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So läuft die Zusammenarbeit mit Innenarchitekten ab

Die Zusammenarbeit mit der MULTIMEDIAFABRIK läuft in sechs Phasen, die auf deinen Entwurfsprozess aufsetzen: Entwurfsbegleitung, Konzept und Rahmen, Bemusterung, Detailplanung, Ausführung sowie Einmessung und Übergabe. Weil Licht, Klang, Bild und Akustik damit dieselbe Taktung haben wie Material- und Möbelplanung, entsteht keine Lücke zwischen deinem Raumbild und dem, was am Ende an der Wand hängt.
Auf dieser Seite siehst du, welche Phase welches Ergebnis liefert, wann du uns ins Team holst und wo die Übergabepunkte zu Trockenbau, Elektro und Tischlerei liegen. Der wichtigste Satz vorweg: Der beste Einstieg liegt im Entwurf, weil dort Einbautiefen, Deckschichten, Leitungswege und Absorberflächen noch eine Zeichnung sind und keine Baustelle.
Die sechs Phasen im Überblick
Jede Phase hat ein Ergebnis, das direkt in deine Unterlagen wandert. Nichts davon ist eine Geräteliste, alles davon ist planbare Information.
| Phase | Was passiert | Ergebnis für dein Büro |
|---|---|---|
| 1 Entwurfsbegleitung | Raumbilder, Nutzungen, Atmosphäre je Zone, erste Technikideen im Grundriss | Zonenbild mit Technikideen, ohne Festlegung auf Produkte |
| 2 Konzept und Rahmen | Licht-, Klang-, Bild- und Akustikkonzept, Investitionsrahmen, Festpreis-Angebot | Entscheidungsgrundlage für die Bauherrschaft, früher Kostenrahmen |
| 3 Bemusterung | Lichtfarben, Deckschichten, Bespannungen, Bildflächen und Bedienung in Vorarlberg | freigegebene Entscheidungen statt offener Punkte in der Liste |
| 4 Detailplanung | Einbautiefen, Ausschnitte, Schattenfugen, Leitungswege, Revisionszugänge, Lastangaben | ausführungsreife Details in deinen Plänen, abgestimmt mit den Nachbargewerken |
| 5 Ausführung | Montage koordiniert mit Trockenbau, Elektro und Tischlerei, Programmierung der Szenen | Technik sitzt so, wie sie gezeichnet wurde, ohne Improvisation vor Ort |
| 6 Einmessung und Übergabe | Audio-Einmessung, finale Lichtszenen, Akustikmessung, Einweisung, Dokumentation | belegte Qualität und ein Betrieb, der die Anlage wirklich bedient |
Phase 1 und 2: Entwurfsbegleitung, Konzept und Rahmen
Am Anfang steht kein Produkt, sondern die Frage, was in jeder Zone passieren soll: empfangen, arbeiten, essen, entspannen, präsentieren, verkaufen. Aus den Antworten entsteht ein Zonenbild, das Licht, Klang, Bild und Akustik je Bereich beschreibt, samt Stimmung zu den relevanten Tageszeiten.
Daraus wird das Konzept mit Investitionsrahmen. Wichtig für dich: Der Rahmen kommt früh genug, um im Bauherrn-Gespräch zu bestehen, und er kommt mit einer Begründung, warum welche Ebene wie viel Anteil bekommt. Welche Faktoren dabei wirken, erklärt die Seite Was kostet Technikintegration im Innenausbau.

Phase 3: Bemusterung, der Termin, der Entscheidungen löst
Die Bemusterung in Vorarlberg ist der Wendepunkt im Projekt, weil sie die Fragen beantwortet, die am Datenblatt offen bleiben.
Was danach in den Detailplan geht, ist keine Annahme, sondern eine erlebte Entscheidung. Das hält auch in der Vergabe und in der Nachverhandlung.
Phase 4: Detailplanung mit deinen Nachbargewerken
Jetzt wird aus dem Konzept eine Zeichnung, mit der gebaut werden kann. Geliefert werden Einbautiefen und Ausschnitte, Profil- und Vouten-Details, Schattenfugen, Leitungswege und Revisionszugänge sowie Anschluss- und Lastangaben. Dazu kommt die Zuordnung, wer was liefert und wer was anschließt.
| Nachbargewerk | Was übergeben wird | Wann es spätestens gebraucht wird |
|---|---|---|
| Trockenbau | Nischen, Ausschnitte, Profilaufnahmen, Hinterkonstruktion, Revisionsöffnungen | vor dem Beplanken der Wände und Decken |
| Elektro | Leitungswege, Steuerleitungen, Anschlusswerte, Treiberstandorte, Reserveadern | vor dem Verschließen von Boden, Wand und Decke |
| Tischlerei | Einbaumaße im Korpus, Lüftungsquerschnitte, Kabeldurchführungen, Servicezugang | vor Freigabe der Werkplanung des Möbels |
| Maler und Putz | Deckschichtaufbau über eingebauten Lautsprechern, Materialabstimmung | vor dem Auftrag der letzten Schicht |
| Akustik und Textil | Absorberflächen, Bespannungen, Bedruckung, Befestigung | mit der Materialfreigabe des Raums |
Diese Übergabe ist die wirksamste Nachtragsbremse im Projekt, weil sie vor der Montage stattfindet und nicht danach.

