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Was kostet eine digitale Ausstellung? Preis-Logik und Pakete, transparent erklärt

Eine digitale Ausstellung der MULTIMEDIAFABRIK wird nach Objektbegehung kalkuliert, nicht pauschal von der Stange verkauft, weil Raum, Exponatzahl und Content-Tiefe stark variieren. Im Fließtext nennen wir bewusst keine Euro-Beträge, die belastbaren Ranges stehen in der Tabelle, deinen verbindlichen Rahmen bekommst du nach der Begehung über den Funnel. So weißt du vorab, in welcher Größenordnung sich dein Projekt bewegt, ohne dass wir mit Wunschzahlen jonglieren.
Die häufigste Frage zuerst: Es gibt nicht den einen Preis. Eine einzelne Touch-Station ist etwas ganz anderes als eine medial inszenierte Dauerausstellung über mehrere Räume. Aber es gibt eine klare Logik, nach der sich die Investition zusammensetzt, und die erklären wir hier ohne Verkaufslyrik.
Warum Objektbegehung statt Pauschalpreis
Eine Ausstellung entsteht in einem konkreten Raum mit konkreten Gegebenheiten: vorhandene Leerrohre, Deckenhöhen, Stromreserven, Tageslicht, Akustik und der Zustand der Substanz. Erst die Begehung zeigt, was an Vorbereitung nötig ist und wo Reserven fehlen. Ein Pauschalpreis ohne Begehung wäre entweder zu hoch kalkuliert (Sicherheitsaufschlag) oder eine Wundertüte, die im Bau teuer nachkorrigiert wird.
| Vorgehen | Was du bekommst | Risiko |
|---|---|---|
| Pauschalpreis aus dem Katalog | scheinbar schnelle Zahl ohne Raumbezug | Nachträge im Bau, weil die Gegebenheiten nicht passen |
| Reiner Hardware-Vergleich | günstigster Bildschirm, kein Konzept | Technik ohne Geschichte, Pflege bleibt an dir hängen |
| Objektbegehung (MULTIMEDIAFABRIK) | belastbare Range auf Basis des echten Raums | Planbarkeit, weil Strom, Netzwerk und Last vorab geklärt sind |
Die drei Hebel, die deine Investition bestimmen
| Hebel | Was ihn nach oben oder unten bewegt |
|---|---|
| Umfang | Anzahl der Stationen und Räume, Projektions- und LED-Flächen, Audio- und Lichtpunkte |
| Content-Tiefe | wie viel Film, Animation, 3D, Grafik und Mehrsprachigkeit über die Digitalagentur dazukommen |
| Betrieb | der SLA-Wartungsvertrag mit Monitoring, Fernwartung und Content-Updates über die Laufzeit |

Pakete als Orientierung
Die folgenden Ranges sind netto und dienen der ersten Einordnung. Der finale Preis entsteht nach der Objektbegehung, weil Raum, Exponatzahl und Content-Tiefe stark variieren.
| Paket | Für wen | Leistungsumfang |
|---|---|---|
| Station | einzelne interaktive Station oder Touch-Exponat | eine Station inkl. Hardware, Gehäuse, Standard-Content, Inbetriebnahme |
| Raum | ein medial inszenierter Ausstellungsraum | mehrere Stationen, Projektion oder LED, Audio, Licht, Show-Control, Content |
| Ausstellung | komplette Dauer- oder Sonderausstellung | mediale Szenografie, Exponatebau, Content-Paket, Steuerung, Schulung über mehrere Räume |
| Custom / Großprojekt | Science-Center, Markenwelt, Neubau | vollumfängliche Planung und Umsetzung, individuelle Architektur und Technik |
| Wartung & Betrieb | laufender Betrieb | SLA-Wartungsvertrag, Monitoring, 24h-Reaktion, Content-Updates |
Zur Einordnung: Einzel-Interaktive starten international bei rund 20.000 US-Dollar, raumfüllende Installationen erreichen 150.000 US-Dollar und mehr [Utsubo, 2026].
Was die laufenden Kosten oft refinanziert

Warum die Wartungsreserve in jede Kalkulation gehört
Häuser unterschätzen die laufende Pflege regelmäßig. Content veraltet, Hardware altert, und ohne eingeplantes Budget wirkt die Ausstellung nach zwei Jahren alt. Wir empfehlen, eine jährliche Wartungsreserve von etwa 10 bis 15 Prozent der Technikkosten von Anfang an mitzudenken [Utsubo, 2026]. Über den SLA-Wartungsvertrag wird daraus ein planbarer Posten statt einer bösen Überraschung.
Häufige Fragen zu den Kosten, kurz beantwortet


Museen & Ausstellungsbau-Guide 2026
- Die acht Module einer digitalen Ausstellung im Überblick, von der medialen Szenografie über interaktive Exponate, Projektion und Show-Control bis zur Wartung
- Worauf es bei Technik für den Dauerbetrieb ankommt, netzwerkfähige und fernwartbare Exponate statt Consumer-Geräte und Blackbox-Systeme
- Konservatorisches Licht richtig planen, materialgerechte Beleuchtungsstärken und begrenzte Lichtdosis, damit empfindliche Objekte geschützt bleiben
- Barrierefreiheit nach EN 17210, von Bedienhöhen über Untertitel und Audiodeskription bis zur induktiven Höranlage
- Der 8-Phasen-Ablauf vom Erstgespräch bis zum laufenden Betrieb, damit Medientechnik nicht zu spät kommt und am Ende allein dasteht
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Aus der Praxis
Wissen & Hintergrund
Häufige Fragen
- Macht ihr nur die Technik oder auch Konzept und Inhalte?
- Was passiert, wenn ein Exponat im laufenden Betrieb ausfällt?
- Wie stellt ihr sicher, dass das Licht unsere Originalexponate nicht beschädigt?
- Ist die Ausstellung barrierefrei?
- Was kostet so ein Projekt?
- Können wir die Inhalte später selbst pflegen?
- Wir planen einen Neubau, wann sollten wir euch einbinden?
- Funktioniert die Technik auch im Outdoor- oder Naturpark-Bereich?
Bereit für den nächsten Schritt?
Wir hören zu, denken mit und zeigen dir, was für dein Vorhaben wirklich Sinn ergibt.
