◆ Vermittlung & Besucher-Erlebnis

Anwendungsfall

Vermittlung & Besucher-Erlebnis: Wie ein Regionalmuseum seine Depot-Sammlung am Multi-Touch-Tisch erlebbar macht

Familie erkundet gleichzeitig eine leuchtende historische Karte auf einem Multi-Touch-Tisch im Museum

Der Multi-Touch-Tisch der MULTIMEDIAFABRIK aus Vorarlberg holt die Sammlung aus dem Depot auf eine interaktive Tischfläche: Objekte erkunden, Karten durchreisen, Zeitschichten aufblättern, mit mehreren Besuchern gleichzeitig. Hardware, MultiUser-Software, Content-Design und SLA-Wartung kommen aus einem Haus.

Ausgangssituation

Ein Regionalmuseum im Alpenraum zeigte in seinen Räumen nur einen Bruchteil der eigenen Sammlung. Der Rest lagerte fachgerecht im Depot: dokumentiert, digitalisiert, aber für Besucher unsichtbar. Mehr Ausstellungsfläche war baulich nicht möglich, und jede zusätzliche Vitrine hätte konservatorische Fragen aufgeworfen.

Dazu kam die Sorge der Kuratorin vor der Technik selbst. Das Team ist klein, ein eigener Techniker existiert nicht. Frühere Erfahrungen mit Medienstationen endeten in schwarzen Bildschirmen, für die sich niemand zuständig fühlte. Und bei Schulklassen zeigte sich ein zweites Problem: An einer klassischen Einzelplatz-Station bedient ein Kind, zwanzig warten.

Was sich der Kunde wünschte

Unsere Sammlung ist unser Schatz, aber neunzig Prozent davon sieht nie jemand. Ich will, dass Besucher und Schulklassen im Depot stöbern können, ohne dass wir anbauen. Und ich brauche Technik, die einfach läuft und die mein Team ohne Informatik-Studium pflegen kann.
Zwei Personen konfigurieren ein Produkt an einem großen Multi-Touch-Tisch in einem hellen Showroom mit roter Akzentwand

Warum ein Multi-Touch-Tisch die Lösung war

Depot auf der Tischfläche:
Die digitalisierte Sammlung wird als Media-Bibliothek mit Zeitstrahl und interaktiver Karte erschlossen; Besucher blättern, zoomen und vergleichen Objekte, die physisch im Depot bleiben.
MultiUser für Gruppen:
Mehrere Besucher arbeiten gleichzeitig mit eigenen Inhalten an einem Tisch; eine Schulklasse verteilt sich um die Fläche, statt Schlange zu stehen.
Objekterkennung mit Repliken:
Legt ein Kind eine markierte Replik auf den Tisch, öffnen sich Geschichte, Fundort und Details des Originals; mehr dazu unter Objekterkennung.
Dauerbetrieb ohne Bauchweh:
Profi-Panel, Kiosk-Modus, Auto-Start und Auto-Shutdown; die Station läuft im Museumsalltag ohne tägliches Eingreifen.
Pflege durch das eigene Team:
Neue Objekte und Texte kommen über das Web-CMS in die Anwendung, ohne Programmierkenntnisse und ohne Agentur-Ticket.

Umsetzung

KomponenteDetail
HardwareProfi-Multi-Touch-Tisch mit Dauerbetriebs-Panel, höhenverstellbar und unterfahrbar für Barrierefreiheit
SoftwareMultiUser-Framework mit Zeitstrahl, interaktiver Karte und Media-Bibliothek im Museums-CI
ObjekterkennungMarker-Set für Repliken ausgewählter Sammlungsobjekte
ContentAufbereitung der Digitalisate, Texte in einfacher Sprache, Vermittlungsebenen für Kinder und Erwachsene
CMSWeb-basierte Selbstpflege durch das Museums-Team, mit Einschulung
BetriebFernwartung, Monitoring und SLA mit 24h-Reaktion

Entscheidend war die Vermittlung vor der Technik: Gemeinsam mit der Kuratorin wurden Erzählpfade durch die Sammlung definiert, erst danach die passenden App-Module ausgewählt. So wurde der Tisch ein Vermittlungsinstrument, kein Geräte-Kauf.

