› Projektablauf
So entsteht deine Erlebniswelt: die 8 Projekt-Phasen von der Idee bis zum Betrieb

Ein Erlebniswelt-Projekt der MULTIMEDIAFABRIK läuft in acht klaren Phasen ab, die alle in einer Hand liegen: vom Erstgespräch mit Begehung über Konzept und Szenografie, Detailplanung, Content-Produktion, Bau und Fertigung bis zu Installation, Schulung und laufendem Betrieb mit SLA. Vom Erstgespräch bis zur Eröffnung vergehen typisch 3 bis 8 Monate, abhängig von Umfang und Content-Tiefe.
Auf dieser Seite siehst du Phase für Phase, was wann passiert, welches Ergebnis am Ende steht und wie lange jeder Abschnitt typisch dauert. So kannst du Neubau, Umbau oder Jubiläum früh mit dem Projekt synchronisieren und weißt vor dem ersten Termin, worauf du dich einlässt.
Die acht Phasen im Überblick
Jede Phase hat ein klares Ergebnis und einen sauberen Übergang zur nächsten. Weil Konzept, Technik, Content und Betrieb aus einem Haus kommen, gibt es keine Schnittstellen-Brüche zwischen Gewerken.
| Phase | Inhalt | Dauer (Richtwert) |
|---|---|---|
| 1: Erstgespräch & Begehung | Ziele, Zielgruppen, Budgetrahmen, Raumaufnahme | 1–2 Wochen |
| 2: Konzept & Szenografie | Story, Medienkonzept, Interaktions-Design, Visualisierung, Kostenrahmen | 3–6 Wochen |
| 3: Detailplanung | Technik-, Strom-, Netzwerk- und Lichtplanung, Gewerke-Schnittstellen | 3–5 Wochen |
| 4: Content-Produktion | Film, Animation, 3D, Vertonung, Übersetzung | 4–10 Wochen (parallel) |
| 5: Bau & Fertigung | Exponatebau, Hardware, Vorab-Aufbau und Test im Studio | 4–8 Wochen |
| 6: Installation & Inbetriebnahme | Aufbau vor Ort, Show-Control, Abnahme | 1–3 Wochen |
| 7: Schulung & Übergabe | Einschulung, CMS-Schulung, Dokumentation | wenige Tage |
| 8: Betrieb & Wartung | SLA, Monitoring, Content-Updates, Erweiterungen | laufend |
Phase 1: Erstgespräch & Begehung
Am Anfang steht kein Technik-Katalog, sondern dein Ziel: Was sollen Kunden, Gäste oder Besucher erleben, fühlen und mitnehmen? Im Erstgespräch klären wir Zielgruppen, Anlass (Neubau, Umbau, Jubiläum, neues Ganzjahres-Angebot) und den Budgetrahmen. Bei der Begehung nehmen wir den Raum auf: Flächen, Höhen, Licht, Strom- und Netzwerkwege. Diese Aufnahme ist die Grundlage für alles Weitere und verhindert spätere Überraschungen.

Phase 2: Konzept & Szenografie
Jetzt entsteht die Geschichte. Die mediale Szenografie übersetzt deine Inhalte in einen Story-Bogen mit Besucherdramaturgie: Welche Station steht wo, was erzählt sie, wie interagieren Besucher damit? Du bekommst ein Raum- und Medienkonzept mit Visualisierung und Kostenrahmen, das intern als Entscheidungsgrundlage für Geschäftsführung, Gremien oder Förderstellen dient.
Phase 3: Detailplanung
Aus dem Konzept wird ein baubares Projekt. Die Detailplanung legt Technik, Strom, Netzwerk und Licht exakt fest und definiert die Schnittstellen zu den anderen Gewerken am Bau: Elektriker, Trockenbau, Brandschutz. Weil die Medientechnik hier von Anfang an mitplant statt am Ende dazuzukommen, entfällt die häufigste Fehlerquelle medialer Räume.

Phase 4: Content-Produktion
Parallel zur Planung produziert die Digitalagentur der MULTIMEDIAFABRIK den Inhalt: Film, Animation, 3D, Grafik und Vertonung, auf Wunsch mehrsprachig. Gedreht wird mit 2, 3, 4 oder mehr Kameras je nach Setup. Der Vorteil der parallelen Produktion: Am Eröffnungstag zeigt jede Station echte Inhalte statt Platzhalter, und die Technik erzählt eine Geschichte statt Folien.
Phase 5: Bau & Fertigung
Exponate werden gebaut, Hardware beschafft, Software entwickelt. Entscheidend ist der Vorab-Aufbau im Studio: Jede Station wird vor der Auslieferung komplett aufgebaut, getestet und abgenommen. Fehler werden in der Werkstatt behoben, nicht auf deiner Baustelle. Das verkürzt die Installationszeit vor Ort deutlich.

