★ Warum CRM-Einführungen scheitern

Story

Warum CRM-Einführungen scheitern, und woran es nicht liegt

CRM APP: abstrakte Darstellung einer Kundenakte am Bildschirm (MULTIMEDIAFABRIK, Koblach, Vorarlberg)

Die CRM APP ist das Kundenverwaltungs-System der MULTIMEDIAFABRIK: ein CRM, das für Betriebe im Alpenraum aufgebaut, mit ihren Daten gefüllt, geschult und dauerhaft betreut wird. Bevor es um Funktionen und Preise geht, lohnt sich eine ehrlichere Frage: Warum ist der letzte Versuch mit einem CRM eigentlich eingeschlafen? Diese Story geht dieser Frage nach, mit den Zahlen, die es dazu gibt, und mit der Erkenntnis, dass die Software dabei fast nie die Ursache ist.

Ein Markt voller Systeme, arm an Einführungen

Wer heute ein CRM sucht, findet eine große Auswahl an Systemen. Was fehlt, ist nicht die Software, sondern die erfolgreiche Einführung. Eine Branchenerhebung unter mehreren hundert Unternehmen zeigt ein deutliches Bild: Mehr als ein Drittel der Unternehmen hat eine CRM-Einführung schon einmal abgebrochen, und knapp die Hälfte hat das System nach der Inbetriebnahme gewechselt oder plant den Wechsel [CRM-Studie, Anbieter-Studie]. Das sind keine kleinen Randfälle, sondern die Regel, nicht die Ausnahme.

Gleichzeitig nutzen laut amtlicher europäischer Statistik nur etwa ein Viertel der kleinen Unternehmen in der Europäischen Union überhaupt eine CRM-Anwendung, bei den großen Unternehmen sind es rund zwei Drittel [Eurostat]. Die Lücke zwischen kleinen und großen Unternehmen ist auffällig groß, und sie hat wenig mit der Verfügbarkeit von Software zu tun.

BefundAussage
Abbruchquotemehr als ein Drittel der Unternehmen hat eine Einführung schon einmal abgebrochen [CRM-Studie]
Wechselquoteknapp die Hälfte der Unternehmen wechselt das System nach der Inbetriebnahme oder plant es [CRM-Studie]
Nutzung kleine Unternehmenrund ein Viertel in der Europäischen Union [Eurostat]
Nutzung große Unternehmenrund zwei Drittel in der Europäischen Union [Eurostat]

Der Markt ist also gesättigt an CRM-Systemen und leer an CRM-Einführungen. Genau in dieser Lücke setzt die CRM APP an: Nicht als weiteres System, sondern als der begleitete Weg dorthin.

Die sieben typischen Fehler

Über verschiedene Quellen zu CRM-Einführungen im Mittelstand hinweg wiederholen sich dieselben sieben Muster. Sie betreffen selten die Technik, fast immer die Vorbereitung und die Menschen, die damit arbeiten sollen.

#Der typische FehlerWas daraus im Alltag wird
1Keine klaren Ziele, das System soll alles könnenniemand weiß, wofür er es öffnen soll, also öffnet er es nicht
2Die Anwender werden nicht eingebundendas System bildet einen Ablauf ab, den es im Betrieb so nie gab
3Keine Verbindung zur bestehenden TechnikMails und Termine landen nicht am Kontakt, also pflegt sie niemand von Hand nach
4Alte Daten und alte Abläufe werden mitgeschlepptDubletten, Karteileichen und Misstrauen in die Datenbasis vom ersten Tag an
5Falscher Zuschnitt, zu viele FunktionenPflichtfelder, die niemand ausfüllt, und eine Oberfläche, die abschreckt
6Die Testphase wird übersprungenFehler im Datenmodell fallen erst auf, wenn alle schon damit arbeiten sollen
7Das Projekt endet mit dem Startnach der Schulung kümmert sich niemand mehr, und die Nutzung läuft aus

Jeder dieser Fehler für sich ist kein Beinbruch. Zusammen erklären sie aber, warum ein CRM-Projekt selten an einem einzigen dramatischen Ereignis scheitert, sondern an vielen kleinen Lücken, die sich addieren.

