? Können wir die Technik vorher bemustern?

FAQ

Können wir die Technik vorher bemustern?

Ja, und wir empfehlen es ausdrücklich. In den Studios in Koblach kannst du mit deinem Bauherrn und dem Betreiber sehen und hören, worüber sonst nur diskutiert wird: Lichtfarben nebeneinander, Klang aus einer verputzten Fläche, Displaygrößen im realen Abstand und Oberflächen im Wechsel von Tages- und Kunstlicht. Entschieden wird am Eindruck, nicht am Datenblatt.

Besonders lohnend sind vier Themen. Bei der Lichtfarbe zeigt der direkte Vergleich sofort, warum zwei Weißtöne im selben Blickfeld nicht funktionieren und wie stark die Farbwiedergabe auf Holz, Leder und Textil wirkt. Bei der Bespannung und beim Putz über einem Flächenstrahler entscheidet das Ohr, wie viel Deckschicht der Klang verträgt.

Bei der Displaygröße unterschätzen fast alle Beteiligten den Sitzabstand. Ein Gerät, das auf dem Plan riesig wirkt, ist im Raum oft unauffällig, und umgekehrt. Und bei der Bedienung zeigt sich in Minuten, ob eine Oberfläche für Rezeption, Service oder Reinigung wirklich verständlich ist.

Damit ein Termin etwas bringt, kommt er zum richtigen Zeitpunkt. Sinnvoll ist er, sobald der Entwurf steht und die Materialien feststehen, aber bevor Werkplanung und Bestellung laufen. Bring am besten deine Materialmuster mit: Furnier, Putzmuster, Stoff und Farbkarte. Erst im direkten Vergleich mit dem echten Material zeigt sich, welche Lichtfarbe und welche Oberfläche zusammenpassen.

Zusätzlich arbeiten wir mit Musterstücken direkt am Projekt: ein halber Meter Originalfront mit Originalprofil und Originaldimmung beantwortet Fragen, über die man sonst mehrere Planungsrunden diskutiert. Das lohnt sich besonders bei Lichtlinien im Möbel, weil dort Profiltiefe, Diffusorabstand und Dimmverhalten zusammenwirken und sich keine dieser Größen aus einem Datenblatt ableiten lässt. Bemusterungstermine gehören bei uns in den regulären Projektablauf, den der Ablauf beschreibt. Welche Detailpunkte du dabei am besten gleich mitentscheidest, listet Material und Technik zusammendenken.

3D-Broschüren-Mockup des Leitfadens Unsichtbare Technik: Praxisbuch für Innenarchitekten
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Unsichtbare Technik: Praxisbuch für Innenarchitekten

  • Lichtdesign mit LED: Lichtlinien, Farbtemperatur, flackerfreie Dimmung
  • Unsichtbarer Klang: Lautsprecher unter Putz und hinter Bespannung
  • Das Display als Designobjekt: Nische, Rahmen, Spiegel, versenkbar
  • Akustik als Gestaltung: Absorber, die man zeigen darf
  • Detailpunkte für die Planung: Schattenfuge, Einbautiefe, Revision
  • Bemusterung in den Studios in Koblach statt Auswahl aus dem Katalog
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