★ Den richtigen Tisch wählen

Story

Den richtigen Multi-Touch-Tisch wählen: Größe, MultiUser, Objekterkennung

Mehrere Hände interagieren gleichzeitig auf einer Multi-Touch-Oberfläche mit leuchtenden Interface-Elementen

Der richtige Multi-Touch-Tisch entsteht aus drei Entscheidungen: Größe und Bauform passend zum Einsatzort, Software passend zur Nutzerzahl, Objekterkennung passend zur Art der Präsentation. Genau in dieser Reihenfolge führt die MULTIMEDIAFABRIK jedes Beratungsgespräch, denn wer beim Datenblatt beginnt statt beim Anwendungsfall, kauft fast immer den falschen Tisch. Diese Story ist dein Entscheidungs-Leitfaden, mit den gleichen Kriterien-Tabellen, die auch in der Beratung auf dem Tisch liegen.

Einleitung

Der richtige Multi-Touch-Tisch entsteht aus drei Entscheidungen: Größe und Bauform passend zum Einsatzort, Software passend zur Nutzerzahl, Objekterkennung passend zur Art der Präsentation. Genau in dieser Reihenfolge führt die MULTIMEDIAFABRIK jedes Beratungsgespräch, denn wer beim Datenblatt beginnt statt beim Anwendungsfall, kauft fast immer den falschen Tisch. Diese Story ist dein Entscheidungs-Leitfaden, mit den gleichen Kriterien-Tabellen, die auch in der Beratung auf dem Tisch liegen.

Der häufigste Fehler ist der Griff zum größten Display im Budget. Ein Tisch, der im Showroom beeindruckt, kann in der kleinen Hotel-Lobby den Weg verstellen; ein kompaktes Modell, das am Messestand perfekt rollt, wirkt im Museums-Foyer verloren. Deshalb gilt: erst der Ort, dann das Gerät.

Entscheidung 1: Einsatzort bestimmt Größe und Bauform

Die Profi-Tische der MULTIMEDIAFABRIK gibt es in Größen von rund 43 bis 86 Zoll, feststehend, höhenverstellbar oder rollbar, auf Wunsch mit Sonderfarben und Branding am Gehäuse. Welche Kombination passt, entscheidet der Raum:

EinsatzortEmpfohlene GrößeBauform
Messestand43 bis 55 Zollrollbar, schnell auf- und abbaubar
Showroom / Beratung55 bis 65 Zollfeststehend oder rollbar, Branding am Korpus
Museum / Ausstellung65 bis 86 Zollfeststehend, robust, unterfahrbar wählbar
Hotel-Lobby / Empfang43 bis 55 Zollfeststehend, kompakt, elegantes Gehäuse
Tourismusbüro / Infopoint55 bis 65 Zollfeststehend, höhenverstellbar für alle Gäste
AußenbereichSonderlösungwetterfeste Variante oder Outdoor-Stele

Zwei Faustregeln helfen bei Grenzfällen: Je mehr Menschen gleichzeitig an den Tisch treten sollen, desto größer das Format. Und je öfter der Tisch den Standort wechselt, desto wichtiger werden Rollen, Gewicht und ein Gehäuse, das Transporte verzeiht. Wer Messe und Showroom kombiniert, fährt mit einem rollbaren 55-Zöller meist am besten; warum sich der Kauf für beide Einsätze rechnet, zeigt die Story Mieten oder kaufen.

Zwei Personen konfigurieren ein Produkt an einem großen Multi-Touch-Tisch in einem hellen Showroom mit roter Akzentwand

Entscheidung 2: Nutzerzahl bestimmt die Software

Die Hardware kann mit PCAP-Technik und 40 und mehr Touchpunkten deutlich mehr, als viele Anwendungen abrufen. Der Unterschied entsteht in der Software: Eine Single-User-Anwendung bedient einen Menschen, alle anderen schauen zu. Echte MultiUser-Software teilt die Fläche in eigene Arbeitsbereiche, sodass mehrere Personen gleichzeitig und unabhängig voneinander Inhalte öffnen, drehen und vertiefen.