CRM APP: Arbeitsplatz mit abstrakter Kanban-Ansicht der Verkaufs-Strecke (MULTIMEDIAFABRIK, Koblach, Vorarlberg)

Warum die Software fast nie die Ursache ist

Wenn eine CRM-Einführung eingeschlafen ist, liegt die Erklärung meist woanders, als man zuerst vermutet. Ein leeres CRM ist wie ein leerer Aktenschrank: Er löst kein einziges Problem, egal wie leistungsfähig die Software dahinter ist. Erst mit Inhalt, mit Struktur und mit einer Gewohnheit, ihn zu benutzen, wird er nützlich.

Vermutete UrsacheHäufig die eigentliche Ursache
“Die Software ist zu kompliziert”die Felder und Pflichtangaben wurden nicht auf den Betrieb zugeschnitten
“Die Software ist zu langsam”zu viele fremde Funktionen bremsen die Bedienung, nicht die Technik selbst
“Das Team will kein CRM benutzen”das Team wurde bei der Gestaltung nicht gefragt, wie es tatsächlich arbeitet
“Die Daten sind nicht sauber”alte Daten wurden ungeprüft übernommen, statt sie zu bereinigen
“Es hat sich nicht gelohnt”nach der Einführung kümmerte sich niemand mehr um Nutzung und Nachjustierung

Der teuerste Teil einer gescheiterten Einführung ist selten die Lizenz. Es ist die vergessene Anfrage: ein Interessent, der angerufen hat, den jemand auf einen Zettel geschrieben hat, und an den sich zwei Wochen später niemand mehr erinnert. Genau dieser Verlust wiederholt sich in einem eingeschlafenen System jeden Tag aufs Neue, unsichtbar und ohne dass er in irgendeiner Statistik auftaucht.

Was ein KMU wirklich braucht, und was nicht

Über zahlreiche Ratgeber und Vergleichsportale hinweg ist die Anforderungsliste kleiner Betriebe erstaunlich stabil und erstaunlich kurz. Sie hat wenig mit der Funktionsliste der großen Konzernsysteme zu tun.

BedarfWarum er zählt
Eine Kundenakte statt drei AblagenKundeninfos liegen sonst in mehreren Postfächern, Excel-Listen und Notizzetteln verteilt
Eine sichtbare Verkaufs-Streckewer will was, wie weit ist es, wer ist zuständig, wann ist der nächste Schritt
Aufgaben und Wiedervorlagender häufigste Verlustgrund ist nicht das verlorene Angebot, sondern das vergessene Nachfassen
E-Mail- und Kalender-Anbindungohne automatische Zuordnung pflegt niemand von Hand nach
Wenige, saubere Felderzu viele Pflichtfelder sind der schnellste Weg in die Nichtnutzung
Zugriff vom HandyAußendienst, Baustelle, Messe

Was ein Betrieb im Alpenraum dagegen in aller Regel nicht braucht: Angebotskonfiguratoren, Gebietsverwaltung, Provisionsmodelle, Callcenter-Steuerung, mehrsprachiges Konzernreporting. Diese Funktionen treiben bei den großen Systemen den Preis und die Komplexität, und sie sind einer der Hauptgründe, warum Einführungen im Mittelstand kippen. Ein System, das alles kann, ist selten das System, das ein kleines Team tatsächlich benutzt.

CRM APP: Prozessaufnahme und Aufbau gemeinsam mit dem Kundenteam (MULTIMEDIAFABRIK, Koblach, Vorarlberg)

Der Unterschied: Einführung ohne Begleitung, Einführung mit Begleitung

Der entscheidende Unterschied zwischen einer eingeschlafenen und einer lebendigen CRM-Nutzung liegt selten in der gewählten Software. Er liegt darin, ob die sieben typischen Fehler systematisch adressiert werden oder ob ein Betrieb sie allein durchlaufen muss.

