Anwendungsfall

Familienkino im Keller: Wie aus dem ungenutzten Keller der Lieblingsraum der Familie wird

Heimkino im Untergeschoss einer Villa: Familie in Liegesesseln vor einer Leinwand mit Bergsee, Holzlamellen und gedimmtes Licht

Familien mit einem eigenen Haus haben oft einen Kellerraum, der seit Jahren nur Kisten sammelt. Die MULTIMEDIAFABRIK baut daraus einen Kinoraum, in dem Projektor, Leinwand, Ton und Akustik auf genau diesen Raum geplant und eingemessen sind.

Die Familie in diesem Text ist ein typisches Beispiel, kein einzelner Kunde. Die Lage kommt im Rheintal, im Walgau und rund um den Bodensee immer wieder vor.

Ausgangssituation

Das Haus steht seit einigen Jahren. Im Keller gibt es einen Raum mit rund 18 m², ohne Fenster, mit Estrich und weißen Wänden. Dort stehen ein altes Sofa, ein Fernseher und Umzugskartons.

Oben im Wohnzimmer kommt jeden Abend dieselbe Frage auf: Wer darf was schauen? Die Kinder wollen Filme, der Vater Sport, die Mutter eine Serie. Der Fernseher im Wohnzimmer ist für alle zu klein, und tagsüber spiegelt das Fenster darin.

Ein Versuch mit einem günstigen Beamer im Keller ging schief. Das Bild war hell genug, aber der Ton hallte von den nackten Wänden. Nach zehn Minuten klang jeder Dialog verwaschen, und oben im Kinderzimmer hörte man jede Explosion mit.

Was sich die Familie wünscht

Einen Raum, in dem alle vier gemeinsam schauen können, mit großem Bild und Ton, der verständlich bleibt. Bedienen sollen ihn auch die Kinder, ohne fünf Fernbedienungen. Und oben im Haus soll Ruhe sein, wenn unten ein Film läuft.

Wohnzimmer am Abend: Der Projektor fährt aus einer Deckenöffnung nach unten, die Leinwand läuft aus einer Nische, ein Paar sitzt auf dem Sofa

Warum ein Heimkino die Lösung ist

Ein Keller hat für ein Kino zwei Vorteile: Er hat meist keine Fenster und lässt sich deshalb leicht abdunkeln. Und er liegt abseits der Schlafzimmer. Die Schwächen sind genauso klar. Kellerluft ist oft feucht, Projektor und Technik erzeugen Wärme, und glatte Betonwände machen den Ton hallig.

Ein einzelnes Gerät löst davon nichts. Die MULTIMEDIAFABRIK plant deshalb zuerst den Raum und die Geräte zuletzt. Diese Reihenfolge steht hinter jedem Heimkino und ist auf der Seite Planung und Ablauf Schritt für Schritt beschrieben.

Umsetzung

Bei der Raumaufnahme prüfen wir zuerst Feuchte und Lüftung. Erst wenn beides geklärt ist, lohnt sich jede weitere Planung. Danach legen wir den Sitzplatz fest und rechnen von dort aus die Bildbreite. Als Faustregel gilt: Sitzabstand geteilt durch 1,5 bis 2 ergibt die Bildbreite.

PlanungspunktWas wir im Keller festlegen
Feuchte und LüftungLuftwechsel für Raum und Technik, Abstimmung mit dem Haustechniker
Sitzplätzeein großes Sofa für vier, Platz für eine spätere zweite Reihe geprüft
Bild4K-Projektor im Deckenlift, Leinwand passend zum dunklen Raum
TonMehrkanal-Ton mit Lautsprechern vorne, seitlich und hinten
AkustikAbsorber und Paneele nach Messung, Bass in den Ecken zuerst behandelt
Schall zum Hauseigener Planungspunkt, weil Absorber den Klang im Raum verbessern, aber nicht nach außen dämmen
LichtStimmungen für Film, Pause und Ende
Steuerungeine Taste für Leinwand, Lift, Licht, Projektor und Ton

Die Akustik kommt aus dem Baustein Raumakustik. Die Paneele sehen aus wie eine Holzwand und gehören zur Einrichtung. Der Projektor kommt aus dem Baustein Projektoren und fährt nur herunter, wenn ein Film läuft.

Weil der Raum ein eigener Kinoraum ist, passt das Paket SMART. Was die drei Pakete unterscheidet, steht auf der Seite Kosten.

Architektin und Medientechniker besprechen im Rohbau-Keller einen Plan, an der Betonwand verlaufen Leerrohre

Was die Familie bekommt

Was du bekommstWas du damit entscheidest
Raumplan mit Sitzabstand und Bildbreitewie groß das Bild wird und wo das Sofa steht
Lüftungs- und Leitungsplanob der Keller ohne Umbau taugt oder vorher etwas geändert wird
Akustikplanung nach Messungwie viele Paneele nötig sind und wo sie hängen
fertig verbautes Kinowann der erste Filmabend stattfindet
Einmessen auf die Sitzplätzedass der Ton dort stimmt, wo die Familie sitzt
Einweisung für allewer das Kino bedient, auch die Kinder

Planung, Lieferung, Montage, Einrichtung und Einmessen sind im Paket eingeschlossen. Die Dauer hängt vom Ausbau ab, im Erstgespräch planen wir den Zeitrahmen.

Ergebnis

Aus der Abstellfläche wird ein Raum, den die Familie jede Woche nutzt. Ein Druck auf die Taste, und das Kino ist bereit. Der Ton bleibt verständlich, weil die Akustik auf den Raum geplant ist und nicht nachträglich verbessert werden muss.

Zahlen zu Nutzungsstunden oder Wertsteigerung nennen wir nicht. Sie hängen vom Haus und von der Familie ab. Ehrlich bleibt auch: Wie viel Ruhe oben im Haus herrscht, entscheidet der Schallschutz, und der braucht im Keller oft eine eigene Abstimmung mit der Bauphysik.

VorherNachher
Kellerraum mit KartonsKinoraum mit Sofa, Leinwand und Akustikwand
ein Fernseher für vier Wünscheein großes Bild für alle
hallender TonTon, der auf die Sitzplätze eingemessen ist
mehrere Fernbedienungeneine Taste
Tischler montiert ein Akustikpaneel aus Eichenlamellen in einem entstehenden Kinoraum, Holzspäne im Licht einer Baustellenleuchte

Was sich daraus ableiten lässt

Ein fensterloser Kellerraum eignet sich als Faustregel ab rund 12 bis 15 m² für einen kleinen Kinoraum, ab rund 20 m² auch mit zweiter Sitzreihe. Entscheidend ist die Reihenfolge: zuerst Feuchte und Lüftung, dann Sitzplatz und Bild, dann Ton und Akustik. Wer im Bestand baut, findet die Unterschiede zum Neubau auf der Seite Kinoraum im Keller und Neubau und in der FAQ Was muss ich beim Heimkino im Keller beachten?.

Bevor du planst, kannst du ein fertiges Kino ansehen und anhören: im hauseigenen Kino der MULTIMEDIAFABRIK in Koblach oder im Kino bei unserem Partner WOHNFLOOR in Bludenz, jeweils nach Vereinbarung.

Titelblatt des ePapers „Dein Heimkino, richtig geplant“ der MULTIMEDIAFABRIK
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Dein Heimkino, richtig geplant

  • Welcher Raum passt: Wohnzimmer, Keller oder Dachgeschoss
  • Sitzabstand und Bildbreite als Faustregel
  • Was im Neubau vor dem Putz feststehen muss
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