliegt beim ausführenden Elektrobetrieb und den Lieferantenliegt für Signalwege, Geräte, Programmierung und Einmessung bei der MULTIMEDIAFABRIK
Betriebdu bist raus, sobald die Anlage übergeben istWartungsvertrag, Fernmonitoring, definierte Reaktionszeiten und Notruf im Alpenraum
Wann er passtBauherr will eine Vergabeeinheit, oder das Projekt ist klein und übersichtlichmehrere Räume, Steuerung, Beschallung, Signage oder LED-Flächen im Spiel; Betrieb soll geregelt sein

Was die Medientechnik vom Elektroplaner braucht

Diese fünf Vorgaben entscheiden, ob ein Medientechnik-Projekt sauber läuft oder ob es zur Nachtragsbaustelle wird. Sie müssen vor dem Rohbau feststehen, nicht in der Ausführungsphase.

VorgabeWas konkret gebraucht wirdWarum sie früh feststehen muss
Leerrohre und Trassendurchgehende Rohre mit Zugdraht zwischen Technikraum, Medienflächen, Bedienstellen und Lautsprecherpositionen, dazu Revisionsdosen an den Umlenkpunktennach dem Verputzen wird jedes fehlende Rohr zur Stemmarbeit mit neuem Brandschott und Malerleistung
Lastreserven und Stromkreiseeigene Stromkreise für Medienflächen und Racks, Auslegung auf die Maximallast statt auf den Betriebsmittelwert, saubere Trennung von StörquellenLED-Flächen und Verstärker ziehen beim Einschalten und bei Weißbild deutlich mehr als im Mischbetrieb
Netzwerk und PoEstrukturierte Verkabelung bis in jeden Medienpunkt, PoE-fähige Ports mit ausreichendem Budget, eigene Medien-VLANs, Reserve-Ports im VerteilerAV over IP, Displays, Panels, Kameras und Access Points hängen am selben Netz und konkurrieren um dasselbe Budget
Potenzialausgleich und Schirmungkonsequenter Potenzialausgleich aller Racks und Metallkonstruktionen, definierte Erdungspunkte, getrennte Führung von Stark- und SignalleitungenBrummschleifen in der Beschallung und Bildstörungen sind fast immer ein Installations-, kein Geräteproblem
Technikraum und RackStellfläche, Zugang, Türbreite, Tragfähigkeit, Belüftung oder Kühlung, USV-Anbindung und Anfahrbarkeit für Serviceein Rack, das erst nach der Fertigstellung geplant wird, steht am Ende im Putzraum ohne Abluft
Besprechungsraum mit flächenbündigem Display, Deckenlautsprechern und schlankem Bedienpanel am Tisch

Was der Elektroplaner von der MULTIMEDIAFABRIK bekommt

Die Zuarbeit ist kein Prospekt, sondern eine Unterlage, die du direkt in dein Planwerk und dein Leistungsverzeichnis übernehmen kannst. Alles ist herstellerneutral formuliert, damit dein LV ausschreibbar und vergleichbar bleibt.

UnterlageInhalt
LV-Positionen Medientechnikeindeutig beschriebene Positionen mit Leistungsumfang, Abgrenzung, Montageart und Nebenleistungen; keine Sammelposition „Medientechnik nach Bedarf”
Schnittstellenlistewer liefert, wer montiert, wer schließt an, wer programmiert, wer misst ein, wer weist ein; je Position mit Übergabepunkt
Lasten- und AnschlusslisteAnschlusswerte je Gerät und je Fläche, Absicherung, Stromkreiszuordnung, Einschaltverhalten, Angaben zur USV-Relevanz
WärmelastblattVerlustleistung von Medienflächen, Verstärkern und Racks als Eingangsgröße für die Kühllastberechnung der TGA
Netzwerk- und PoE-AnforderungPortanzahl, PoE-Klassen, PoE-Budget, VLAN- und Multicast-Anforderungen, Leitungslängen, Reserve
Leerrohr- und TrassenplanRohrquerschnitte, Verläufe, Revisionspunkte, Mindestbiegeradien und Reserverohre je Medienpunkt
Bedien- und Szenenmatrixwelche Bedienstelle löst welche Szene aus, wer ist Master, was passiert bei Netzausfall und Wiederkehr
Abnahme- und MessprotokolleAudio-Einmessung, Pegel- und Nachhallmessung, Kalibrierung der Bildflächen, Einmessprotokolle induktiver Höranlagen