Physisches Produktmuster auf einem Multi-Touch-Tisch mit leuchtendem digitalem Erkennungsring

Output

digitaler Sammlungstisch
mit Zeitstrahl, Karte und Media-Bibliothek
MultiUser-Betrieb
für Gruppen und Schulklassen
Repliken-Set mit Objekterkennung
für haptische Vermittlung
barrierefreie Station
mit Höhenverstellung und Kontrast-Modi
SLA-Betrieb
mit Monitoring und Fernwartung

Ergebnis

Depot-Bestände sichtbar statt verborgen · ganze Schulklassen gleichzeitig am Tisch · Inhalte pflegt das Museums-Team selbst

Die folgenden Punkte sind eine illustrative Verdichtung aus vergleichbaren Projekten, kein konkretes Einzel-Mandat.

KennzahlVorherNachher
Zugang zur Sammlungnur ausgestellte ObjekteDepot digital erschlossen am Tisch
Schulklasseneiner bedient, alle wartenmehrere Kinder gleichzeitig aktiv
Technik-Betreuungschwarzer Bildschirm, niemand zuständigMonitoring und Störungsdienst per SLA
InhaltspflegeDienstleister-AbhängigkeitSelbstpflege über das Web-CMS
Barrierefreiheitungeklärthöhenverstellbar, unterfahrbar, Kontrast-Modi

Der wichtigste Effekt zeigte sich in der Vermittlungsarbeit: Museumspädagogik kann am Tisch Aufgaben stellen, Gruppen vergleichen Objekte, und die Repliken geben dem digitalen Erlebnis eine haptische Ebene.

Aussteller zeigt Besuchern Produktinhalte auf einem Multi-Touch-Tisch am Messestand

Was sich daraus ableiten lässt

Wenn deine Sammlung größer ist als deine Ausstellungsfläche, brauchst du keinen Anbau, sondern einen digitalen Zugang, der Gruppen aushält. Drei Faktoren sind über vergleichbare Fälle konstant:

MultiUser ist im Museum Pflicht
, nicht Kür; Einzelplatz-Stationen erzeugen Warteschlangen.
Erzählpfade vor App-Modulen:
Die Vermittlungsidee bestimmt die Software, nicht umgekehrt; welche Module es gibt, zeigt Software und Apps.
Betrieb entscheidet über Akzeptanz:
Eine Station, die läuft, wird Teil des Hauses; eine, die ausfällt, wird abgeschaltet.

Hol deine Sammlung aus dem Depot

Schlummern deine besten Stücke im Archiv? Wir planen, liefern und betreuen dir den Sammlungstisch mit MultiUser-Software und Objekterkennung, abgestimmt auf dein Haus und dein Team. Alle Details zum System findest du auf der Multi-Touch-Tische-Übersicht.

Gäste erkunden Ausflugsziele auf einem Multi-Touch-Tisch in einer alpinen Hotel-Lobby
3D-Broschüren-Mockup des Leitfadens Multi-Touch-Tische auswählen: Größen, Software, Kosten
Gratis-ePaper · PDF

Multi-Touch-Tische auswählen: Größen, Software, Kosten

  • Größen und Bauformen von 43 bis 86 Zoll richtig wählen
  • MultiUser-Software und die 7 erprobten App-Module
  • Objekterkennung: wie sie funktioniert und wann sie sich lohnt
  • Kosten-Logik mit der Kauf-statt-Miete-Rechnung
  • Betrieb, CMS-Selbstpflege und SLA: die Checkliste
Gratis-Leitfaden laden

Bereit für den nächsten Schritt?

Wir hören zu, denken mit und zeigen dir, was für dein Vorhaben wirklich Sinn ergibt.