◆ Partnerschaft
Partnerschaft & Wiederholbarkeit: Wie ein TGA-Büro die MULTIMEDIAFABRIK zum festen Medientechnik-Partner über mehrere Projekte macht

Die MULTIMEDIAFABRIK aus Vorarlberg arbeitet mit TGA- und Elektroplanungsbüros nicht projektweise neu, sondern mit einem wachsenden Satz gemeinsamer Vorlagen: Leistungsverzeichnis-Bausteine je Raumtyp, Standard-Schnittstellenlisten, Vorgaben-Terminpläne und Betriebskonzepte. Jedes abgeschlossene Projekt verbessert die Vorlagen für das nächste.
Ausgangssituation
Ein TGA-Büro im Alpenraum betreute regelmäßig Objektprojekte: Verwaltungsbauten, Bildungsbauten, Hotels, dazu Umbauten im Bestand. Medientechnik kam in fast jedem dieser Projekte vor, aber jedes Mal anders organisiert. Mal brachte der Bauherr einen Anbieter mit, mal wurde ein Systemhaus über den Elektrobetrieb eingebunden, mal schrieb das Büro selbst eine Sammelposition.
Die Folge war immer dieselbe: Jedes Projekt begann bei null. Die Schnittstellenfragen wurden neu diskutiert, die Positionen neu formuliert, die Vorgaben zum Rohbau neu erfragt. Erfahrungen aus dem letzten Projekt gingen verloren, weil sie in Mailverläufen steckten und nicht in Vorlagen.
Dazu kam der Personenwechsel auf der Gegenseite. Wer beim letzten Projekt die Anlagen kannte, war im nächsten nicht mehr dabei. Das Büro erklärte seine Arbeitsweise, seine Planungstiefe und seine Terminlogik jedes Mal aufs Neue, und jedes Mal an jemand anderen.
Was sich das Büro wünschte
Wir wollen nicht in jedem Projekt die gleiche Diskussion führen. Wir hätten gern Bausteine, die wir kennen und denen wir trauen, eine Schnittstellenliste, die schon einmal funktioniert hat, und einen Ansprechpartner, der weiß, wie wir arbeiten. Alles andere ist Projektarbeit, aber das muss nicht jedes Mal neu erfunden werden.

Warum eine feste Zusammenarbeit die Lösung war
Umsetzung
| Element | Was gemeinsam entsteht | Nutzen ab dem nächsten Projekt |
|---|---|---|
| LV-Bausteine je Raumtyp | Positionsgruppen mit Mengenlogik und Nebenleistungen | Ausschreibungstexte in Stunden statt Tagen |
| Schnittstellenliste | Standardzuordnung der Gewerke je Komponente | Vergabegespräche ohne Grundsatzdiskussion |
| Vorgabenraster | Fälligkeiten je Bauphase und Empfänger | Terminplan direkt bespielbar |
| Technische Datenblätter | Anschlusswerte, Wärmelasten, Traglasten, Portbedarf | Rohbau- und Kühllastangaben ohne Rückfrage |
| Betriebsbaustein | Wartungsumfang, Reaktionszeiten, Monitoringlogik | Betriebsteil ist Teil jeder Ausschreibung |
| Nachbetrachtung | Protokoll mit Lücken und Verbesserungen | Vorlagen werden mit jedem Projekt schärfer |
Die Bausteine gehören dem gemeinsamen Arbeitsstand, nicht einem einzelnen Projekt. Wie tief die Zusammenarbeit im Einzelfall geht, entscheidet das Büro je Projekt neu; die beiden Grundmodelle vergleicht die Story Zuarbeit oder Komplettgewerk.

Ergebnis
geprüfte Bausteine statt Neuanfang je Projekt · ein fester Ansprechpartner statt wechselnder Kontakte · Erfahrungen fließen zurück in die Vorlagen
Was sich daraus ableiten lässt
Wiederholbarkeit ist im Planungsalltag der unterschätzte Hebel. Nicht die einzelne Position spart Zeit, sondern der geprüfte Satz an Vorlagen, den beide Seiten kennen. Voraussetzung ist, dass jemand die Erfahrung aus dem letzten Projekt aktiv festhält, statt sie in Mailverläufen zu lassen.

Bau dir einen Satz Bausteine, der über Projekte hält
Planst du regelmäßig Objekte mit Medientechnik-Anteil? Wir bauen mit dir die LV-Bausteine und Schnittstellenlisten für deine typischen Raumtypen und begleiten deine Projekte mit einem festen Ansprechpartner.

Das Medientechnik-Gewerk im Elektro-LV
- Zuarbeit oder Komplettgewerk: zwei Wege der Zusammenarbeit
- Leerverrohrung, Lastreserven und die Nachrüst-Kostenfalle
- Schnittstellen zwischen Gebäudebus, Licht und Mediensteuerung
- Netzwerk und PoE richtig dimensionieren, inklusive Reserve-Ports
- LED-Wände elektrisch und thermisch: Anschlusswerte und Kühllast
- Beschallung und Sprachalarmierung sauber getrennt
Das passt dazu
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Wissen & Hintergrund
Häufige Fragen
- Was kostet die Medientechnik-Zuarbeit für ein Elektroplanungsbüro?
- Welche Leerrohre braucht die Medientechnik?
- Wie viel Strom braucht eine LED-Wand?
- Wie wird Medientechnik an KNX angebunden?
- Welches Netzwerk braucht AV over IP?
- Was gehört in ein Medientechnik-Leistungsverzeichnis?
- Beschallung oder Sprachalarmierung: wo verläuft die Grenze?
- Wie läuft die Zusammenarbeit mit Elektroplanern?
