› Technik & Exponate

Vertiefung

Interaktive Exponate und Technik: Multi-Touch, Vitrinen, Projektion, Sensorik

Immersiver Erlebnisraum mit Panorama-Projektion eines Alpenpanoramas und Besuchern

Die interaktiven Exponate einer Erlebniswelt der MULTIMEDIAFABRIK bestehen aus erprobten Bausteinen: Multi-Touch-Tische und Touch-Wände, interaktive Vitrinen, Projektion und immersive Räume, Sensorik, Audio, Licht und Show-Control, verbunden über eine zentrale Systemarchitektur mit CMS und Analytics. Jede Station ist netzwerkfähig, fernwartbar und auf Dauerbetrieb ausgelegt.

Auf dieser Seite lernst du die Bausteine im Detail kennen, damit du für dein Projekt die richtige Kombination wählen kannst. Wichtig vorweg: Die Technik ist nie das Ziel, sondern das Vehikel für deine Geschichte. Deshalb plant die MULTIMEDIAFABRIK jede Station immer zusammen mit dem Content, der darauf läuft.

Multi-Touch-Tische und Touch-Wände

Der Multi-Touch-Tisch ist das Arbeitspferd der interaktiven Ausstellung: Besucher erkunden Karten, Zeitleisten, Produkte oder Sammlungen mit den Händen. Entscheidend ist die MultiUser-Fähigkeit: Mehrere Personen interagieren gleichzeitig an einem Tisch, ohne sich gegenseitig zu blockieren; Gruppen und Schulklassen sind eingeplant statt ausgeschlossen. Mit Objekterkennung legt der Besucher ein physisches Objekt auf den Tisch, und der Bildschirm reagiert darauf: ein Produktmodell öffnet seine Explosionszeichnung, ein Exponat erzählt seine Herkunft.

BausteinTechnikTypischer Einsatz
Multi-Touch-TischPCAP-Touch, MultiUser-Software, Dauerbetriebs-Panelinteraktive Karten, Zeitleisten, Produktkataloge, Spiele
Touch-Wandgroßformatige Touch-Displays oder interaktive VideowallThemenwände, Vergleiche, kollaborative Anwendungen
ObjekterkennungMarker- oder Muster-Erkennung auf dem Touch-Glasphysische Produkte und Exponate als Auslöser digitaler Inhalte
Touch-SteleEinzelterminal, BFSG-konform planbarVertiefung, Wayfinding, Selbstbedienung

Alle Größen, Bauformen und Software-Module im Detail findest du im Hub Multi-Touch-Tische; für Spiel-Mechaniken, Bewegungs- und Gestensteuerung lohnt der Blick auf Interaktive Spiele.

Interaktive Vitrinen

Die interaktive Vitrine verbindet das echte Objekt mit digitaler Erzählung, ohne es zu verdecken. Transparente Displays legen Texte, Animationen und Explosionsgrafiken direkt vor das Exponat; ein Drehteller präsentiert das Objekt von allen Seiten und synchronisiert die Inhalte zur Drehposition. So bleibt das Original der Star, und die Technik liefert den Kontext.

Vitrinen-TypWas sie kann
Transparente Display-VitrineInhalte erscheinen scheinbar schwebend vor dem Objekt
Vitrine mit Drehteller360-Grad-Präsentation, Inhalte folgen der Drehung
Touch-VitrineBesucher wählen Kapitel und Sprachen direkt am Glas
Klimatisierte Sondervitrineempfindliche Objekte, abgestimmt mit konservatorischen Vorgaben

Display-Technologien, Objektschutz und Nachrüstung im Detail: Interaktive Vitrinen.

Interaktive Markenwelt mit Multi-Touch-Tisch und roter Akzentwand in heller Vorarlberger Holzarchitektur

Projektion, immersive Räume und Panorama

Wenn der ganze Raum zur Bühne werden soll, übernimmt die Projektion. Laser-Projektion von 5.000 bis 30.000 Lumen bespielt Wände, Böden und Objekte; Projection-Mapping passt das Bild millimetergenau an Architektur und Exponate an. Im immersiven Raum umschließen Panoramaprojektion und Mehrkanal-Audio die Besucher vollständig: das Bergpanorama im Tal-Besucherzentrum, die Produktionslinie im Showroom, die historische Szene im Museum. Für lichtstarke Umgebungen und Dauerbetrieb kommen alternativ LED-Walls und Professional-Displays zum Einsatz.

