› So läuft der Bau ab

Vertiefung

So läuft der Bau ab, von der Themenwahl bis zum Livegang

Zwei Personen vor einem großen Bildschirm in einem hellen Büro bei der Übergabe

Der Bau eines KI Super Hub folgt sieben festen Schritten mit einem Prüf-Gate an der wichtigsten Stelle. Diese Seite beschreibt jeden Schritt, sagt, was dabei von dir gebraucht wird, und nennt die Stellen, an denen Projekte üblicherweise stolpern.

Der Ablauf im Überblick

SchrittWas passiertDein Anteil
1ThemenwahlWissen über Nachfrage, Marge und Wunschkunden
2ThemenlandkarteFreigabe der Landkarte
3Prüf-Gaterund eine Stunde Abstimmung
4Faktensammlungein Gespräch und vorhandene Unterlagen
5Baunichts
6Gegenprüfungeine Korrekturrunde
7Livegang und ÜbergabeFreigabe

Schritt 1: Themenwahl

Am Anfang steht nicht die Frage, wie viele Seiten gebaut werden, sondern wozu. Ein Hub lohnt sich dort, wo drei Dinge zusammenkommen: Es gibt echte Nachfrage, dein Betrieb kann dazu mehr sagen als andere, und das Thema führt zu Aufträgen, die du haben willst.

Aus dem Gespräch entstehen in der Regel zwei bis drei Kandidaten. Entschieden wird einer. Ein Hub zu zwei Themen zugleich ist kein Hub, sondern eine Website mit Struktur-Problem.

Drei Menschen ordnen farbige Haftnotizen auf einem hellen Besprechungstisch zu einer Themenlandkarte

Schritt 2: Themenlandkarte

Die Themenlandkarte sammelt alles, was Menschen zu diesem Thema wissen wollen, und ordnet es. Die Quellen sind bewusst gemischt.

QuelleWas sie beiträgt
Suchanfragendie Formulierungen, die tatsächlich eingegeben werden
Fragen aus KI-Antwortendie Anschlussfragen, die Antwortmaschinen selbst stellen
Verkaufsgesprächedie Einwände und Rückfragen, die dein Team ohnehin kennt
Service und Supportdie Fragen, die nach dem Kauf kommen und vor dem Kauf hätten beantwortet werden können

Aus der Landkarte wird der Seitenplan: welche Frage auf welche Seite kommt, welcher Seitentyp dafür passt und welche Seite auf welche verweist.

Schritt 3: Prüf-Gate

Das Prüf-Gate ist der wichtigste Termin des ganzen Projekts. Hier wird der Seitenplan abgenommen, bevor ein einziger Inhalt entsteht. Geprüft wird: Deckt der Plan die Fragen ab, die im Alltag wirklich kommen? Fehlt eine Zielgruppe? Ist eine Seite doppelt? Passt die Sprache zum Betrieb?

Der Grund für dieses Gate ist einfach. Der teuerste Fehler ist nicht ein schlechter Text. Der teuerste Fehler ist ein sauber gebauter Hub zum falschen Thema.

Redakteurin an einem aufgeräumten Arbeitsplatz im Tageslicht liest ein Blatt Papier

Schritt 4: Faktensammlung

Jetzt kommt dein Wissen ins Spiel. Gebraucht werden Zahlen, Abläufe, Besonderheiten, Zuständigkeiten und die Dinge, die dein Betrieb anders macht als andere. Vorhandene Unterlagen helfen: Angebote, Leistungsverzeichnisse, Schulungsunterlagen, Protokolle aus dem Service.

Was nicht belegbar ist, kommt nicht in den Hub. Keine erfundenen Zahlen, keine erfundenen Zitate, keine Behauptung, Marktführer zu sein.

Schritt 5: Bau

Alle Seiten entstehen in einem Durchgang: Übersichtsseite, Unterseiten, Anwendungsfälle, Geschichten, Fragen und Antworten. Dazu der Bildsatz, die Verlinkung, die Metadaten je Seite und die strukturierten Daten. In diesem Schritt brauchst du nichts zu tun.

Der Bau läuft nach dem Bauplan ab, den die MULTIMEDIAFABRIK an den eigenen Hubs entwickelt hat. Das ist der Grund, warum in Tagen entsteht, wofür eine Redaktion Monate braucht.

Blick über den Bodensee am frühen Morgen mit Dunst über dem Wasser

Schritt 6: Gegenprüfung

Du bekommst alles zum Lesen, bevor etwas öffentlich wird. Geprüft wird von beiden Seiten.

PrüfungWer
Fakten, Zahlen, Abläufe, Namendu und dein Team
Regeln, Sprache, Struktur, Verlinkung, MetadatenMULTIMEDIAFABRIK, im Vier-Augen-Verfahren

Es gibt eine Korrekturrunde. Größere inhaltliche Wendungen, die den Seitenplan verändern, sind an dieser Stelle teuer. Genau dafür gab es das Prüf-Gate.

Schritt 7: Livegang und Übergabe

Die Seiten gehen live, die Verlinkung von der bestehenden Website wird gesetzt, Weiterleitungen werden eingerichtet, wo alte Adressen betroffen sind. Danach die Übergabe: Du siehst, wo die Seiten liegen, wie du Kleinigkeiten selbst änderst und woran du erkennst, ob der Hub wirkt.

Ab SMART geht zusätzlich die Anfrage-Strecke live, ab PRO das ePaper als Lead-Magnet.

Nahaufnahme des Bodensees am frühen Morgen mit Dunst über dem Wasser

Drei Stellen, an denen Projekte stolpern

1
Das Thema wird zu breit gewählt.
Wer alles besetzen will, besetzt nichts. Lieber ein enges Thema vollständig als ein breites halb.
2
Die Faktensammlung wird verschoben.
Ohne Fakten entsteht austauschbarer Text. Ein Termin von zwei Stunden entscheidet über die Qualität des ganzen Hubs.
3
Die Korrekturrunde bleibt liegen.
Der Hub wartet dann auf eine Freigabe, die niemand priorisiert. Eine feste Frist im Angebot hilft.