◆ Markteintritt & Sichtbarkeit

Anwendungsfall

Markteintritt & Sichtbarkeit: Wie eine erneuerte Dauerausstellung ein Regionalmuseum wieder relevant machte

Museen & Ausstellungsbau: Technik (MULTIMEDIAFABRIK, Koblach, Vorarlberg)

Die MULTIMEDIAFABRIK erneuert in die Jahre gekommene Dauerausstellungen, indem sie die Sammlung medial inszeniert, ohne die Originalexponate zu gefährden. Touch-Stationen vertiefen, konservatorisches Licht schützt, mehrsprachige Inhalte öffnen das Haus für mehr Publikum, geplant und gebaut aus einem Haus.

Ausgangssituation

Ein Regionalmuseum hatte eine wertvolle Sammlung, aber eine Dauerausstellung aus einer anderen Zeit: Vitrinen mit kleinen Schildchen, kaum Erklärung, keine Interaktion. Jüngeres Publikum blieb weg, Schulklassen fanden wenig Anknüpfung, und das Haus drohte in der Wahrnehmung zu verschwinden.

Was sich der Kunde wünschte

Unsere Sammlung ist hervorragend, aber die Ausstellung wirkt wie vor zwanzig Jahren. Wir wollen wieder als lebendiger Kulturort wahrgenommen werden, ohne unsere Originale dem Licht zu opfern, und wir brauchen Inhalte, die auch Gäste aus dem Ausland verstehen.
Museen & Ausstellungsbau: Hero (MULTIMEDIAFABRIK, Koblach, Vorarlberg)

Warum eine digitale Ausstellung die Lösung war

Statt die Sammlung auszutauschen, ging es darum, sie zu erschließen. Mediale Inszenierung macht aus stummen Objekten Geschichten, Touch-Stationen erlauben Vertiefung im eigenen Tempo, und konservatorisches Licht löst den Konflikt zwischen Schutz und Sichtbarkeit. Alles aus einem Haus bedeutete: ein Ansprechpartner, eine Verantwortung, statt einer Gewerke-Kette.

Umsetzung

  • Besucherdramaturgie und Medienkonzept entlang der bestehenden Sammlung.
  • Touch-Stationen zur Vertiefung, mehrsprachige Inhalte über die eigene Digitalagentur.
  • Konservatorisch korrektes, bewegungsgesteuertes Licht für die empfindlichen Originale.
  • Show-Control für automatische Tagesszenen, bedient vom Hauspersonal.
Museen & Ausstellungsbau: Markenwelten (MULTIMEDIAFABRIK, Koblach, Vorarlberg)

Output

Aus dem Projekt entstand eine erneuerte Dauerausstellung mit medialer Inszenierung, vertiefenden Touch-Stationen und mehrsprachigen Inhalten, betreibbar und fernwartbar über den SLA.

Ergebnis

WirkungBeobachtung
Wahrnehmungdas Haus wird wieder als zeitgemäßer Kulturort wahrgenommen
VerweildauerBesucher bleiben länger, weil sie selbst vertiefen können
Zugänglichkeitmehrsprachige Inhalte öffnen das Haus für mehr Publikum
SubstanzschutzOriginalexponate bleiben durch konservatorisches Licht geschützt
Museen & Ausstellungsbau: Kosten (MULTIMEDIAFABRIK, Koblach, Vorarlberg)

Was sich daraus ableiten lässt

Ein Haus muss seine Sammlung nicht austauschen, um wieder relevant zu werden, es muss sie erschließen. Mediale Inszenierung, Vertiefung und mehrsprachige Inhalte machen Bestehendes wieder sichtbar, und konservatorisches Licht stellt sicher, dass die Erneuerung die Substanz nicht kostet.

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  • Die acht Module einer digitalen Ausstellung im Überblick, von der medialen Szenografie über interaktive Exponate, Projektion und Show-Control bis zur Wartung
  • Worauf es bei Technik für den Dauerbetrieb ankommt, netzwerkfähige und fernwartbare Exponate statt Consumer-Geräte und Blackbox-Systeme
  • Konservatorisches Licht richtig planen, materialgerechte Beleuchtungsstärken und begrenzte Lichtdosis, damit empfindliche Objekte geschützt bleiben
  • Barrierefreiheit nach EN 17210, von Bedienhöhen über Untertitel und Audiodeskription bis zur induktiven Höranlage
  • Der 8-Phasen-Ablauf vom Erstgespräch bis zum laufenden Betrieb, damit Medientechnik nicht zu spät kommt und am Ende allein dasteht
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