Sensorik und Physical Computing

Die stärksten Erlebnisse entstehen, wenn der Raum auf Menschen reagiert. Sensorik macht genau das: Bewegungsmelder starten Szenen, Drucksensoren verwandeln Böden in Spielflächen, NFC/RFID personalisiert den Rundgang über ein Ticket oder Armband, und Kamera-Tracking lässt Projektionen auf Gesten reagieren. Physical Computing verbindet mechanische Exponate (Kurbeln, Hebel, Schieber) mit digitalen Inhalten: Anfassen ist ausdrücklich erwünscht.

Sensor-TypErlebnis
Bewegung / PräsenzSzenen starten, wenn Besucher den Raum betreten
Druck / Bodeninteraktive Böden, Spielflächen, Wegeleitung
NFC / RFIDpersonalisierte Rundgänge, Sprachwahl, Sammel-Mechaniken
Kamera-TrackingGestensteuerung, Silhouetten-Spiele, Besucherzählung
Mechanik + ElektronikHands-on-Exponate mit Kurbeln, Hebeln, Schiebern

Wie NFC, QR und Touch Produkte am Verkaufsort erlebbar machen, zeigt der Hub Interaktive Produktpräsentationen am POS; interaktive Filmformate vertieft Interaktive Videos.

Zwei Besucher erkunden eine interaktive Touch-Wand mit topografischer Alpenkarte in einem hellen Besucherzentrum

Audio, Licht und Show-Control

Guter Ton ist in Ausstellungen eine Platzfrage: Soundduschen und Richtlautsprecher liefern punktgenauen Klang an einer Station, ohne den Nachbarraum zu beschallen; Mehrkanal-Audio trägt immersive Szenen. Dazu kommen SHURE- und BOSE-Komponenten für Sprachaufnahmen und Beschallung. Das inszenierende Licht führt Besucher durch die Dramaturgie und wird über Szenen gesteuert. Die Show-Control verbindet alles zu einem System: Tagesszenen, zentrale Bedienoberfläche, Auf- und Zusperr-Automatik, Fernwartung und Self-Monitoring jeder Station.

CMS und Analytics: Betrieb von Anfang an mitgedacht

Zwei Bausteine entscheiden über die Lebensdauer deiner Erlebniswelt. Das Web-CMS gibt deinem Team die Inhaltspflege in die Hand: Texte, Bilder, Videos und Sprachen ändern ohne Agentur-Ticket. Die Analytics liefern anonyme Nutzungsdaten je Station: Verweildauer, Interaktionen, Sprachwahl; DSGVO-konform mit EU-Hosting und ohne personenbezogene Erfassung. Damit weißt du, welche Stationen funktionieren, und hast belastbare Zahlen für Geschäftsführung und Förderberichte.

System-BausteinLeistung
Netzwerk-Backbonezentraler Mediaserver, dezentrale Player, jede Station angebunden
Web-CMSSelbstpflege von Inhalten und Sprachen durch dein Team
Analyticsanonyme Nutzungsstatistik je Station, DSGVO-konform, EU-Hosting
Monitoring & FernwartungStationen melden Störungen selbst; Diagnose ohne Anfahrt
SLA-Wartung24h-Reaktion, Ersatzteil-Logistik, Content-Updates

Für reine Informations-Anzeigen ohne Erlebnis-Anspruch genügt oft eine Lösung aus dem Hub Digital Signage Stelen; die Erlebniswelt beginnt dort, wo Besucher interagieren statt nur lesen. Wie die Bausteine preislich zusammenspielen, zeigt die Seite Kosten und Module.

Besucher bedient eine interaktive Vitrine mit transparentem Touch-Display vor einem historischen Exponat

Quick-Reference

  • Bausteine: Multi-Touch, Vitrinen, Projektion/LED, Sensorik, Audio, Licht, Show-Control
  • MultiUser-Systeme lassen mehrere Besucher gleichzeitig interagieren
  • Objekterkennung und Physical Computing verbinden echte Objekte mit digitalen Inhalten
  • Dauerbetriebs-Hardware statt Consumer-Geräte; jede Station fernwartbar und selbst-meldend
  • CMS für Selbstpflege, Analytics für Nutzungsdaten je Station, DSGVO-konform
  • Barrierefreiheit nach EN 17210 wird von Beginn an mitgeplant
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Erlebniswelten planen: Module, Kosten, Ablauf

  • Die 8 Module einer Erlebniswelt und wie sie zusammenspielen
  • Exponat-Typen im Überblick: von Multi-Touch bis Projection-Mapping
  • Der 8-Phasen-Ablauf von der Begehung bis zum Betrieb
  • Kosten-Logik, Paket-Größenordnungen und Förderungen
  • Betrieb, CMS-Selbstpflege und SLA: die Checkliste vor dem Start
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