Vertiefung

Medienraum im Wohnzimmer: großes Kinobild ohne eigenen Raum

Wohnzimmer am Abend: Der Projektor fährt aus einer Deckenöffnung nach unten, die Leinwand läuft aus einer Nische, ein Paar sitzt auf dem Sofa

Ein Medienraum im Wohnzimmer bringt ein großes Kinobild in den Wohnraum, ohne einen eigenen Raum zu brauchen. Die MULTIMEDIAFABRIK plant ihn so, dass Leinwand und Projektor in der Decke verschwinden, wenn sie nicht laufen.

Viele Häuser haben keinen freien Keller. Oder der Keller ist Werkstatt, Lager und Waschküche zugleich. Trotzdem soll der Filmabend mehr sein als ein großer Fernseher an der Wand. Der Medienraum im Wohnzimmer ist für genau diese Lage gedacht, und er entspricht dem Paket BASIC.

Medienraum oder Heimkino: der Unterschied

Wir verwenden beide Wörter mit fester Bedeutung. Der Medienraum ist ein Wohnraum, der zum Kino wird, wenn du es willst. Die Technik verschwindet tagsüber in Decke und Wand, und ein paar Akustikelemente reichen meist. Der Kinoraum ist ein eigener Raum nur für Filme, meist im Keller oder Dachgeschoss, leicht abzudunkeln und mit eigener Akustikplanung. Beides ist ein Heimkino. Der Medienraum ist das Paket BASIC, der Kinoraum SMART oder PRO.

Den ausführlichen Vergleich der Räume mit Tabellen zu Licht, Klang und Wärme bringt die Story Keller, Dachgeschoss oder Wohnzimmer. Den eigenen Kinoraum behandelt die Seite Kinoraum im Keller, Dachgeschoss und Neubau.

Das Raumlicht entscheidet über das Bild

Im Wohnzimmer ist Licht der größte Gegner des Projektors. Große Fenster, helle Wände und weiße Decken lassen ein Projektorbild blass wirken. Deshalb fragen wir zuerst, wann geschaut wird. Wer abends Filme sieht, hat es leicht. Wer am Sonntagnachmittag Skirennen schauen will, braucht eine andere Lösung.

Drei Dinge helfen:

  • Verdunkelung: Rollos oder Vorhänge, die dicht schließen, sind der größte Hebel
  • Leinwandtuch passend zum Raumlicht: ein Kontrasttuch hält Licht von der Seite besser aus
  • dunkle, matte Flächen in der Nähe der Leinwand

Bis rund 100 Zoll ist ein großer Bildschirm im hellen Wohnzimmer oft die einfachere Wahl. Darüber und für Abende im abgedunkelten Raum spricht mehr für den Projektor. Welcher Projektor zum Raumlicht passt, steht beim Baustein Projektoren.

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Projektor und Leinwand verschwinden in der Decke

Tagsüber soll das Wohnzimmer aussehen wie ein Wohnzimmer. Dafür gibt es zwei Bauteile, die wir oft zusammen einsetzen. Der Deckenlift ist im Paket BASIC eine Option, im eigenen Kinoraum (SMART) gehört er dazu.

BauteilWas passiertWas es braucht
Deckenlift für den Projektorder Projektor fährt aus einer Klappe in der Decke nach unten und danach zurückPlatz über der Decke, Strom, Lastpunkt
Leinwand aus der Deckedie Leinwand rollt aus einer Nische und verschwindet nach dem FilmNische oder Kasten in der Decke
Lautsprecher in Wand und Deckeder Ton kommt aus Flächen, die man kaum siehtHohlraum oder Vorwand, Leitungswege

Abgehängte Decken und Vorwände im Bestand sind dafür oft gut geeignet. Bei Betondecken prüfen wir bei der Raumaufnahme, was möglich ist. Wie der Lift funktioniert und welche Klappen es gibt, beschreibt der Baustein Deckenlifte für Projektoren.

Ton im Wohnraum

Auch im Wohnzimmer gibt es Mehrkanal-Ton mit Lautsprechern vorne, seitlich und hinten. Nur sitzen sie oft bündig in Wand oder Decke. Hinter dem Sofa ist manchmal keine Wand, dann wandern die hinteren Lautsprecher in die Decke.

Wer nur den Ton verbessern will und kein Kinobild braucht, ist beim Baustein 3D-Raumklang der MULTIMEDIAFABRIK richtig.

Offene Wohnküchen mit Glas, Stein und Beton klingen hallig. Ein paar Akustikelemente, die wie Möbel oder Wandgestaltung aussehen, machen hier einen hörbaren Unterschied. Mehr zur Akustik im Wohnraum beim Baustein Raumakustik.

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Eine Taste für alles

Fünf Fernbedienungen auf dem Couchtisch bremsen jeden Filmabend. Deshalb gehört zu jedem Medienraum eine Bedienung, die alle verstehen. Eine Taste senkt den Projektor, rollt die Leinwand aus, dimmt das Licht und schaltet den Ton ein. Eine zweite Taste räumt alles wieder weg.

Nach dem Einmessen zeigen wir der ganzen Familie, wie das geht. Den Ablauf beschreibt die Seite Planung und Ablauf.

Was im Bestand geht

FrageKurzantwort
Das Haus ist fertig, geht das noch?meist ja, Leitungswege prüfen wir bei der Raumaufnahme
Wir haben nur eine kleine Wohnflächeein Medienraum geht als Faustregel ab rund 12 bis 15 m²
Muss die Decke abgehängt werden?nur wenn Lift oder Leinwand in die Decke sollen
Sieht man die Technik?so wenig wie möglich, Details klären wir im Konzept

Grenzen nennen wir offen. Ein Projektorbild im Wohnzimmer wird nie so tief schwarz wie im fensterlosen Kinoraum, auch nicht mit dem besten Tuch. In einem sehr hellen Raum ohne Verdunkelung bleibt der große Bildschirm oft die bessere Wahl. Das sagen wir dir im Erstgespräch, bevor ein Angebot entsteht.

Im hauseigenen Kino in Koblach und im Kino bei unserem Partner WOHNFLOOR in Bludenz siehst du, wie ein großes Projektorbild im Raum wirkt. Den Ablauf eines Besuchs beschreibt die Seite Vorführung in Koblach und Bludenz.

Passend dazu: die FAQ Kann ein Heimkino im Wohnzimmer unsichtbar sein?, die FAQ Beamer oder Fernseher fürs Heimkino? und das typische Beispiel Großes Bild ohne eigenen Raum.

Tischler montiert ein Akustikpaneel aus Eichenlamellen in einem entstehenden Kinoraum, Holzspäne im Licht einer Baustellenleuchte
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