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Vertiefung

Objekterkennung am Multi-Touch-Tisch: physische Produkte treffen digitale Inhalte

Physisches Produktmuster auf einem Multi-Touch-Tisch mit leuchtendem digitalem Erkennungsring

Objekterkennung ist die Königsdisziplin des Multi-Touch-Tischs: Der Tisch der MULTIMEDIAFABRIK erkennt markierte physische Objekte samt Position und Drehung auf der Glasfläche und blendet die passenden digitalen Inhalte direkt daneben ein. Legst du ein Produktmuster auf, erscheinen Datenblatt, Video und Konfigurator; drehst du es, wechselt die Ansicht.

Der Effekt ist mehr als Show: Objekterkennung verbindet das, was Besucher anfassen wollen, mit dem, was ein Bildschirm erklären kann. Genau an dieser Schnittstelle entstehen die Momente, über die nach dem Messebesuch oder Museumsrundgang gesprochen wird.

Wie die Objekterkennung funktioniert

Die Technik dahinter ist robust und alltagstauglich: Jedes Objekt bekommt einen kapazitiven Marker (Tag) an der Unterseite, ein passives Muster aus leitfähigen Punkten, das der PCAP-Touchscreen wie eine Berührung liest. Der Tisch erkennt daraus drei Dinge gleichzeitig: welches Objekt aufliegt, wo es liegt und wie es gedreht ist. Batterien, Funk oder Kameras braucht es dafür nicht; der Marker funktioniert wartungsfrei und lässt sich an fast jedem Gegenstand anbringen, vom Materialmuster bis zur Exponat-Replik.

Erkennungs-DimensionWas der Tisch daraus macht
Identität (welches Objekt)Öffnet den passenden Inhalt: Produktdaten, Story, Video, 3D-Modell
Position (wo es liegt)Inhalte gruppieren sich um das Objekt; mehrere Objekte parallel möglich
Rotation (wie es gedreht ist)Drehen als Bedienelement: Werte wählen, Ebenen wechseln, Varianten durchschalten

Einsatz: Produktmuster, Repliken und Auswahl-Steine

In der Praxis haben sich drei Einsatzmuster bewährt, die sich beliebig kombinieren lassen. Gemeinsam ist ihnen der phygitale Grundgedanke: Das physische Objekt ist der Schlüssel, der digitale Inhalt die Tür.

BeispielEinsatzortWas passiert am Tisch
Produktmuster auflegenShowroom, IndustrieDatenblatt, Anwendungsvideo und Vergleich erscheinen; Drehen wechselt Varianten
Exponat-Replik auflegenMuseum, AusstellungHerkunft, Zeitstrahl und Restaurierungs-Details öffnen sich rund um die Replik
Material- oder FarbmusterHandwerk, Bau, InteriorMuster kombinieren, Wirkung im Raum visualisieren, Auswahl als Merkliste speichern
Themen-Steine / TokenTourismus, BesucherzentrumJeder Stein steht für ein Thema; Auflegen startet Karte, Tour oder Film
Beratungs-ChipsBank, BildungChips repräsentieren Optionen; gemeinsames Sortieren strukturiert das Gespräch

Für Museen ist die Kombination mit dem Exponatebau besonders stark: Repliken aus der Werkstatt des Partner-Gewerks Museen und Ausstellungsbau machen Depot-Bestände anfassbar, während der Tisch die Geschichte dazu erzählt.

Zwei Personen konfigurieren ein Produkt an einem großen Multi-Touch-Tisch in einem hellen Showroom mit roter Akzentwand

Warum Objekterkennung wirkt

Der Unterschied zum reinen Touch-Interface liegt in der Hemmschwelle: Ein Objekt in die Hand zu nehmen und aufzulegen ist intuitiver als jedes Menü. Gruppen verteilen sich von selbst um den Tisch, weil jedes Objekt seinen eigenen Inhalts-Kreis öffnet; die MultiUser-Software verhindert, dass sich die Bereiche in die Quere kommen. Und im Vertrieb entsteht ein Gesprächsanker: Der Einkäufer hält das Produkt in der Hand, während der Tisch die Argumente liefert.

Was Objekterkennung kostet

Objekterkennung ist ein Aufpreis-Modul auf den Content-Tisch: Dazu kommen das Marker-Set für deine Objekte, die Erkennungs-Software und vor allem das individuelle Interaction-Design, das festlegt, was beim Auflegen, Verschieben und Drehen passiert. Der Aufwand hängt an der Zahl der Objekte und der Tiefe der Inhalte, nicht an der Technik selbst. Konkrete Orientierungs-Ranges findest du in der Paket-Tabelle auf der Seite Kosten und Pakete; das Paket Tisch Objekterkennung ist dort eigens ausgewiesen.

Familie erkundet gleichzeitig eine leuchtende historische Karte auf einem Multi-Touch-Tisch im Museum

Quick-Reference

  • Der Tisch erkennt markierte Objekte samt Position und Rotation, ohne Batterien und Kameras
  • Kapazitive Marker funktionieren wartungsfrei an Produktmustern, Repliken und Token
  • Mehrere Objekte gleichzeitig: jedes öffnet seinen eigenen Inhalts-Kreis, MultiUser-tauglich
  • Stärkste Einsätze: Showroom mit Produktmustern und Museum mit Exponat-Repliken
  • Kostenseitig ein Aufpreis-Modul; Ranges in der Tabelle auf der Kosten-Seite

Inline-FAQ Objekterkennung

Was ist Objekterkennung genau? Der Tisch erkennt markierte physische Objekte samt Position und Drehung; legst du ein Produktmuster auf, erscheinen die passenden Inhalte direkt daneben.

Welche Objekte lassen sich ausstatten? Fast alle: Produktmuster, Materialproben, Repliken, eigens gefertigte Token. Der kapazitive Marker wird an der Unterseite angebracht und braucht weder Strom noch Funk.

Wie viele Objekte funktionieren gleichzeitig? Mehrere parallel; die MultiUser-Software hält die Inhalts-Bereiche der Objekte sauber getrennt, auch wenn eine Gruppe um den Tisch steht.

Brauchen wir dafür einen speziellen Tisch? Objekterkennung setzt auf dem PCAP-Profi-Tisch auf; welcher Tisch die Basis bildet, zeigt die Seite Größen und Technologien.

Aussteller zeigt Besuchern Produktinhalte auf einem Multi-Touch-Tisch am Messestand
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