◆ Arbeitgeber-Thema besetzen

Anwendungsfall

Personalgewinnung: das Arbeitgeber-Thema besetzen statt Stellen zu listen

Zwei Personen vor einem großen Bildschirm in einem hellen Büro bei der Übergabe

Ein KI Super Hub macht aus einer Karriereseite mit drei Stellenanzeigen ein Themen-Netz über die Arbeit selbst: welche Berufe es im Betrieb gibt, wie ein Arbeitstag abläuft, wie Ausbildung und Aufstieg funktionieren und was eine Bewerbung tatsächlich bedeutet.

Ausgangssituation

Beschrieben ist eine typische Ausgangslage aus Erstgesprächen der MULTIMEDIAFABRIK, nicht ein einzelnes reales Kundenprojekt. Ein Produktionsbetrieb im Alpenraum sucht laufend Fachkräfte und Lehrlinge. Die Karriereseite besteht aus einer Liste offener Stellen und einem Satz über gutes Betriebsklima. Anzeigen werden geschaltet, Kosten je Bewerbung steigen, die Qualität sinkt.

Das eigentliche Problem liegt davor. Wer sich beruflich verändern will, sucht nicht nach dem Firmennamen. Er sucht nach dem Beruf, der Region und den Bedingungen, oft abends, oft über Monate, lange bevor er eine Bewerbung schreibt. In dieser Phase existiert der Betrieb online praktisch nicht, weil eine Stellenanzeige nichts erklärt und nach vier Wochen offline geht.

Was sich der Betrieb wünschte

Wir zahlen für Anzeigen und bekommen Bewerbungen von Leuten, die nicht wissen, was wir machen. Ich will, dass jemand, der über den Beruf nachdenkt, bei uns landet und ein realistisches Bild bekommt, bevor er sich bewirbt. Dann passen die Bewerbungen auch.
Drei Menschen ordnen farbige Haftnotizen auf einem hellen Besprechungstisch zu einer Themenlandkarte

Warum ein KI Super Hub die Lösung war

Der Beruf ist das Thema, nicht die Stelle.
Wer über den Beruf schreibt, wird ganzjährig gefunden, auch wenn gerade keine Stelle offen ist.
Ehrliche Beschreibungen filtern besser als Hochglanz.
Wer weiß, dass Schichtarbeit dazugehört, bewirbt sich trotzdem oder eben nicht. Beides spart allen Zeit.
Eltern lesen mit.
Bei Lehrstellen entscheidet die Familie mit. Sie braucht andere Antworten als der Jugendliche selbst.
Der Hub veraltet nicht.
Eine Berufsbeschreibung ist in drei Jahren noch gültig. Eine Stellenanzeige ist es nach vier Wochen nicht mehr.
Er wirkt neben den Anzeigen.
Anzeigen bringen den Klick, der Hub liefert den Grund, sich tatsächlich zu bewerben.

Umsetzung

BauteilInhalt im Hub
Übersichtsseitewelche Berufe es im Betrieb gibt, wie gearbeitet wird, was den Betrieb ausmacht
UnterseitenAusbildung und Lehre, Arbeitszeiten und Schichtmodelle, Einarbeitung, Weiterbildung und Aufstieg, Bewerbungsablauf
AnwendungsfälleBerufseinstieg, Wechsel aus einer anderen Branche, Rückkehr nach einer Familienpause, Führungslaufbahn
Geschichtenwie ein Arbeitstag tatsächlich abläuft, ohne Hochglanz
Fragen und Antwortendie Fragen aus Bewerbungsgesprächen und von Messeständen
Bildsatzeigene Motive aus dem Betrieb, echte Arbeitssituationen, keine gestellten Gruppenbilder
Redakteurin an einem aufgeräumten Arbeitsplatz im Tageslicht liest ein Blatt Papier

Ergebnis

Die Bewerbungen passen besser, weil die Erwartungen vorher geklärt sind. Der Betrieb wird auch außerhalb laufender Anzeigenkampagnen gefunden. Und im Bewerbungsgespräch beginnt man nicht mehr bei null, weil das Gegenüber den Betrieb bereits kennt.