◆ Recruiting & Employer Branding

Anwendungsfall

Recruiting & Employer Branding: Wie ein Industriebetrieb mit einem Erlebnisraum Bewerber im Gebäude überzeugt

Moderner Firmenempfang mit großer nahtloser LED-Wand und alpiner Markenwelt-Bildsprache

Der Employer-Branding-Erlebnisraum der MULTIMEDIAFABRIK aus Vorarlberg macht den Arbeitgeber im Gebäude erlebbar: Karriere-Stationen am Touch zeigen Berufe, Teams und Entwicklungswege, und der Rundgang endet mit einem Gesprächstermin statt einem Flyer. Konzept, Stationen, Content, Einbau, CMS und Wartung kommen aus einem Haus.

Ausgangssituation

Ein Industriebetrieb mit eigener Lehrwerkstatt im Alpenrheintal verlor Lehrlinge und Fachkräfte an Arbeitgeber, die moderner wirkten, nicht an solche, die besser zahlten. Die Stellenanzeigen waren gut, die Karriereseite ordentlich, aber der entscheidende Moment fand im Gebäude statt: Schnuppertage und Betriebsbesichtigungen führten durch graue Gänge, vorbei an Maschinen, deren Faszination sich Fünfzehnjährigen nicht von selbst erschloss.

Am Ende des Rundgangs stand ein Flyer am Ausgang. Was fehlte, war der Moment, in dem aus Interesse eine Bewerbung wird; die Besichtigung informierte, aber sie überzeugte nicht.

Was sich der Kunde wünschte

Wenn ein Jugendlicher mit seinen Eltern bei uns durchgeht, soll er am Ende sagen: hier will ich anfangen. Wir wollen unsere Berufe, unsere Teams und unsere Ausbildung so zeigen, dass die Besichtigung selbst zum Argument wird, und wir wollen den Termin fürs Gespräch gleich mitnehmen.
Zwei Besucher erkunden eine große interaktive Touch-Wand in einem hellen Marken-Showroom mit Alpenblick und Maschinen-Exponaten

Warum ein interaktiver Showroom die Lösung war

Berufe zum Erkunden statt Vortrag:
An der Karriere-Station wählen Jugendliche Berufe am Touch, sehen echte Lehrlinge in kurzen Filmen und erkunden Werdegänge vom ersten Lehrjahr bis zur Fachkarriere. Wie das Modul aufgebaut ist, zeigt die Seite Employer-Branding-Raum.
Die Produktion wird erzählt:
Prozess-Stationen mit Filmen und 3D-Modellen zeigen, was an den Maschinen wirklich passiert, auch in Bereichen, die aus Sicherheitsgründen nicht begehbar sind.
Der Rundgang bekommt einen Abschluss:
Am Ende steht eine Station, an der Besucher DSGVO-konform mit Double-Opt-in einen Schnuppertag oder ein Gespräch anfragen; HR bekommt einen Datensatz statt einer vagen Erinnerung.
Inhalte bleiben frisch:
Neue Lehrberufe, Teams und Erfolgsgeschichten pflegt HR selbst über das zentrale CMS.
Doppelnutzung inklusive:
Die Karriere-Station reist mit auf Lehrlingsmessen; Showroom und Messeauftritt teilen Technik und Content.

Umsetzung

KomponenteDetail
KonzeptBegehung, Bewerber-Journey vom Empfang bis zum Gesprächstermin, Stationsplan
Karriere-StationMulti-Touch-Stele mit Berufsbildern, Lehrlings-Filmen und Karrierewegen
Prozess-StationProduktions-Filme und 3D-Anlagenmodelle für nicht begehbare Bereiche
ContentFilme mit echten Mitarbeitern und Lehrlingen, produziert in der eigenen Digitalagentur
Termin-AnfrageFormular an der Station, Double-Opt-in, Übergabe an HR
BetriebCMS-Einweisung für HR, Fernwartung, definierte Reaktionszeiten

Der Schlüssel lag in der Ehrlichkeit des Contents: keine Stock-Gesichter, sondern echte Lehrlinge und Teams aus dem Haus. Jugendliche merken den Unterschied sofort.

Berater und Kunde konfigurieren ein Produkt als 3D-Modell an einem Multi-Touch-Tisch im Showroom

Output

Karriere-Station am Touch
mit Berufen, Teams und Entwicklungswegen
Prozess-Stationen
, die die Produktion erlebbar machen
Termin-Anfrage mit Opt-in
als Abschluss des Rundgangs
Employer-Content aus einem Haus
, mit echten Gesichtern
Messe-Zweitnutzung
der Karriere-Station auf Lehrlingsmessen

Ergebnis

Betriebsbesichtigung wird Bewerbungsargument · mehr Lehrlings-Bewerbungen nach Schnuppertagen · Rundgang endet mit Termin statt Flyer

Die folgenden Punkte sind eine illustrative Verdichtung aus vergleichbaren Projekten, kein konkretes Einzel-Mandat.

KennzahlVorherNachher
Rundgang-AbschlussFlyer am AusgangGesprächstermin oder Schnuppertag-Anfrage
Bewerbungen nach Schnuppertageneinstellige Quoterund ein Drittel der Teilnehmer
Wirkung der Besichtigunginformiertüberzeugt, Eltern inklusive
Sichtbarkeit der BerufeVortrag und Aushangerkundbar am Touch, mit echten Lehrlingen
Pflege der InhalteDruck-BroschüreCMS durch HR, laufend aktuell

Der entscheidende Hebel war der Abschluss im Raum: Begeisterung verfliegt auf dem Heimweg; eine Station, die den nächsten Schritt sofort anbietet, macht aus dem Rundgang eine Pipeline.

Hände legen ein Produktmodell auf einen Touch-Tisch, der es mit leuchtenden Datenringen erkennt

Was sich daraus ableiten lässt

Wenn dein Recruiting an der Besichtigung scheitert, obwohl Ausbildung und Arbeitsplätze überzeugen, fehlt selten das Angebot, sondern die Bühne dafür. Drei Faktoren sind über vergleichbare Fälle konstant:

Echte Gesichter schlagen Hochglanz:
Lehrlinge erzählen glaubwürdiger als jede Broschüre.
Der nächste Schritt gehört in den Rundgang
, nicht in die Hoffnung auf eine spätere Bewerbung.
Der Raum arbeitet doppelt:
Dieselbe Station überzeugt im Haus und auf der Messe.

Mach deine Besichtigung zum stärksten Recruiting-Kanal

Verlierst du Bewerber zwischen Interesse und Bewerbung? Wir bauen dir den Employer-Branding-Erlebnisraum, von der Begehung bis zum Dauerbetrieb aus einer Hand. Einen Überblick gibt der Interaktiver-Showroom-Hub.

Besuchergruppe verfolgt eine großflächige Produktions-Projektion bei einer digitalen Werksführung
3D-Broschüren-Mockup des Leitfadens Showroom bauen: Stationen, Wirkung, Kosten
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Showroom bauen: Stationen, Wirkung, Kosten

  • Die Stationen von Multi-Touch bis interaktiver Vitrine richtig wählen
  • Produktkonfigurator und Objekterkennung: Produkte zum Anfassen erklärt
  • Besucherzentrum, Werksführung und Employer-Branding-Raum aus einer Hand
  • Kosten-Logik mit der Kauf-statt-Miete-Rechnung
  • Der 6-Phasen-Ablauf von der Idee bis zum Betrieb
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