◆ Gästeerlebnis im Zimmer

Anwendungsfall

Premium-Positionierung: Wie ein Hotelzimmer technisch zur Kategorie des Hauses aufschließt

Medientechnik für Hotels: Zimmer tv (MULTIMEDIAFABRIK, Koblach, Vorarlberg)

Die Medientechnik für Hotels der MULTIMEDIAFABRIK aus Vorarlberg bringt das Gästezimmer auf das Niveau, das der Rest des Hauses längst hat: Hospitality-TV mit gebrandetem Welcome-Screen, sicheres Casting und ein Gäste-WLAN, das in der Ecklage genauso trägt wie an der Rezeption. Planung, Installation, Einmessung und Service kommen aus einer Hand.

Ausgangssituation

Ein 4-Sterne-Haus im Montafon hatte in wenigen Jahren viel richtig gemacht: neue Bäder, neue Böden, ein Spa, über das die Gäste beim Frühstück reden. Nur die Technik im Zimmer war stehen geblieben. Auf den Sideboards standen Geräte aus dem Elektromarkt, jedes mit eigenem Menü und einem Startbildschirm, der fremde Marken bewarb statt das Haus.

Das WLAN kam aus je einem Router pro Etage. Nahe am Treppenhaus war es schnell, in den Ecklagen brach es ab. Wer abends streamen wollte, rief die Rezeption an, die sich nur entschuldigen konnte. In den Bewertungen stand danach nicht “schöne Suite”, sondern “WLAN im Zimmer schwach”. Für 72 Prozent der Gäste ist kostenloses Highspeed-WLAN das wichtigste Ausstattungsmerkmal, noch vor dem Frühstück. Das Haus verkaufte eine Kategorie, die das Zimmer technisch nicht einlöste.

Was sich der Kunde wünschte

Wir haben in alles investiert, was man sieht, und ausgerechnet das, was der Gast als Erstes ausprobiert, ist das Schwächste im Zimmer. Ich will einen Fernseher, der unser Haus zeigt, WLAN, das in jedem Zimmer trägt, und keine Anrufe mehr an der Rezeption, nur weil jemand sein Handy auf den Bildschirm bringen will.
Medientechnik für Hotels: Hero lobby (MULTIMEDIAFABRIK, Koblach, Vorarlberg)

Warum Hospitality-Technik die Lösung war

Der erste Bildschirm gehört dem Haus:
Ein gebrandeter Welcome-Screen begrüßt mit Namen und zeigt Spa-Zeiten, Wetter und Restaurantkarte. Was vorher Papier in der Mappe war, steht dort, wo ohnehin hingeschaut wird, siehe Hotel-TV.
Casting ohne Erklärung an der Rezeption:
Jeder Gast bekommt einen eigenen, gegen die anderen Zimmer abgeschirmten Weg auf den Bildschirm. Das Konto bleibt beim Gast, die Verbindung endet mit dem Check-out.
WLAN nach Ausleuchtung statt nach Etagenplan:
Access Points werden nach Messung gesetzt, nicht nach Zimmerzahl. Bausubstanz und Nassbereiche entscheiden über die Position, nicht der Grundriss.
Ein Gerätepark statt achtzig Einzelfälle:
Alle Displays werden zentral verwaltet, Senderliste und Reihenfolge einmal gepflegt, Updates laufen gebündelt.
Ausgelegt auf Dauerbetrieb:
Handelsübliche Fernseher sind für sechs bis acht Betriebsstunden gebaut, im Hotel läuft ein Gerät deutlich länger.

Umsetzung

KomponenteDetail
BegehungAufnahme aller Zimmerkategorien, Funkmessung je Etage, Fotodokumentation
Zimmer-DisplaysHospitality-Geräte in zwei Größen je nach Kategorie, gesperrte Menüs, einheitliche Senderliste
Welcome-ScreenGebrandete Startseite mit Namensbegrüßung, Haus-Informationen und Spa-Zeiten
CastingAbgeschirmter Streaming-Weg je Zimmer, automatische Trennung beim Check-out
NetzwerkAccess Points nach Ausleuchtung, managed Switches, Gäste-Netz getrennt vom Hausnetz
BedienungRezeptions-Ansicht mit Zimmerstatus, kritische Einstellungen gesperrt

Der Schlüssel lag darin, das Zimmer als Teil des Hauses zu planen statt als Einzelgerät. Sobald Bildschirm, Netz und Inhalte zusammengehören, wird aus Technik ein Stück Ausstattung.