Nutzungs-SzenarioPassende Software
Ein Berater führt durch InhalteSingle-User-App im Kiosk-Modus genügt
Kunden erkunden selbstständigMultiUser-Software mit freier Fläche
Gruppen, Familien, SchulklassenMultiUser mit mehreren gleichzeitigen Arbeitsbereichen
Quiz und spielerische VermittlungMultiUser mit Spiel-Modulen für mehrere Teilnehmer
Beratung mit DatenanbindungApp-Modul mit Produktkatalog oder Konfigurator

Die MULTIMEDIAFABRIK setzt dabei auf erprobte, brandbare App-Module statt riskanter Individualentwicklung: interaktive Karte, Quiz, 3D-Modell-Viewer, Media-Bibliothek, Produktkatalog, Zeitstrahl. Die Module werden im CI gestaltet und mit deinen Daten befüllt, die Pflege übernimmt dein Team später selbst über das Web-CMS. So bleibt das Projekt kalkulierbar und ist trotzdem unverwechselbar deins.

Entscheidung 3: Phygital oder rein digital

Die dritte Frage lautet: Sollen physische Objekte Teil der Bedienung werden? Mit Objekterkennung reagiert der Tisch auf markierte Produktmuster, Werkstücke oder Exponat-Repliken, die Besucher auf die Glasfläche legen; Position und Drehung werden erkannt, die passenden Inhalte erscheinen direkt am Objekt.

Präsentations-ZielObjekterkennung sinnvoll?
Produkte anfassen und vergleichen lassenja, Produktmuster als Auslöser
Exponate und Sammlungen erlebbar machenja, Repliken oder Marker-Objekte
Inhalte nur anzeigen und navigierennein, MultiUser-Software genügt
Messestand mit Wow-Momentja, wenn haptische Muster existieren
Reine Informations-Stationnein, Budget besser in Content investieren

Objekterkennung ist das stärkste Differenzierungs-Feature am Tisch, aber kein Pflichtprogramm. Sie lohnt sich dort, wo das Anfassen selbst zur Botschaft gehört. Wie die Technik im Detail funktioniert und wo ihre Grenzen liegen, erklärt die Story Objekterkennung erklärt.

Familie erkundet gleichzeitig eine leuchtende historische Karte auf einem Multi-Touch-Tisch im Museum

Der Weg zur Entscheidung

Aus den drei Entscheidungen ergibt sich dein Anforderungsprofil fast von selbst: Ort und Bauform, Nutzerzahl und Software, phygital oder digital. Dazu kommen Querschnittsthemen, die die MULTIMEDIAFABRIK in jedem Projekt mitdenkt: Barrierefreiheit mit höhenverstellbaren und unterfahrbaren Varianten, Dauerbetriebs-Panels statt Consumer-Hardware, DSGVO-konforme Analytics und ein SLA für den laufenden Betrieb.

Der praktische Ablauf ist bewusst kurz gehalten: In der Beratung klärst du Einsatzort, Zielgruppe und Inhalte, danach bekommst du ein Konzept mit Festpreis-Angebot, anschließend folgen Content-Produktion, Aufbau, Schulung und Betrieb. Soll der Tisch Teil einer größeren Inszenierung mit Projektion und weiteren Stationen werden, findest du das Gesamtbild im Hub Erlebniswelten.

Quick-Reference

  • Erst Einsatzort, dann Größe: 43 bis 55 Zoll mobil, 65 bis 86 Zoll stationär
  • Gruppen brauchen echte MultiUser-Software, kein großes Tablet
  • Objekterkennung wählen, wenn physische Muster oder Exponate im Spiel sind
  • Rollbar planen, wenn Messe und Showroom kombiniert werden
  • Barrierefreiheit und Dauerbetrieb von Anfang an mitbestellen
  • Festpreis-Angebot statt Datenblatt-Vergleich: Beratung durch die MULTIMEDIAFABRIK
Physisches Produktmuster auf einem Multi-Touch-Tisch mit leuchtendem digitalem Erkennungsring
3D-Broschüren-Mockup des Leitfadens Multi-Touch-Tische auswählen: Größen, Software, Kosten
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Multi-Touch-Tische auswählen: Größen, Software, Kosten

  • Größen und Bauformen von 43 bis 86 Zoll richtig wählen
  • MultiUser-Software und die 7 erprobten App-Module
  • Objekterkennung: wie sie funktioniert und wann sie sich lohnt
  • Kosten-Logik mit der Kauf-statt-Miete-Rechnung
  • Betrieb, CMS-Selbstpflege und SLA: die Checkliste
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