◆ Nachhaltigkeit & Kosten
Nachhaltigkeit & Kosten: Wie ein Tourismusverband am Bodensee den Prospektberg durch digitale ePaper ersetzt

Die Digitale Gästeinformation der MULTIMEDIAFABRIK aus Vorarlberg ersetzt den Prospektständer durch blätterbare ePaper am Display: Kataloge, Gastgeberverzeichnisse und Ausflugskarten liegen digital am Infoterminal, wandern per QR-Code aufs Smartphone des Gastes und sind an dem Tag aktuell, an dem sich etwas ändert. Terminal, Software, Datenpflege-Konzept und Wartung kommen aus einem Haus.
Ausgangssituation
Ein Tourismusverband in einer Bodensee-Gemeinde bestückte jedes Frühjahr seinen Prospektbereich neu: Gastgeberverzeichnis, Radkarten, Ausflugsbroschüren, Partnerprospekte der Region. Die Realität dahinter war ernüchternd. Ein erheblicher Teil der Auflage wanderte ungelesen ins Altpapier, weil Preise, Zeiten oder Betriebe sich unterjährig änderten und der Stapel damit wertlos war.
Dazu kamen die versteckten Kosten: Lagerraum im Keller, Bestell- und Verteil-Logistik, das Nachfüllen der Ständer und die Diskussion, welcher Partner wie viel Fläche im Regal bekommt. Am schwersten wog der Aktualitäts-Verlust: Das gedruckte Verzeichnis war am Tag des Drucks fertig und ab der ersten Änderung falsch, während dieselben Inhalte online längst aktuell waren.
Was sich der Kunde wünschte
Wir wollen unseren Gästen weiter etwas in die Hand geben, aber nicht mehr jedes Jahr Paletten drucken, die im Herbst ins Altpapier gehen. Am liebsten wäre uns: immer aktuell, für jeden Partner Platz und trotzdem etwas zum Mitnehmen.

Warum eine Digitale Gästeinformation die Lösung war
Umsetzung
| Komponente | Detail |
|---|---|
| Infoterminal | Touch-Terminal im Gästebereich, Dauerbetriebs-Panel, CI der Destination |
| ePaper-Modul | Blätterbare Prospekte mit Kategorien, Suche und Partner-Logik |
| QR-Mitnahme | Jeder Prospekt und jede Seite als QR-Code aufs Smartphone |
| Datenpflege | Prospekt-Upload im CMS durch das Team, Live-Daten aus DESKLINE |
| Zweitnutzung | Dieselben ePaper im digitalen Schaufenster nach Ladenschluss |
| Betrieb | Fernüberwachung, Updates, SLA mit Reaktionszeiten |
Der Schlüssel lag im Übergangs-Konzept statt Radikalschnitt: Eine kleine gedruckte Restauflage blieb für Gäste, die Papier bevorzugen; die Masse der Information wanderte ins ePaper-Regal. So sank die Auflage drastisch, ohne eine einzige Zielgruppe zu verlieren.

Output
Ergebnis
Prospekte immer aktuell statt am Drucktag veraltet · Nachdruck- und Lagerkosten weitgehend gestrichen · QR-Mitnahme statt Papierstapel
Die folgenden Punkte sind eine illustrative Verdichtung aus vergleichbaren Projekten, kein konkretes Einzel-Mandat.
| Kennzahl | Vorher | Nachher |
|---|---|---|
| Druckauflage | Paletten je Saison | kleine Restauflage für Papier-Liebhaber |
| Aktualität | am Drucktag eingefroren | Dateitausch in Minuten |
| Lager und Logistik | Kellerraum, Bestellwesen, Nachfüllen | entfällt weitgehend |
| Platz für Partner | begrenzt durch Regalfläche | unbegrenzt im ePaper-Regal |
| Wissen über Nutzung | keines | Abruf-Statistik je Prospekt |
Der entscheidende Hebel war die Trennung von Inhalt und Trägermaterial: Die Information blieb, nur das Papier verschwand. Damit wurden Aktualität, Kosten und Nachhaltigkeit gleichzeitig besser, ohne Serviceverlust für den Gast.

Was sich daraus ableiten lässt
Wenn dein Prospektbudget jedes Jahr im Altpapier endet, ist nicht der Prospekt das Problem, sondern sein Trägermaterial. Drei Faktoren sind über vergleichbare Fälle konstant:
Mach Schluss mit dem Prospektberg
Druckst du noch Paletten, die im Herbst entsorgt werden? Wir bauen dir den digitalen Prospektständer mit QR-Mitnahme und Live-Daten, aus einer Hand im Alpenraum. Einen Überblick über alle Bausteine gibt der Hub Digitale Gästeinformation.


Gästeinfo rund um die Uhr: Terminal, Daten, Kosten
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Aus der Praxis
Wissen & Hintergrund
Häufige Fragen
- Was kostet ein Infoterminal für den Tourismusverband?
- Wer pflegt die Inhalte eines Ortsinformationssystems?
- Funktioniert das mit unserem bestehenden DESKLINE?
- Was ist mit Vandalismus an der Outdoor-Stele?
- Hält die Stele Winter, Hitze und Regen im Alpenraum aus?
- Haben die Gäste nicht ohnehin alles am Smartphone?
- Können Tourismusverband und Gemeinde das System gemeinsam nutzen?
- Können wir klein anfangen und später ausbauen?
Bereit für den nächsten Schritt?
Wir hören zu, denken mit und zeigen dir, was für dein Vorhaben wirklich Sinn ergibt.