Medientechnik für Hotels: Restaurant bar (MULTIMEDIAFABRIK, Koblach, Vorarlberg)

Output

gebrandeter Welcome-Screen
in jedem Zimmer, zentral pflegbar
verlässliches Gäste-WLAN
bis in die Ecklagen und auf den Balkon
sicheres Casting
, das ohne Zutun der Rezeption funktioniert
einheitliche Bedienung
über alle Zimmerkategorien hinweg
zentrale Verwaltung
für Sender, Inhalte und Updates

Ergebnis

Zimmer wirkt so hochwertig wie der Rest des Hauses · weniger Technik-Anrufe an der Rezeption · Bewertungen ohne WLAN-Vermerk

Die folgenden Punkte sind eine illustrative Verdichtung aus vergleichbaren Projekten, kein konkretes Einzel-Mandat.

KennzahlVorherNachher
Erster Eindruck im Zimmerfremder Startbildschirm mit WerbungBegrüßung mit dem Namen des Hauses
WLAN-Erlebnisabhängig von der Zimmerlagegleichmäßig über alle Etagen
Rezeptionerklärt Technik am Telefonsieht den Zimmerstatus auf einen Blick
GästemappePapier, selten aktuelldigital, in Minuten geändert
Gerätepflegejedes Gerät einzelnein Vorgang für das ganze Haus

Der entscheidende Hebel war die Erwartung, mit der ein Gast das Zimmer betritt. Wer eine Kategorie bucht, prüft sie an dem, was er sofort benutzt. Wie weit das im Bestand trägt, zeigt das HOTEL ALPSTADT Bludenz mit Hotel-TV in allen Zimmern und Signage am Empfang, ein Partnerprojekt mit WOHNFLOOR.

Medientechnik für Hotels: Spa wellness (MULTIMEDIAFABRIK, Koblach, Vorarlberg)

Was sich daraus ableiten lässt

Wenn dein Haus renoviert ist und die Bewertungen trotzdem an der Technik hängen, wiederholen sich drei Muster:

Das Netz entscheidet, wie gut alles andere wirkt.
Casting, Streaming und digitale Gästemappe stehen und fallen mit der Ausleuchtung; die Grundlagen zeigt der Hub zu Gästenetzwerken.
Consumer-Geräte sind im Hotel keine Ersparnis
, sondern eine Verschiebung der Kosten in den laufenden Betrieb.
Die Investitionsfrage entscheidet sich an der Ausstattungsstufe je Kategorie
, nicht an der reinen Zimmerzahl; eine Einordnung gibt Kosten, die Bereichslogik zeigt Zimmer und Gäste-WLAN.

Bring das Zimmer auf die Höhe deines Hauses

Steht eine Renovierung an? Wir nehmen jede Zimmerkategorie auf, messen das Netz und planen Bildschirm, Casting und WLAN als ein Paket. Den Überblick gibt der Hub zur Medientechnik für Hotels.

Medientechnik für Hotels: Seminarraum (MULTIMEDIAFABRIK, Koblach, Vorarlberg)
3D-Broschüren-Mockup des Leitfadens Medientechnik im Hotel: Investitions-Leitfaden für Gastgeber
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Medientechnik im Hotel: Investitions-Leitfaden für Gastgeber

  • Raum für Raum: was Zimmer, Empfang, Gastraum, Spa und Seminarraum brauchen
  • Budget-Rahmen pro Zimmer und Raumtyp für Bankgespräch und Angebotsvergleich
  • Lizenz-Check: Zimmer-TV und AKM, Musik im Betrieb, DSGVO im Gäste-WLAN
  • Barrierefreiheit nach BaFG und BFSG seit Juni 2025, was dein Haus betrifft
  • Renovieren ohne Betriebsstopp: Bauabschnitte und die Rolle des Netzwerks
  • Bedienprofile für Rezeption, Bankett und Haustechnik
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