◆ Marken-Differenzierung

Anwendungsfall

Marken-Differenzierung: Wie ein Industrieunternehmen seinen Stammsitz zur begehbaren Markenwelt macht

Interaktive Markenwelt mit Multi-Touch-Tisch und roter Akzentwand in heller Vorarlberger Holzarchitektur

Die Erlebniswelt der MULTIMEDIAFABRIK aus Vorarlberg macht aus dem Stammsitz eine begehbare Markenwelt: Firmengeschichte als Projektion, Produkte auf Multi-Touch-Tischen, Werte zum Anfassen an Hands-on-Stationen. Konzept, Exponatebau, Content und Wartung kommen aus einem Haus, mit einem Vertrag und einem Ansprechpartner.

Ausgangssituation

Ein Industrieunternehmen im Rheintal empfing Kunden, Bewerber und Delegationen in einem Besprechungsraum mit Imagebroschüre und Folien-Präsentation. Die Produkte standen als stumme Exponate im Gang, die Firmengeschichte hing als Zeitleiste an der Wand. Was das Unternehmen wirklich ausmacht, seine Innovationskraft, seine Fertigungstiefe, seine Werte, blieb abstrakt.

Der erste Anlauf machte das Problem größer statt kleiner: Angebote von Messebauern, Kreativstudios und Elektrikern lagen auf dem Tisch, aber niemand übernahm die Gesamtverantwortung. Wer plant die Story? Wer verkabelt die Exponate? Wer kümmert sich nach der Eröffnung um Inhalte und Störungen? Jeder Anbieter zeigte auf den nächsten.

Was sich der Kunde wünschte

Wir wollen am Stammsitz einen Ort, der zeigt, wer wir sind: unsere Geschichte, unsere Produkte, unsere Art zu arbeiten. Kunden, Bewerber und Delegationen sollen rausgehen und sagen: das habe ich so noch nirgends gesehen. Und ich will dafür einen Partner, der alles verantwortet, nicht fünf Gewerke, die ich selbst koordinieren muss.
Immersiver Erlebnisraum mit Panorama-Projektion eines Alpenpanoramas und Besuchern

Warum eine Erlebniswelt die Lösung war

Geschichte als Raum statt als Zeitleiste:
Eine Projektion inszeniert die Firmengeschichte großflächig; Besucher stehen mitten in den Jahrzehnten statt davor.
Produkte zum Erkunden:
Multi-Touch-Tische mit Objekterkennung zeigen Aufbau, Varianten und Einsatzfälle jedes Produkts; mehrere Besucher interagieren gleichzeitig.
Werte zum Anfassen:
Hands-on-Exponate machen Fertigungsqualität und Material im Wortsinn begreifbar.
Eine Verantwortung:
Szenografie, Exponatebau, Content-Produktion und Show-Control kommen aus einem Haus; die Gewerke-Kette ohne Verantwortlichen entfällt.
Betrieb von Anfang an:
Jede Station ist fernwartbar, meldet Störungen selbst und hängt an einem SLA-Wartungsvertrag mit 24h-Reaktion.

Umsetzung

KomponenteDetail
Konzept & SzenografieStory-Bogen über drei Zonen: Geschichte, Produkte, Zukunft
Projektiongroßflächige Inszenierung der Firmengeschichte mit Mehrkanal-Audio
Multi-TouchProduktinszenierung auf Touch-Tischen mit Objekterkennung
Hands-onMitmach-Stationen zu Material, Fertigung und Qualität
Show-Controlzentrale Steuerung, Tagesszenen, Fernwartung, Monitoring
Content & CMSFilm, Animation und 3D aus einem Haus; Inhaltspflege durch das eigene Team

Der Schlüssel war die Dramaturgie vor der Technik: Erst als die Geschichte des Unternehmens als Besucherweg stand, wurden Projektion, Touch und Hands-on als Kapitel dieser Geschichte geplant, nicht als Geräteliste.

Zwei Besucher erkunden eine interaktive Touch-Wand mit topografischer Alpenkarte in einem hellen Besucherzentrum

Output

begehbare Markenwelt
am Stammsitz mit klarer Besucherdramaturgie
Multi-Touch-Produktinszenierung
für Vertriebs- und Kundentermine
Hands-on-Stationen
, die Qualität körperlich erfahrbar machen
selbst pflegbare Inhalte
über das Web-CMS, ohne Agentur-Ticket
SLA-Betrieb
mit Monitoring und 24h-Reaktion

Ergebnis

Marke erlebbar statt nur erzählt · eine Bühne für Kunden, Bewerber und Delegationen · ein Vertrag von Konzept bis Wartung

Die folgenden Punkte sind eine illustrative Verdichtung aus vergleichbaren Projekten, kein konkretes Einzel-Mandat.

KennzahlVorherNachher
Markenauftritt am StammsitzBroschüre und Folienbegehbare Markenwelt
Produktpräsentationstumme Exponate im Ganginteraktive Multi-Touch-Inszenierung
Verantwortung im Projektfünf Gewerke, keine Klammerein Vertrag, ein Ansprechpartner
Zustand nach der EröffnungungeklärtSLA-Betrieb mit Monitoring
Inhaltestatisch, veraltenzentral gepflegt, aktuell

Der entscheidende Hebel war die Gesamtverantwortung: Aus „wer ist eigentlich zuständig?” wurde „ein Anruf genügt”, von der ersten Skizze bis zur Störungsmeldung Jahre später.

Besucher bedient eine interaktive Vitrine mit transparentem Touch-Display vor einem historischen Exponat

Was sich daraus ableiten lässt

Wenn dein Standort austauschbar wirkt, obwohl dein Unternehmen es nicht ist, fehlt keine schönere Broschüre, sondern ein Raum, der deine Marke erzählt. Drei Faktoren sind über vergleichbare Fälle konstant:

  • Die Story kommt vor der Technik; Geräte ohne Dramaturgie bleiben Insellösungen.
  • Die Gesamtverantwortung entscheidet, ob das Projekt hält, was die Visualisierung verspricht.
  • Der Betrieb ab Tag eins hält die Investition lebendig; mehr dazu unter Ablauf und Technik und Exponate.

Mach deinen Stammsitz zur Bühne deiner Marke

Erzählst du deine Geschichte noch mit Folien? Wir planen und bauen dir die Markenwelt am Stammsitz, von der Idee bis zur Wartung aus einer Hand. Einen Überblick über alle Module gibt der Erlebniswelten-Hub.

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Erlebniswelten planen: Module, Kosten, Ablauf

  • Die 8 Module einer Erlebniswelt und wie sie zusammenspielen
  • Exponat-Typen im Überblick: von Multi-Touch bis Projection-Mapping
  • Der 8-Phasen-Ablauf von der Begehung bis zum Betrieb
  • Kosten-Logik, Paket-Größenordnungen und Förderungen
  • Betrieb, CMS-Selbstpflege und SLA: die Checkliste vor dem Start
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