◆ Vertriebs-Beschleunigung

Anwendungsfall

Vertriebs-Beschleunigung: Wie ein Industrieunternehmen seine Produkte am Multi-Touch-Tisch im Showroom konfiguriert

Zwei Personen konfigurieren ein Produkt an einem großen Multi-Touch-Tisch in einem hellen Showroom mit roter Akzentwand

Der Multi-Touch-Tisch der MULTIMEDIAFABRIK aus Vorarlberg macht aus dem Showroom-Termin ein gemeinsames Arbeiten am Produkt: Varianten vergleichen, Konfigurationen zusammenstellen, Produktmuster auflegen und sofort die passenden Daten sehen. Hardware, MultiUser-Software, Content und SLA-Wartung kommen aus einem Haus.

Ausgangssituation

Ein Industrieunternehmen im Rheintal empfing Einkäufer und Projektpartner in einem Showroom, der diesen Namen kaum verdiente: Produkte auf Podesten, ein Fernseher mit Folien-Präsentation, daneben Kataloge zum Mitnehmen. Der Vertriebsleiter wusste, dass seine Produkte technisch überlegen sind. Nur sah man das im Termin nicht.

Das Kernproblem: Die Produktpalette lebt von Varianten und Kombinationen. Welche Baugröße, welches Material, welches Zubehör? Genau diese Beratung fand auf Papier statt, mit Blättern, Suchen und dem Versprechen, die Details nachzureichen. Jeder Termin endete mit offenen Fragen statt mit einem greifbaren Ergebnis.

Was sich der Kunde wünschte

Wenn ein Einkäufer bei uns im Showroom steht, will ich mit ihm gemeinsam sein Produkt zusammenstellen, nicht ihm Folien vorspielen. Er soll rausgehen und seine Konfiguration in der Hand haben. Und das Werkzeug dafür soll unser Team selbst aktuell halten können.
Familie erkundet gleichzeitig eine leuchtende historische Karte auf einem Multi-Touch-Tisch im Museum

Warum ein Multi-Touch-Tisch die Lösung war

Arbeiten statt Zuschauen:
Am Tisch stehen Vertrieb und Einkäufer nebeneinander und bedienen gemeinsam; die MultiUser-Software erlaubt mehrere Hände gleichzeitig, ohne dass sich jemand abwechseln muss.
Produktkatalog als Konfigurator:
Ein erprobtes App-Modul im CI des Unternehmens zeigt Varianten, Vergleiche und technische Daten; die Konfiguration entsteht Schritt für Schritt am Tisch.
Objekterkennung mit echten Mustern:
Legt der Vertrieb ein markiertes Produktmuster auf die Glasfläche, erkennt der Tisch das Objekt samt Position und blendet Schnittbilder, Varianten und Einsatzfälle dazu ein; mehr dazu unter Objekterkennung.
Ergebnis zum Mitnehmen:
Die fertige Konfiguration verlässt den Termin als Zusammenfassung für den Einkäufer, statt als Notizzettel beim Vertrieb zu bleiben.
Selbstpflege statt Agentur-Ticket:
Neue Produkte und Datenblätter pflegt das Team über das Web-CMS selbst ein.

Umsetzung

KomponenteDetail
HardwareProfi-Multi-Touch-Tisch mit Dauerbetriebs-Panel und PCAP-Touch, Gehäuse in Firmenfarbe
SoftwareMultiUser-Framework mit Produktkatalog- und Konfigurator-Modul im CI
ObjekterkennungMarker-Set für Produktmuster, Erkennung von Position und Rotation
ContentProduktdaten, Fotos, 3D-Ansichten und Vergleichstabellen, aufbereitet durch die Digitalagentur
CMSWeb-basierte Selbstpflege durch das Vertriebs-Team
BetriebInstallation, Schulung, Fernwartung und SLA mit 24h-Reaktion

Der entscheidende Schritt war die Datenübernahme vor dem Design: Erst als Produktlogik, Varianten und Ausschlussregeln sauber strukturiert waren, wurde das Interface gestaltet. So blieb der Konfigurator ein Vertriebswerkzeug, kein Deko-Element.

Physisches Produktmuster auf einem Multi-Touch-Tisch mit leuchtendem digitalem Erkennungsring

Output

interaktiver Produktkatalog
mit allen Varianten und Vergleichen im CI
Konfigurator
, der im Termin ein konkretes Ergebnis erzeugt
Objekterkennung
für physische Produktmuster auf dem Tisch
selbst pflegbare Inhalte
über das Web-CMS
SLA-Betrieb
mit Monitoring und Fernwartung

Ergebnis

Produkte erlebbar statt nur erklärt · konfigurierte Ergebnisse direkt aus dem Termin · ein Werkzeug für Vertrieb, Empfang und Messe

Die folgenden Punkte sind eine illustrative Verdichtung aus vergleichbaren Projekten, kein konkretes Einzel-Mandat.

KennzahlVorherNachher
ProduktpräsentationFolien am Fernseher, Katalogegemeinsames Konfigurieren am Tisch
Termin-Ergebnisoffene Fragen, Nachreichungenkonkrete Konfiguration zum Mitnehmen
Varianten-BeratungBlättern und Suchen im KatalogVergleich in Sekunden auf der Tischfläche
Aktualität der InhalteDruckstände veraltenzentral gepflegt über das CMS
Nutzung des Systemsnur ShowroomShowroom, Empfang und Messeeinsatz

Der größte Hebel lag im Rollenwechsel des Vertriebs: Er präsentiert nicht mehr vor dem Kunden, er arbeitet mit ihm. Das verändert die Gesprächsdynamik im Termin spürbar.

Aussteller zeigt Besuchern Produktinhalte auf einem Multi-Touch-Tisch am Messestand

Was sich daraus ableiten lässt

Wenn deine Produkte von Varianten und Kombinationen leben, verliert jede statische Präsentation gegen ein Werkzeug, das der Kunde selbst anfassen darf. Drei Faktoren sind über vergleichbare Fälle konstant:

Datenstruktur vor Interface:
Ein Konfigurator ist nur so gut wie die Produktlogik dahinter.
MultiUser entscheidet über die Dynamik:
Nebeneinander arbeiten schlägt nacheinander bedienen.
Betrieb sichert die Investition:
Wartung, Updates und Content-Pflege gehören von Anfang an eingeplant; einen Überblick über die Investitionslogik gibt die Seite Kosten.

Mach deinen Showroom zum Verkaufswerkzeug

Zeigst du deine Produkte noch mit Folien? Wir planen, liefern und betreuen dir den Multi-Touch-Tisch mit Konfigurator und Objekterkennung, abgestimmt auf deine Produktdaten. Alle Details zum System findest du auf der Multi-Touch-Tische-Übersicht.

Gäste erkunden Ausflugsziele auf einem Multi-Touch-Tisch in einer alpinen Hotel-Lobby
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Multi-Touch-Tische auswählen: Größen, Software, Kosten

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