Phase 5 und 6: Ausführung, Einmessung und Übergabe
In der Bauphase montiert das eigene Team, koordiniert nach deinem Bauzeitenplan. Danach folgt der Teil, den Kataloge selten erwähnen: Audio-Einmessung im fertigen Raum mit den echten Oberflächen und Möbeln, finale Lichtszenen mit dir am Regler statt am Datenblatt, Akustikmessung als Nachweis, Einweisung des Betriebs und eine Dokumentation, die auch in drei Jahren noch jemand versteht.
Die Einweisung entscheidet über den Alltag: Wenn Rezeption, Service oder Reinigung die Szenen nicht sicher starten, wird die Anlage umgangen statt genutzt, und dein Raumkonzept läuft in der falschen Stimmung. Anschließend greifen Wartung und Fernbetreuung, damit die Anlage im Betrieb so bleibt, wie du sie übergeben hast.
Quick-Reference
- Sechs Phasen von der Entwurfsbegleitung bis zu Einmessung und Übergabe
- Bester Einstieg im Entwurf, dort sind Einbautiefen und Leitungswege noch eine Zeichnung
- Bemusterung in Vorarlberg löst die Entscheidungen, die am Datenblatt scheitern
- Detailplanung liefert Ausschnitte, Schattenfugen, Revisionszugänge und Gewerke-Zuordnung
- Übergabe mit Einmessung, Akustikmessung, Einweisung, Dokumentation und Wartung

Inline-FAQ Ablauf
Wann sollten wir euch holen? Idealerweise während der Entwurfsphase, spätestens vor der Detailplanung. Dann lassen sich Nischen, Deckschichten, Profile und Leitungswege ohne Mehrkosten einplanen.
Übernehmt ihr auch nur einzelne Phasen? Ja. Viele Büros starten mit Konzept und Bemusterung und beauftragen Detailplanung und Ausführung später. Die Unterlagen bleiben nutzbar, der Übergabepunkt ist definiert.
Wer koordiniert die anderen Gewerke? Die Bauleitung koordiniert, wir liefern die Vorgaben rechtzeitig und in der Sprache des jeweiligen Gewerks. Auf Wunsch übernehmen wir die fachliche Begleitung der Montage.
Was passiert nach der Übergabe? Einmessung, Einweisung und Dokumentation gehören zur Übergabe. Danach greifen Wartung, Fernbetreuung und Erweiterungen, damit der Raum im Betrieb verlässlich bleibt.

Unsichtbare Technik: Praxisbuch für Innenarchitekten
- Lichtdesign mit LED: Lichtlinien, Farbtemperatur, flackerfreie Dimmung
- Unsichtbarer Klang: Lautsprecher unter Putz und hinter Bespannung
- Das Display als Designobjekt: Nische, Rahmen, Spiegel, versenkbar
- Akustik als Gestaltung: Absorber, die man zeigen darf
- Detailpunkte für die Planung: Schattenfuge, Einbautiefe, Revision
- Bemusterung in den Studios in Koblach statt Auswahl aus dem Katalog
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Wissen & Hintergrund
Häufige Fragen
- Was kostet Technikintegration im Innenausbau?
- Wie funktionieren unsichtbare Lautsprecher?
- Welches Licht passt in welchen Raum?
- Wie verschwindet ein Fernseher im Raum?
- Wie laut darf ein Restaurant sein?
- Können wir die Technik vorher bemustern?
- Wer übernimmt die Detailplanung?
- Wie läuft die Zusammenarbeit mit Innenarchitekturbüros?