Phase 6: Installation & Inbetriebnahme
Vor Ort wird montiert, verkabelt und eingemessen. Die Show-Control verbindet alle Stationen zu einem System: Tagesszenen, zentrale Bedienung, Auf- und Zusperr-Automatik. Am Ende steht die Abnahme mit Prüfprotokollen; jede Station ist netzwerkfähig, fernwartbar und meldet Störungen selbst.
Phase 7: Schulung & Übergabe
Damit kein Vendor-Lock-out entsteht, schulen wir dein Team auf dem Web-CMS: Texte, Bilder, Videos und Sprachen pflegt dein Team danach selbst, ohne Agentur-Ticket. Dazu kommen Einschulung in die Show-Control und eine vollständige Dokumentation. Wer die Content-Pflege lieber abgibt, lässt sie laufend von der Digitalagentur betreuen.

Phase 8: Betrieb & Wartung
Die Eröffnung ist der Start, nicht das Ende. Der SLA-Wartungsvertrag mit Monitoring und 24h-Reaktion hält die Erlebniswelt am Laufen: Fernwartung, Vor-Ort-Service aus dem Alpenraum, Ersatzteil-Logistik und geplante Content-Updates. Erweiterungen wie neue Stationen oder Sonderthemen docken an die bestehende Systemarchitektur an. Warum die regionale Nähe im Betrieb den Unterschied macht, liest du auf der Seite Erlebniswelten aus Vorarlberg.
Quick-Reference
- Acht Phasen von der Idee bis zum Betrieb, alle in einer Hand
- Vom Erstgespräch bis zur Eröffnung typisch 3 bis 8 Monate
- Content-Produktion läuft parallel zu Planung und Bau; am Eröffnungstag sind echte Inhalte live
- Vorab-Aufbau im Studio: getestet wird in der Werkstatt, nicht auf deiner Baustelle
- Dein Team pflegt Inhalte selbst per CMS; der SLA-Vertrag mit 24h-Reaktion sichert den Dauerbetrieb
- Was das Projekt kostet, zeigt die Seite Kosten und Investitions-Logik

Inline-FAQ Ablauf
Wie lange dauert ein Erlebniswelt-Projekt? Vom Erstgespräch bis zur Eröffnung typisch 3 bis 8 Monate, abhängig von Umfang und Content-Tiefe. Eine einzelne Erlebnis-Station geht deutlich schneller als eine Markenwelt über mehrere Räume.
Wann solltest du die MULTIMEDIAFABRIK einbinden, wenn du neu baust oder umbaust? So früh wie möglich, idealerweise in der Entwurfsphase. Dann fließen Strom, Netzwerk, Licht und Traglasten in die Bauplanung ein und teure Nachrüstungen entfallen.
Was passiert, wenn nach der Eröffnung etwas ausfällt? Jede Station ist fernwartbar und meldet Störungen selbst. Der SLA-Vertrag garantiert 24h-Reaktion, mit Vor-Ort-Service aus dem Alpenraum statt Anreise aus der Ferne.
Können wir Inhalte später selbst ändern? Ja. Nach der CMS-Schulung ändert dein Team Texte, Bilder, Videos und Sprachen selbst. Größere Produktionen wie neue Filme übernimmt auf Wunsch die Digitalagentur.

Erlebniswelten planen: Module, Kosten, Ablauf
- Die 8 Module einer Erlebniswelt und wie sie zusammenspielen
- Exponat-Typen im Überblick: von Multi-Touch bis Projection-Mapping
- Der 8-Phasen-Ablauf von der Begehung bis zum Betrieb
- Kosten-Logik, Paket-Größenordnungen und Förderungen
- Betrieb, CMS-Selbstpflege und SLA: die Checkliste vor dem Start
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Wissen & Hintergrund
Häufige Fragen
- Was kostet eine Erlebniswelt?
- Wie lange dauert es, eine Erlebniswelt zu bauen?
- Können wir die Inhalte selbst pflegen?
- Was passiert bei einer Störung?
- Wie viele Besucher können gleichzeitig interagieren?
- Gibt es Förderungen für Erlebniswelten?
- Können wir bestehende Displays und Technik integrieren?
- Können wir klein anfangen und später erweitern?