Alle Unterlagen kommen in der Form, in der du sie brauchst: Anschlusswerte als Liste je Stromkreis, Wärmelasten als Eingangsgröße für die TGA, Trassen als Plan, Positionen als Text zum Einpflegen. Was nicht kommt, ist ein Produktkatalog. Die Produktentscheidung fällt nach der Vergabe, nicht davor, damit dein Leistungsverzeichnis vergleichbar bleibt und der Bauherr eine echte Auswahl hat.

Was die MULTIMEDIAFABRIK unterscheidet

Der Markt trennt die Rollen sauber: Planungsbüros planen und gehen, Integratoren bauen ein, was vorgegeben wurde, Hersteller beraten zum eigenen Sortiment. Die MULTIMEDIAFABRIK deckt Planung, Ausführung und Betrieb ab und bleibt in der Produktauswahl trotzdem offen.

MerkmalWas es für dich bedeutet
Planungssprache statt Verkaufsgesprächdu bekommst Anschlusswerte, Wärmelasten, Leitungslängen und Schnittstellen in der Form, in der du sie ins Planwerk übernimmst
Herstellerneutrale LV-Positionenzuerst Funktionsbeschreibung, dann Produktentscheidung; dein Leistungsverzeichnis bleibt ausschreibbar und vergleichbar
Ein Verantwortlicher für Signal und BetriebProgrammierung, Einmessung, Dokumentation und Wartung liegen in einem Haus; kein Zuständigkeits-Pingpong bei Störungen
Region und ErreichbarkeitRohbaukontrolle, Abnahme und Service im Bodensee- und Alpenraum, mit definierten Reaktionszeiten und Notruf statt Anreise aus einem anderen Land

Der USP in einem Satz: Du bekommst die Medientechnik als planbare Vergabeeinheit mit belastbaren Zahlen für Strom, Wärme, Netz und Trasse, statt als Restposten, den niemand beschreiben will.

Servicegang hinter einer LED-Wand mit Tragwerk, geordneter Verkabelung und Techniker am Modul

Ohne vs. mit der MULTIMEDIAFABRIK

OhneMit der MULTIMEDIAFABRIK
Sammelposition „Medientechnik” im LV, Bieter kalkulieren freieindeutige Positionen mit Leistungsumfang, Abgrenzung und Nebenleistungen
Anschlusswerte kommen als Datenblattstapel kurz vor der MontageLasten- und Wärmelastliste liegt zur Ausführungsplanung vor
Leerrohre nach Gefühl, Reserve fehltTrassenplan mit Querschnitten, Revisionspunkten und Reserverohren je Medienpunkt
DALI, DMX, KNX und Mediensteuerung werden getrennt vergebeneine Bedien- und Szenenmatrix mit definierten Gateways und klarer Master-Logik
Switch und PoE-Budget werden geschätztPortanzahl, PoE-Klassen, VLAN- und Multicast-Anforderungen sind spezifiziert
Bei Störung zeigen drei Lieferanten aufeinanderein technischer Ansprechpartner mit Wartungsvertrag, Fernmonitoring und Reaktionszeiten

So läuft die Zusammenarbeit ab

Die Zusammenarbeit beginnt mit einer Rollenklärung, nicht mit einer Geräteliste. Danach folgt jede Phase deinem Terminplan, damit die Medientechnik in derselben Taktung läuft wie Elektro und TGA.

PhaseInhaltLeistungsphase
1 · Rollenklärung und ProjektaufnahmeProjekttyp, Raumliste, Nutzungsszenarien, Entscheidung Zuarbeit oder KomplettgewerkLPH 1 bis 2
2 · Konzept, Anschlusswerte und LastenSystemskizze je Raum, Lasten- und Wärmelastliste, erster Kostenrahmen für den BauherrnLPH 2 bis 3
3 · SchnittstellenklärungAbstimmung mit Elektro, TGA, IT, Trockenbau und Möbel; Bedien- und Szenenmatrix, Gateway-FestlegungLPH 3 bis 4
4 · AusführungsplanungLeerrohr- und Trassenplan, Netzwerk- und PoE-Vorgaben, Rack- und Technikraumplanung, RevisionszugängeLPH 5
5 · LV-Übergabe und Vergabeausschreibungsreife Positionen, Unterstützung bei Bieterfragen, Angebotsprüfung und PreisspiegelLPH 6 bis 7
6 · Montage, Einmessung, AbnahmeAusführung oder Fachbauüberwachung, Programmierung, Einmessung, gemeinsame Abnahme, Einweisung, WartungLPH 8 bis 9

