◆ Employer Branding

Anwendungsfall

Employer Branding: Wie eine Erlebniswelt Führungen, Schnuppertage und Bewerbergespräche zum Recruiting-Instrument macht

Interaktive Markenwelt mit Multi-Touch-Tisch und roter Akzentwand in heller Vorarlberger Holzarchitektur

Die Erlebniswelt der MULTIMEDIAFABRIK aus Vorarlberg macht den Arbeitgeber erlebbar statt behauptet: Berufe, Technologie und Kultur werden am Standort interaktiv inszeniert. Jede Führung, jeder Schnuppertag und jedes Bewerbergespräch findet in einem Umfeld statt, das zeigt, wie das Unternehmen wirklich arbeitet.

Ausgangssituation

Ein Industriebetrieb mit anhaltendem Fachkräftebedarf tat viel fürs Recruiting: Karriereseite, Messeauftritte, Anzeigen. Doch wenn Bewerber, Lehrlinge und deren Eltern zum ersten Mal ins Haus kamen, erlebten sie einen Besprechungsraum mit Beamer und eine Führung entlang grauer Gänge. Die Botschaft „wir sind ein moderner, innovativer Arbeitgeber” wurde erzählt, aber nicht erlebt.

Besonders bei Lehrlingen zählte der Eindruck der Eltern mit, und der entstand in genau diesen ersten dreißig Minuten am Standort. Der Betrieb verlor Kandidaten nicht an bessere Argumente, sondern an Arbeitgeber, die sich besser inszenierten.

Was sich der Kunde wünschte

Wenn ein Bewerber oder ein Lehrling mit seinen Eltern bei uns steht, soll er nach der Führung sagen: hier will ich arbeiten. Ich will unsere Berufe, unsere Technologie und unsere Kultur zeigen können, nicht nur davon erzählen. Und das Ganze muss bei jeder Führung funktionieren, egal wer sie hält.
Immersiver Erlebnisraum mit Panorama-Projektion eines Alpenpanoramas und Besuchern

Warum eine Erlebniswelt die Lösung war

Berufe zum Ausprobieren:
Interaktive Stationen lassen Kandidaten Tätigkeiten, Maschinenprinzipien und Projekte selbst erkunden; Schnuppertage bekommen einen Wow-Moment.
Technologie sichtbar gemacht:
Multi-Touch-Inszenierungen und Projektion zeigen, woran das Unternehmen arbeitet, auch dort, wo die Fertigung selbst nicht zugänglich ist.
Kultur statt Floskeln:
Filme und Inhalte mit echten Mitarbeitenden aus der eigenen Content-Produktion ersetzen Stock-Bilder und Behauptungen.
Konstante Qualität jeder Führung:
Die Stationen tragen die Inhalte; jede Führung wirkt gleich stark, unabhängig davon, wer sie hält.
Ein Ort für Gespräche:
Bewerbergespräche starten in der Erlebniswelt statt im Besprechungsraum; das Umfeld verhandelt mit.

Umsetzung

KomponenteDetail
Konzept & SzenografieRundgang: Berufe, Technologie, Kultur, Perspektiven
Interaktive StationenMitmach-Exponate zu Berufen und Fertigungsprinzipien, MultiUser-fähig
Multi-TouchProjekt- und Technologie-Inszenierung für Führungen und Gespräche
ContentFilme mit echten Mitarbeitenden aus der eigenen Produktion
CMSoffene Stellen, Lehrberufe und Termine vom HR-Team selbst gepflegt
BetriebShow-Control, Fernwartung, SLA, Analytics je Station

Der Schlüssel war die Zielgruppen-Dramaturgie: Der Rundgang funktioniert für Schulklassen, einzelne Bewerber und Delegationen gleichermaßen, weil jede Station in mehreren Tiefen erzählt, vom schnellen Ausprobieren bis zum Fachgespräch.

Zwei Besucher erkunden eine interaktive Touch-Wand mit topografischer Alpenkarte in einem hellen Besucherzentrum

Output

Erlebniswelt als Recruiting-Instrument
für Führungen, Schnuppertage und Gespräche
interaktive Berufe-Stationen
mit Wow-Moment für Lehrlinge und Eltern
Technologie- und Kultur-Inszenierung
mit echten Mitarbeitenden
selbst gepflegte HR-Inhalte
wie offene Stellen und Lehrberufe
Nutzungsdaten je Station
als Feedback für das Employer Branding

Ergebnis

der Arbeitgeber wird erlebbar statt behauptet · Schnuppertage mit Wow-Moment · ein Ort für Bewerbergespräche auf Augenhöhe der Marke

Die folgenden Punkte sind eine illustrative Verdichtung aus vergleichbaren Projekten, kein konkretes Einzel-Mandat.

KennzahlVorherNachher
Eindruck beim ersten BesuchBesprechungsraum und graue Gängeinszenierter Rundgang
Modernität des Arbeitgebersbehaupteterlebbar an Stationen
Qualität der Führungenpersonenabhängigkonstant über alle Führungen
SchnuppertageZuschauenselbst ausprobieren
Wirkung auf Eltern von LehrlingenZufallgezielt mitgedacht

Der entscheidende Hebel war der Beweis statt der Behauptung: Aus „wir erzählen, dass wir modern sind” wurde „der Kandidat erlebt es selbst, bevor das erste Gespräch beginnt”.

Besucher bedient eine interaktive Vitrine mit transparentem Touch-Display vor einem historischen Exponat

Was sich daraus ableiten lässt

Wenn deine Recruiting-Botschaft stärker ist als der Eindruck am Standort, verlierst du Kandidaten im entscheidenden Moment. Drei Faktoren sind über vergleichbare Fälle konstant:

  • Der erste Besuch entscheidet mehr als jede Anzeige; er muss inszeniert sein wie ein Produkt.
  • Ausprobieren schlägt Zuschauen, gerade bei Lehrlingen und deren Eltern.
  • Die Mehrfachnutzung trägt die Investition: dieselbe Erlebniswelt bespielt Recruiting, Kundenbesuche und Delegationen; Rahmen und Module zeigen die Seiten Kosten und Technik und Exponate.

Mach deinen Standort zum stärksten Recruiting-Argument

Erzählst du Bewerbern noch, wie modern dein Betrieb ist? Wir bauen dir die Erlebniswelt, die es beweist, bei jeder Führung, jedem Schnuppertag und jedem Gespräch.

Modernes Besucherzentrum mit geschwungener LED-Wand, Digital-Signage-Stele und Bergblick in Holzarchitektur
3D-Broschüren-Mockup des Erlebniswelten-Leitfadens
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Erlebniswelten planen: Module, Kosten, Ablauf

  • Die 8 Module einer Erlebniswelt und wie sie zusammenspielen
  • Exponat-Typen im Überblick: von Multi-Touch bis Projection-Mapping
  • Der 8-Phasen-Ablauf von der Begehung bis zum Betrieb
  • Kosten-Logik, Paket-Größenordnungen und Förderungen
  • Betrieb, CMS-Selbstpflege und SLA: die Checkliste vor dem Start
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