? Warum reicht ein normaler Fernseher im Hotelzimmer nicht?

FAQ

Warum reicht ein normaler Fernseher im Hotelzimmer nicht?

Medientechnik für Hotels: Hero lobby (MULTIMEDIAFABRIK, Koblach, Vorarlberg)

Handelsübliche Fernseher sind für rund sechs bis acht Betriebsstunden am Tag gebaut, nicht für den Dauerbetrieb im Hotel. Sie lassen sich nicht zentral verwalten, zeigen fremde App-Stores und behalten die Anmeldedaten des Vorgastes. Ein Hospitality-TV löst genau diese drei Punkte: Dauerlast, Verwaltung und ein sauberer Zustand bei jedem Check-in.

KriteriumConsumer-GerätHospitality-TV
Betriebsdauerfür wenige Stunden ausgelegtfür Dauerbetrieb gebaut
Verwaltungjedes Gerät einzeln am Zimmerzentral über das Netzwerk
StartbildHersteller-Oberflächegebrandeter Welcome-Screen des Hauses
GastdatenLogins bleiben im GerätRücksetzung beim Check-out
Castingvom Anbieter abhängig, ändert sichsichere Lösung im Gastnetz
Kanallistepro Gerät neu einzurichteneinmal geklont, auf alle Zimmer verteilt
Bedienungvolle Einstellungen offenkritische Menüs gesperrt
AnbindungkeineVerbindung zum Hotel-Verwaltungssystem

Der Unterschied wird im Alltag sichtbar. Ein zentral verwaltetes Gerät bekommt neue Sender, neue Sprachen und ein neues Startbild über Nacht, statt Zimmer für Zimmer per Fernbedienung. Und der Gast sieht beim Einschalten den Namen des Hauses statt der Streaming-Sitzung des Vorgastes, was neben dem Eindruck auch eine Datenschutzfrage ist.

Dazu kommt der Punkt, den die Haustechnik am deutlichsten spürt: Ausfälle. Ein Consumer-Gerät im Dauerbetrieb erreicht sein Lebensende früher, und ein schwarzer Bildschirm im verkauften Zimmer kostet Kulanz, Zeit an der Rezeption und im schlechtesten Fall eine Bewertung.

Wichtig ist der Unterbau: Ohne getrenntes Netz, freie Ports am Zimmer und ausreichende Funkausleuchtung nützt auch das beste Gerät wenig, weil Welcome-Screen, Casting und zentrale Verwaltung genau darauf aufsetzen. Details stehen unter Hotel-TV, Zimmer und Gäste-WLAN und Gästenetzwerke.

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