Anwendungsfall

Planung ohne Nachrüsten: Wie das Heimkino im Neubau vor dem Innenausbau feststeht

Architektin und Medientechniker besprechen im Rohbau-Keller einen Plan, an der Betonwand verlaufen Leerrohre

Bauherren, die ein Haus neu bauen und einen Kinoraum wollen, haben einen Vorteil, den es später nie wieder gibt: Die Wände sind noch offen. Die MULTIMEDIAFABRIK in Koblach legt in dieser Phase Leerrohre, Stromanschlüsse, den Lastpunkt für den Deckenlift und die Lautsprecherpositionen fest, bevor Estrich und Putz kommen.

Die Familie hier ist ein typisches Beispiel, kein einzelner Kunde. Wir begegnen dieser Lage bei Neubauten im Rheintal genauso wie im Allgäu oder in der Ostschweiz.

Ausgangssituation

Eine Familie baut ein Einfamilienhaus. Der Architekt hat den Plan fertig, im Untergeschoss ist ein Raum als „Hobbyraum“ eingezeichnet. Dort soll irgendwann ein Kino hinein. Irgendwann heißt: wenn das Haus steht.

Dann meldet sich der Elektriker. In drei Wochen will er die Leitungen verlegen und braucht den Plan. Für den Hobbyraum sieht er zwei Steckdosen und eine Deckenleuchte vor. Mehr steht nirgends.

Wer an diesem Punkt nichts festlegt, zahlt später doppelt. Nachrüsten heißt Aufstemmen: frischer Putz, neue Farbe, Staub im ganzen Untergeschoss. Und manche Dinge gehen danach gar nicht mehr, etwa ein Deckenlift ohne vorbereiteten Lastpunkt.

Was sich die Bauherren wünschen

Sie wollen jetzt keine Geräte kaufen. Sie wollen nur sicher sein, dass alles vorbereitet ist, was ein Kino später braucht. Und sie wollen einen Ansprechpartner, der mit dem Architekten und dem Elektriker redet, statt drei Fachleute einzeln zu koordinieren.

Heimkino im Untergeschoss einer Villa: Familie in Liegesesseln vor einer Leinwand mit Bergsee, Holzlamellen und gedimmtes Licht

Warum die frühe Planung die Lösung ist

Ein Heimkino beginnt mit dem Raum. Sitzabstand, Bildbreite und Akustik bestimmen, wo Projektor, Leinwand und Lautsprecher sitzen. Daraus folgt, wo Leitungen und Strom hinmüssen. Wer diese Reihenfolge umdreht, legt Leerrohre an Stellen, an denen später nichts hängt.

Die MULTIMEDIAFABRIK plant deshalb auch im Neubau zuerst das Kino auf dem Papier. Die Geräte wählen wir erst kurz vor der Montage aus. So bleibt das Kino beim Einzug auf dem Stand, den es zu diesem Zeitpunkt gibt.

Umsetzung

Am Anfang steht ein Erstgespräch mit der Familie: Wer schaut, wie viele Plätze, Filme, Sport oder Spiele? Danach folgt ein Termin mit dem Architekten am Plan. Wenn die Familie möchte, sieht sie vorher ein fertiges Kino an. Den Weg dorthin beschreibt die Seite Vorführung in Koblach und Bludenz.

Was im Leitungsplan stehtWarum es vor dem Putz feststehen muss
Leerrohre zu Projektor, Leinwand und LautsprechernKabel lassen sich später ohne Stemmen einziehen und tauschen
Stromanschluss an der DeckeProjektor und Deckenlift brauchen Strom an der Stelle, an der sie hängen
Lastpunkt und Aussparung für den Liftdie Decke muss den Lift tragen, die Öffnung gehört in den Deckenplan
LautsprecherpositionenLautsprecher in Wand oder Decke brauchen Einbauraum und Leitungen genau dort
Platz für AkustikPaneele und Absorber aus dem Baustein Raumakustik brauchen Wandfläche und Montagepunkte
LüftungProjektor und Technik erzeugen Wärme, ein fensterloser Raum braucht Luftwechsel
Technikplatzein Schrank oder eine Nische mit Strom und Lüftung für die Geräte

Die Abstimmung mit Elektriker und Tischlerei ist in unserem Ablauf ein eigener Schritt. Alle Schritte stehen auf der Seite Planung und Ablauf. Wie die Rollen zwischen Architekt, Tischlerei und Medientechnik verteilt sind, erklärt die Story Wer macht was beim Heimkino.

Wohnzimmer am Abend: Der Projektor fährt aus einer Deckenöffnung nach unten, die Leinwand läuft aus einer Nische, ein Paar sitzt auf dem Sofa

Was die Bauherren bekommen

Was du bekommstWas du damit entscheidest
Kinokonzept mit Sitzabstand und Bildbreitewie groß der Raum im Plan bleiben muss
Leitungsplan für den Elektrikerwas vor dem Putz verlegt wird
Angaben für den ArchitektenLastpunkt, Deckenöffnung und Technikplatz im Plan
Paketvorschlagob SMART reicht oder PRO mit Sitzreihen und Lichtstimmungen passt
Montage nach dem Innenausbauwann das Kino fertig wird, abgestimmt auf den Einzug

Planung, Lieferung, Montage, Einrichtung und Einmessen sind in jedem Paket eingeschlossen. Die Dauer hängt vom Ausbau ab, im Erstgespräch planen wir den Zeitrahmen.

Ergebnis

Wenn der Innenausbau beginnt, liegen alle Leitungen dort, wo das Kino sie braucht. Nach dem Einzug wird nichts mehr aufgestemmt. Die Montage findet in einem fertigen Raum statt, die Kabel werden nur noch eingezogen.

Eine Einschränkung nennen wir offen: Die frühe Planung legt die Infrastruktur fest. Wer später eine zweite Sitzreihe will, braucht dafür Platz im Raum, und der lässt sich nur am Plan reservieren. Deshalb fragen wir im Erstgespräch auch nach dem, was erst in ein paar Jahren kommen könnte.

Ohne frühe PlanungMit früher Planung
zwei Steckdosen und eine Deckenleuchte im HobbyraumLeitungsplan für ein ganzes Kino
Lift nur mit Umbau der DeckeLastpunkt und Öffnung im Deckenplan
Kabel auf Putz oder in KanälenLeerrohre in Wand und Decke
drei Fachleute einzeln abstimmenein Ansprechpartner für die Medientechnik
Tischler montiert ein Akustikpaneel aus Eichenlamellen in einem entstehenden Kinoraum, Holzspäne im Licht einer Baustellenleuchte

Was sich daraus ableiten lässt

Der richtige Zeitpunkt für das Heimkino im Neubau liegt vor dem Rohbau-Elektro. Das gilt auch, wenn das Kino selbst erst Jahre später eingebaut wird. Die Leerrohre kosten im offenen Rohbau wenig Aufwand, das Nachrüsten im fertigen Haus viel. Welche Fragen in welcher Bauphase zu klären sind, steht in der FAQ Wann plane ich das Heimkino im Neubau ein? und auf der Seite Kinoraum im Keller und Neubau.

Mehr zum Produkt findest du im Hub Heimkino.

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Dein Heimkino, richtig geplant

  • Welcher Raum passt: Wohnzimmer, Keller oder Dachgeschoss
  • Sitzabstand und Bildbreite als Faustregel
  • Was im Neubau vor dem Putz feststehen muss
  • BASIC, SMART, PRO und der Besuch im Kino
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