In Österreich bildet LM.VM.2014 dieselbe Logik im Leistungsmodell Technische Ausrüstung ab, in der Schweiz führt SIA 112 durch sechs Phasen. Den vollständigen Ablauf mit allen Übergabepunkten zeigt die Seite So läuft die Zusammenarbeit mit Elektroplanern ab.

Flächenbündig eingebaute Deckenlautsprecher neben Einbaustrahlern in einer glatten Akustikdecke

Die Preis-Logik: Festpreis nach Projektsichtung

Die Zuarbeit wird nach Projektgröße, Detailtiefe und Schnittstellenanzahl kalkuliert: von der kompakten Unterstützung für einzelne Räume mit Lastenliste und LV-Positionen bis zur vollständigen Fachplanung mit Ausführungsplanung, Ausschreibung und Bauüberwachung. Im Fließtext nennen wir bewusst keine Beträge, weil sich Aufwand und Umfang von Projekt zu Projekt stark unterscheiden. Verbindlich wird es nach der Projektsichtung, als Festpreis-Angebot mit klar abgegrenztem Leistungsumfang; seit dem Wegfall des HOAI-Preisrechts ist das ohne Umwege möglich. Welche Faktoren die Investition treiben, erklärt die Seite Was die Medientechnik-Zuarbeit kostet.

Verwandte Leistungen

Ein Medientechnik-Gewerk besteht nie aus einer Position. Diese Leistungen greifen direkt ineinander:

LeistungWann sie dazupasst
Medientechnik-Planungwenn du das komplette Leistungsbild der Fachplanung brauchst, unabhängig von der Zielgruppe
Lichtsteuerungssystemewenn Szenen, Zeitpläne und Sensorik den Schalterplan ersetzen sollen
DMX- und DALI-Dimmerwenn Effektlicht und Leuchtenansteuerung im selben Raum sauber getrennt gehören
Switcheswenn PoE-Budget, VLANs und Multicast über die Bildqualität entscheiden
WLAN-Accesspointswenn Bedienpanels, Gäste und Medienzuspielung dasselbe Funknetz teilen
PA-Anlagenwenn Beschallung mit Zonen, Pegeln und Sprachverständlichkeit geplant wird
Induktive Höranlagenwenn Barrierefreiheit im Empfang, Saal oder Seminarraum nachweisbar erfüllt sein muss
Wartungsvertragwenn nach der Übergabe jemand haften und erreichbar bleiben soll
Medientechnik für Architektenwenn das Gewerk schon im Entwurf verankert und mit dem Bauherrn abgestimmt wird
Medientechnik für Innenarchitektenwenn Material, Licht und Atmosphäre im Innenausbau die Hauptrolle spielen
Medientechnik für Tischlereienwenn Technik im Möbel verschwindet und Einbaumaße, Wärme und Revision zählen
Medientechnik für Objektausstatterwenn ganze Raumtypen als Paket ausgestattet und termingerecht übergeben werden
Zwei Planer besprechen einen technischen Grundrissplan im hellen Rohbau
3D-Broschüren-Mockup des Leitfadens Das Medientechnik-Gewerk im Elektro-LV
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Das Medientechnik-Gewerk im Elektro-LV

  • Zuarbeit oder Komplettgewerk: zwei Wege der Zusammenarbeit
  • Leerverrohrung, Lastreserven und die Nachrüst-Kostenfalle
  • Schnittstellen zwischen Gebäudebus, Licht und Mediensteuerung
  • Netzwerk und PoE richtig dimensionieren, inklusive Reserve-Ports
  • LED-Wände elektrisch und thermisch: Anschlusswerte und Kühllast
  • Beschallung und Sprachalarmierung sauber getrennt
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