Anwendungsfall

Großes Bild ohne eigenen Raum: Wie das Kino ins Wohnzimmer kommt und tagsüber verschwindet

Wohnzimmer am Abend: Der Projektor fährt aus einer Deckenöffnung nach unten, die Leinwand läuft aus einer Nische, ein Paar sitzt auf dem Sofa

Paare und Familien in einem Bestandshaus haben oft keinen freien Raum für ein Kino, wünschen sich aber ein Bild, das größer ist als jeder Fernseher. Die MULTIMEDIAFABRIK plant dafür einen Medienraum im Wohnzimmer: Projektor und Leinwand verschwinden in der Decke, wenn sie nicht laufen.

Die Ausgangslage hier ist ein typisches Beispiel, kein einzelner Kunde. Sie passt auf viele Häuser im Walgau, im Rheintal und am Bodensee.

Ausgangssituation

Ein Paar wohnt seit Jahren in einem Haus mit offenem Wohnzimmer und Blick auf die Berge. Der Fernseher an der Wand ist groß, aber für Filme und Sport wirkt er klein. Ein noch größerer Bildschirm würde die halbe Wand schwarz machen, auch wenn er aus ist.

Ein eigener Raum ist nicht frei. Der Keller ist Werkstatt und Lager, das Dachgeschoss gehört den Kindern, die gerade ausziehen oder zu Besuch kommen. Das Kino muss also ins Wohnzimmer.

Gegen eine sichtbare Lösung haben beide etwas. Ein Projektor, der an einer Stange von der Decke hängt, und Lautsprecher auf Ständern passen nicht zu einem Raum, der tagsüber Wohnzimmer bleibt.

Was sich das Paar wünscht

Abends ein großes Bild mit gutem Ton. Tagsüber ein normales Wohnzimmer, in dem man von der Technik nichts sieht. Und eine Bedienung, die beide ohne Anleitung verstehen.

Heimkino im Untergeschoss einer Villa: Familie in Liegesesseln vor einer Leinwand mit Bergsee, Holzlamellen und gedimmtes Licht

Warum ein Medienraum im Wohnzimmer die Lösung ist

Für dieses Ziel gibt es eine erprobte Kombination: ein Projektor, der in einem Deckenlift nach oben fährt, eine Leinwand, die aus einer Nische in der Decke rollt, und Lautsprecher, die in Wand oder Decke sitzen. Das Paket dafür heißt bei der MULTIMEDIAFABRIK BASIC, der Medienraum im bestehenden Wohnraum. Der Deckenlift ist bei BASIC eine Option, die das Paar hier dazunimmt.

Eine Grenze gehört dazu. Ein Projektor braucht kontrolliertes Licht. Im hellen Wohnzimmer am Nachmittag ist ein großer Bildschirm oft die bessere Wahl. Für den Abend und ab rund 100 Zoll Bildgröße spielt der Projektor seine Stärke aus. Die Abwägung steht ausführlich in der FAQ Beamer oder Fernseher fürs Heimkino?.

Umsetzung

Bei der Raumaufnahme messen wir den Raum aus und prüfen die Decke. Der Lift braucht einen Platz zwischen den Balken oder in einer abgehängten Decke. Danach legen wir fest, wo das Sofa steht. Vom Sitzplatz aus rechnen wir die Bildbreite, als Faustregel Sitzabstand geteilt durch 1,5 bis 2.

TeilWas im Wohnzimmer passiert
Projektor4K-Projektor aus dem Baustein Projektoren, fährt im Deckenlift aus einer bündigen Öffnung
Leinwandrollt aus einer Nische in der Decke vor die Wand oder das Fenster
TonMehrkanal-Ton, Lautsprecher in Wand und Decke, mit Abdeckungen in Wandfarbe
LichtVorhänge oder Rollos zum Abdunkeln, Lichtstimmung für den Film
Akustikgeprüft, bei Bedarf Paneele aus dem Baustein Raumakustik, die wie Möbel wirken
Steuerungeine Taste: Leinwand runter, Lift raus, Licht gedimmt, Projektor und Ton an

Im Bestand gilt: Viel geht, aber nicht alles. Leitungswege prüfen wir bei der Raumaufnahme, bevor ein Angebot entsteht. Wo kein Leerrohr liegt, suchen wir den Weg über die Decke, einen Schrank oder eine Vorsatzschale. Mehr dazu steht auf der Seite Medienraum im Wohnzimmer.

Architektin und Medientechniker besprechen im Rohbau-Keller einen Plan, an der Betonwand verlaufen Leerrohre

Was das Paar bekommt

Was du bekommstWas du damit entscheidest
Raumaufnahme mit Prüfung der Deckeob Lift und Leinwand in der Decke Platz haben
Plan für Sitzplatz und Bildbreitewie groß das Bild wird
Vorschlag für Lautsprecherpositionenwo Ton in Wand und Decke verschwindet
Plan zum Abdunkelnwie hell der Raum beim Film sein darf
Einmessen auf das Sofadass Bild und Ton am Sitzplatz stimmen
Einweisungwer was bedient

Planung, Lieferung, Montage, Einrichtung und Einmessen sind im Paket eingeschlossen. Die Dauer hängt vom Ausbau ab, im Erstgespräch planen wir den Zeitrahmen.

Ergebnis

Tagsüber sieht das Wohnzimmer aus wie vorher. Abends drückt einer der beiden auf die Taste, und das Kino fährt aus der Decke. Besuch merkt oft erst etwas, wenn die Leinwand herunterfährt.

Ehrlich gesagt: Ein Wohnzimmer bleibt ein Wohnzimmer. Es hat Fenster, glatte Flächen und eine Küche in der Nähe. Ein eigener Kinoraum klingt deshalb ruhiger und wird dunkler. Wer diese Unterschiede vergleichen will, findet sie in der Story Keller, Dachgeschoss oder Wohnzimmer.

VorherNachher
großer Fernseher an der WandKinobild ab rund 100 Zoll am Abend
sichtbare Technik oder keineProjektor und Leinwand in der Decke
Lautsprecher auf StändernLautsprecher in Wand und Decke
mehrere Fernbedienungeneine Taste
Tischler montiert ein Akustikpaneel aus Eichenlamellen in einem entstehenden Kinoraum, Holzspäne im Licht einer Baustellenleuchte

Was sich daraus ableiten lässt

Ein großes Bild braucht nicht zwingend einen eigenen Raum. Es braucht eine Decke, die Lift und Leinwand aufnimmt, einen Plan zum Abdunkeln und einen festen Sitzplatz. Wer später Musik im ganzen Haus will, kann die Lautsprecher im Wohnzimmer mit dem Baustein Multiroom Audio verbinden, das ist Teil des Pakets PRO.

Wie ein großes Projektorbild im abgedunkelten Raum wirkt, zeigen wir dir im hauseigenen Kino der MULTIMEDIAFABRIK in Koblach oder im Kino bei unserem Partner WOHNFLOOR in Bludenz, jeweils nach Vereinbarung. Mehr zum Produkt steht im Hub Heimkino.

Titelblatt des ePapers „Dein Heimkino, richtig geplant“ der MULTIMEDIAFABRIK
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  • Welcher Raum passt: Wohnzimmer, Keller oder Dachgeschoss
  • Sitzabstand und Bildbreite als Faustregel
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