◆ Vertriebs-Beschleunigung

Anwendungsfall

Vertriebs-Beschleunigung: Wie ein Maschinenbauer mit Konfigurator im Showroom den Weg vom Termin zum Angebot halbiert

Berater und Kunde konfigurieren ein Produkt als 3D-Modell an einem Multi-Touch-Tisch im Showroom

Der interaktive Showroom der MULTIMEDIAFABRIK aus Vorarlberg macht den Vertriebstermin zum Verkaufswerkzeug: Ein Produktkonfigurator am Multi-Touch-Tisch zeigt das komplette Sortiment, und jede Konfiguration verlässt den Raum als strukturierte Anfrage an den Vertrieb. Konzept, Stationen, Content, Einbau, CMS und Wartung kommen aus einem Haus.

Ausgangssituation

Ein Maschinenbauer im Vorarlberger Rheintal empfing seine Kunden dort, wo es alle tun: im Besprechungszimmer mit Prospektordner. Die Anlagen selbst standen in der Halle oder längst beim Kunden; das Sortiment mit seinen Baugrößen und Optionen ließ sich physisch schlicht nicht zeigen.

Die Folge war ein zäher Vertriebsprozess: Nach dem Termin kam eine grobe Anfrage, der Vertrieb fragte Details nach, dann erst entstand das Angebot. Zwischen erstem Besuch und belastbarem Angebot lagen regelmäßig mehrere Wochen, und in dieser Zeit sprachen die Interessenten auch mit dem Wettbewerb.

Was sich der Kunde wünschte

Wir wollen Kunden nicht mehr mit Ordnern empfangen. Wer zu uns kommt, soll unsere Anlagen sehen, anfassen und konfigurieren können, auch die, die hier nie stehen werden. Und der Termin soll nicht mit einem Handschlag enden, sondern mit einer Anfrage, die mein Vertrieb sofort bearbeiten kann.
Zwei Besucher erkunden eine große interaktive Touch-Wand in einem hellen Marken-Showroom mit Alpenblick und Maschinen-Exponaten

Warum ein interaktiver Showroom die Lösung war

Das ganze Sortiment vorführbar:
Interaktive 3D-Modelle zeigen jede Baugröße am Touch; was physisch nie in den Raum passt, wird auf wenigen Quadratmetern erlebbar. Details zeigt die Seite Produktkonfigurator & Objekterkennung.
Konfigurator statt Nachfrage-Schleife:
Kunde und Vertrieb konfigurieren die Anlage gemeinsam im Termin; Varianten und Optionen sind sofort sichtbar, Missverständnisse entstehen gar nicht erst.
Übergabe an den Vertrieb eingebaut:
Jede Konfiguration wird DSGVO-konform mit Double-Opt-in als strukturierte Anfrage gespeichert und geht als Datensatz ins CRM statt als Notiz auf den Block.
Ein Verantwortlicher statt drei Gewerke:
Die MULTIMEDIAFABRIK verantwortet Konzept, Hardware, Content und Einbau gemeinsam und stimmt sich mit dem Architekten des Umbaus ab.
Aktualität im Dauerbetrieb:
Neue Baureihen pflegt das Team selbst über das zentrale CMS, ohne Agentur-Termin je Änderung.

Umsetzung

KomponenteDetail
KonzeptBegehung, Besucher-Journey vom Empfang bis zum Vertriebsgespräch, Stationsplan
KonfiguratorMulti-Touch-Tisch mit Konfigurator-Framework, 3D-Modelle aller Baureihen
StationenReferenz-Wand mit Projektbeispielen, Prozess-Station mit Anlagen-Animationen
Content3D-Modelle, Produkt-Demos und Referenzfilme, produziert in der eigenen Digitalagentur
Anfrage-ProzessKonfiguration mit Kontaktdaten, Double-Opt-in, Export an CRM und Vertrieb
BetriebCMS-Einweisung, Fernwartung, Monitoring, definierte Reaktionszeiten

Der Schlüssel lag in der Dramaturgie des Termins: Der Rundgang beginnt an der Referenz-Wand, führt über die Prozess-Station zum Konfigurator und endet dort, wo der Vertrieb übernehmen kann.

Hände legen ein Produktmodell auf einen Touch-Tisch, der es mit leuchtenden Datenringen erkennt

Output

Produktkonfigurator am Multi-Touch-Tisch
als Herzstück des Showrooms
3D-Sortiment komplett vorführbar
, inklusive aller Varianten und Optionen
strukturierte Vertriebsanfragen
direkt aus dem Kundentermin
Referenz- und Prozess-Stationen
für den geführten Rundgang
CMS mit Einweisung
für dauerhaft aktuelle Inhalte

Ergebnis

Angebotsvorlauf von Wochen auf Tage · jede Konfiguration wird ein Vertriebsdatensatz · das ganze Sortiment auf 60 Quadratmetern

Die folgenden Punkte sind eine illustrative Verdichtung aus vergleichbaren Projekten, kein konkretes Einzel-Mandat.

KennzahlVorherNachher
Weg vom Termin zum Angebot3 bis 6 Wochen mit Rückfragenwenige Tage, Konfiguration liegt vor
Zeigbares Sortiment2 Anlagen physisch, Rest im Prospektkomplettes Programm als 3D am Touch
Ergebnis eines TerminsHandschlag und Prospektmappestrukturierte Anfrage mit Opt-in im CRM
Rückfrage-Schleifen je Angebottypisch 2 bis 3in den meisten Fällen keine
Aktualität der InhalteProspekt-NachdruckCMS-Pflege durch das eigene Team

Der entscheidende Hebel war die Verbindung von Erlebnis und Prozess: Ein schöner Raum allein beeindruckt, aber erst der Konfigurator mit direkter Vertriebs-Übergabe verkürzt den Verkaufszyklus messbar.

Besuchergruppe verfolgt eine großflächige Produktions-Projektion bei einer digitalen Werksführung

Was sich daraus ableiten lässt

Wenn deine Vertriebstermine im Besprechungszimmer versanden, obwohl dein Produkt überzeugt, fehlt selten das Team, sondern der Ort für das Sortiment. Drei Faktoren sind über vergleichbare Fälle konstant:

Vorführbarkeit schlägt Beschreibung:
Wer konfiguriert und vergleicht, versteht schneller und entscheidet schneller.
Der Anfrage-Prozess gehört in die Station
, nicht auf den Notizblock; sonst bleibt der beste Termin ohne Datensatz.
Pflege entscheidet über die Lebensdauer:
Ein CMS mit Einweisung hält die Markenwelt aktuell; wie das Projekt abläuft, zeigt die Seite Ablauf.

Wer dieselben Stationen auch auf Messen einsetzen will, findet unter Messe- und Event-Exponate den passenden Verbund.

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Besucherin erkundet eine interaktive Zeitleiste und Vitrine in einer Jubiläumsausstellung
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