DimensionEinführung ohne BegleitungEinführung mit Begleitung
Zielevage, “es soll alles können”konkret geklärt vor dem Aufbau
Anwenderwerden vor die fertige Lösung gestelltwerden bei der Prozessaufnahme eingebunden
AnbindungMails und Termine bleiben getrennt vom Systemautomatische Zuordnung zum passenden Kontakt
Altdatenungeprüft importiert oder mühsam von Hand nachgetragengeprüft, entdoppelt, mit Abnahme übernommen
ZuschnittStandard-Funktionsumfang des Anbieterszugeschnitten auf die tatsächliche Verkaufs-Strecke
Testphaseübersprungen, Fehler fallen erst im Betrieb aufTestimport mit Stichprobe vor dem Hauptimport
Nach dem Startniemand kümmert sich mehr, Nutzung läuft ausNachjustierung nach rund vier Wochen, laufende Betreuung

Genau an dieser Stelle setzt die CRM APP an. Sie verkauft nicht in erster Linie eine Software, sondern die Begleitung durch die typischen Bruchstellen: Prozessaufnahme statt Software-Standard, Datenmigration statt ungeprüftem Import, Pilotgruppe und kurze Schulungen statt eines einmaligen Einführungstages, Nachjustierung statt eines Projektendes direkt nach dem Start.

Warum Geschwindigkeit den Unterschied macht

Ein Grund, warum eine sichtbare Verkaufs-Strecke mehr ist als Ordnung im System, liegt in der Reaktionszeit auf eine Anfrage. Untersuchungen zur Reaktionsgeschwindigkeit bei Online-Anfragen zeigen deutlich: Wer früh reagiert, qualifiziert eine Anfrage um ein Vielfaches häufiger als bei später Reaktion, und die Chance sinkt mit jeder verstrichenen Stunde weiter [Harvard Business Review]. Eine Anfrage, die im Postfach liegen bleibt, weil sie in keinem System sichtbar ist, verliert genau in dieser Zeit an Wert, unabhängig davon, wie gut das Angebot dahinter wäre.

Diese eine Erkenntnis erklärt, warum die vier Säulen der CRM APP zusammen mehr sind als eine Funktionsliste:

SäuleWas sie gegen die typischen Fehler ausrichtet
Fertig eingerichtet statt leer übergebenverhindert Fehler 1 und 5, kein System ohne Ziel und ohne Zuschnitt
Deine Daten kommen mitverhindert Fehler 4 und 6, geprüfte Migration statt mitgeschleppter Altlasten
Verdrahtet statt Insellösungverhindert Fehler 3, Anfrage, Gespräch und Nachfassen hängen an einer Kundenakte
Betreut statt sich selbst überlassenverhindert Fehler 2 und 7, Pilotgruppe, Schulung und Nachjustierung statt Projektende beim Start
CRM APP: Datenmigration von der Tabelle zur sauberen Kundenakte (MULTIMEDIAFABRIK, Koblach, Vorarlberg)

Was diese Betrachtung für deinen Betrieb bedeutet

Wenn du schon einmal ein CRM eingeführt hast und es eingeschlafen ist, war das mit hoher Wahrscheinlichkeit kein Einzelfall, sondern einer der sieben typischen Fehler, unbegleitet durchlaufen. Genau deshalb dreht die CRM APP die übliche Reihenfolge um: Du bekommst kein Login, du bekommst ein System, das am ersten Tag schon nach deinem Betrieb aussieht, mit deiner Verkaufs-Strecke, deinen Feldern und deinen Rollen, bevor dein Team es zum ersten Mal öffnet.

Quick-Reference

  • Der Markt ist gesättigt an CRM-Systemen und leer an erfolgreichen Einführungen
  • Mehr als ein Drittel der Unternehmen hat eine Einführung schon einmal abgebrochen, knapp die Hälfte wechselt das System [CRM-Studie]
  • Sieben typische Fehler wiederholen sich über die meisten gescheiterten Projekte hinweg
  • Die Software ist fast nie die eigentliche Ursache, sondern Zuschnitt, Einbindung, Altdaten und fehlende Nachjustierung
  • Ein CRM, das alles kann, ist selten das CRM, das ein kleines Team tatsächlich benutzt
  • Der Unterschied zwischen Scheitern und Erfolg liegt in der Begleitung, nicht in der gewählten Software
  • Reaktionsgeschwindigkeit auf Anfragen ist ein wesentlicher Grund, warum eine sichtbare Verkaufs-Strecke zählt
CRM APP: Server-Infrastruktur für europäisches Hosting der Kundendaten (MULTIMEDIAFABRIK, Koblach, Vorarlberg)

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