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Vertiefung

So läuft das Ausstellungsprojekt ab, von der Objektbegehung bis zur Eröffnung

Museen & Ausstellungsbau: Ablauf (MULTIMEDIAFABRIK, Koblach, Vorarlberg)

Die MULTIMEDIAFABRIK plant, baut, bespielt und betreibt deine digitale Ausstellung in acht klaren Phasen, von Erstgespräch und Objektbegehung über Konzept und Content bis zu Installation, Eröffnung und laufendem Betrieb. Du lieferst Inhalt, Ziele und die Gegebenheiten des Hauses, den Rest planen und übernehmen wir aus einer Hand, mit einem Ansprechpartner über alle Phasen.

Damit das Projekt keine Blackbox ist, machen wir den Weg von der ersten Begehung bis zum laufenden Betrieb transparent. Jede Phase hat ein klares Ziel, einen Richtwert für die Dauer und eine definierte Abnahme, so weißt du jederzeit, wo dein Projekt steht.

Die acht Phasen im Überblick

PhaseInhaltDauer (Richtwert)
1 · Erstgespräch & ObjektbegehungBedarf, Ziele, Budgetrahmen, Begehung des Raums, Aufnahme der Gegebenheiten1 bis 2 Wochen
2 · Konzept & mediale SzenografieBesucherdramaturgie, Medienkonzept, Interaktions-Design, Visualisierung, Kostenrahmen3 bis 6 Wochen
3 · Detailplanung & Schnittstellentechnische Planung, Strom, Netzwerk, Last, Abstimmung mit Architektur und Gewerken, Lichtkonzept3 bis 5 Wochen
4 · Content-ProduktionFilm, Animation, 3D, Grafik, Vertonung, Mehrsprachigkeit4 bis 10 Wochen, parallel
5 · Bau & FertigungExponatebau, Gehäuse, Hardware-Beschaffung, Vorab-Aufbau und Test im Studio4 bis 8 Wochen
6 · Installation & InbetriebnahmeAufbau vor Ort, Integration, Show-Control-Programmierung, Abnahme1 bis 3 Wochen
7 · Schulung & ÜbergabeEinschulung Hauspersonal, Dokumentation, Notfall-Prozesswenige Tage
8 · Betrieb & WartungSLA, Monitoring, Fernwartung, Content-Updateslaufend

Branchenüblich laufen Interaktiv-Projekte je nach Freigaben, Fertigung und Tests zwischen 8 und 24 Wochen [Utsubo, 2026]. Großausstellungen mit eigener Content-Produktion liegen darüber.

Warum die Begehung am Anfang steht

Eine Ausstellung entsteht in einem konkreten Raum. Erst die Begehung zeigt, wo Leerrohre fehlen, wie viel Stromreserve vorhanden ist, wie das Tageslicht fällt und wie die Akustik wirkt. Diese Aufnahme ist die Grundlage für eine belastbare Planung, statt im Bau teuer nachzukorrigieren.

Museen & Ausstellungsbau: Hero (MULTIMEDIAFABRIK, Koblach, Vorarlberg)

Wann du uns einbinden solltest

Bei einem Neubau oder einer Sanierung gilt: so früh wie möglich. Medientechnik braucht Leerrohre, Netzwerk, Stromreserven und teils Kühlung. Wenn wir früh mit der Architektur abstimmen, vermeiden wir teure Nachrüstungen im laufenden Betrieb.

Zeitpunkt der EinbindungFolge
früh, in der ArchitekturplanungLeerrohre, Last und Netzwerk sind von Anfang an vorgesehen
spät, kurz vor EröffnungNachrüstung von Strom, Netzwerk und Kühlung, oft teuer und sichtbar

Wie wir Fördertermine halten

Viele Häuser arbeiten mit Förderzusagen, die Fristen haben. Wir planen rückwärts vom Eröffnungstermin und parallelisieren Content-Produktion und Bau, damit beide Stränge gleichzeitig laufen. Den verbindlichen Zeitplan legen wir nach der Detailplanung fest und halten ihn vertraglich fest.

Museen & Ausstellungsbau: Markenwelten (MULTIMEDIAFABRIK, Koblach, Vorarlberg)

Was nach der Eröffnung passiert

Mit der Übergabe endet das Projekt nicht, es beginnt der Betrieb. Über den SLA-Wartungsvertrag laufen Monitoring, Fernwartung und Content-Updates weiter. Jedes Exponat meldet Störungen selbst, viele lassen sich aus der Ferne lösen, ohne dass jemand anreisen muss.

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Museen & Ausstellungsbau-Guide 2026

  • Die acht Module einer digitalen Ausstellung im Überblick, von der medialen Szenografie über interaktive Exponate, Projektion und Show-Control bis zur Wartung
  • Worauf es bei Technik für den Dauerbetrieb ankommt, netzwerkfähige und fernwartbare Exponate statt Consumer-Geräte und Blackbox-Systeme
  • Konservatorisches Licht richtig planen, materialgerechte Beleuchtungsstärken und begrenzte Lichtdosis, damit empfindliche Objekte geschützt bleiben
  • Barrierefreiheit nach EN 17210, von Bedienhöhen über Untertitel und Audiodeskription bis zur induktiven Höranlage
  • Der 8-Phasen-Ablauf vom Erstgespräch bis zum laufenden Betrieb, damit Medientechnik nicht zu spät kommt und am Ende allein dasteht
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