◆ DSGVO & Datenhoheit
DSGVO & Datenhoheit: Wie eine on-premise Corporate KI App KI-Einsatz bei sensiblen Daten überhaupt erst möglich macht

Die Corporate KI App der MULTIMEDIAFABRIK ist die eigene Unternehmens-KI, die sich vollständig on-premise betreiben lässt, die Daten verlassen das Haus nie, die Verarbeitung ist DSGVO-konform, und die KI greift ausschließlich auf das eigene Wissen zu. Für Organisationen mit besonderer Verschwiegenheitspflicht macht genau das den Unterschied: Aus „KI dürfen wir nicht einsetzen” wird ein rechtssicher freigegebener KI-Einsatz.
Ausgangssituation
Eine Organisation mit besonderer Verschwiegenheitspflicht wollte die Vorteile moderner KI nutzen, Anfragen schneller beantworten, Dokumente erschließen, Routinearbeit verkürzen. Doch jeder Anlauf scheiterte an derselben Wand: Die verfügbaren KI-Tools senden Eingaben in fremde Clouds, oft außerhalb der Region. Für eine Stelle, die sensible Mandanten-, Klienten- oder Bürgerdaten verarbeitet, war das schlicht ausgeschlossen.
Das eigentliche Problem war nicht fehlender Wille, sondern fehlende Rechtssicherheit. Wer Daten unter Verschwiegenheitspflicht verarbeitet, darf sie nicht ohne Weiteres an Dritte geben, und ein Cloud-KI-Tool ist genau das: ein Dritter, dessen Zugriffe und Weiterverwendung im Graubereich liegen. So blieb die Organisation in einer paradoxen Lage: Sie hatte den größten Bedarf an Entlastung, durfte aber die naheliegenden Werkzeuge nicht anfassen.
Was sich der Kunde wünschte
Wir würden KI gern nutzen, aber wir dürfen unsere Daten nicht aus der Hand geben. Alles, was wir verarbeiten, unterliegt der Verschwiegenheit. Ich brauche eine Lösung, bei der die Daten das Haus nicht verlassen, bei der ich genau weiß, wer Zugriff hat, und die rechtssicher ist. Wenn das nicht geht, bleiben wir lieber bei der Handarbeit. Eine fremde Cloud kommt für uns nicht infrage, Punkt.

Warum eine Corporate KI App die Lösung war
Umsetzung
| Komponente | Detail |
|---|---|
| Hosting | vollständig on-premise auf eigener Hardware im Haus |
| Wissensaufbau | sensible Dokumente und Abläufe ins lokale RAG geladen |
| Zugriffsrechte | klare Rollen über Spaces und Agents, kein offener Zugang |
| Verarbeitung | DSGVO-konform, Datenminimierung, keine Weitergabe an Dritte |
| Endkontrolle | KI-Texte sind als Entwurf gekennzeichnet, Freigabe bleibt im Team |
| Betreuung | persönlicher Partner vor Ort in Vorarlberg |
| Schulung | Einweisung des Teams auf sicheren Umgang und Wissenspflege |
Der Schlüssel war die Entscheidung für on-premise: Erst dadurch ließ sich überhaupt ein KI-Einsatz darstellen, der mit der Verschwiegenheitspflicht vereinbar ist. Die Daten bleiben im Haus, die Kontrolle über jeden Zugriff bleibt bei der Organisation.

Output
Ergebnis
KI-Einsatz von nicht möglich zu rechtssicher freigegeben · null Datenabfluss in fremde Clouds · sensibles Wissen bleibt vollständig im Haus
Die folgenden Werte sind eine illustrative Modellrechnung, aus vergleichbaren Projekten verdichtet, kein konkretes Einzel-Mandat.
| Kennzahl | Vorher | Nachher |
|---|---|---|
| KI-Einsatz | nicht möglich (Compliance) | rechtssicher freigegeben |
| Datenabfluss in fremde Clouds | Ausschlusskriterium | null, on-premise |
| Wo sensibles Wissen liegt | dürfte nicht aus dem Haus | bleibt vollständig im Haus |
| Zugriffskontrolle | bei Cloud-Tools unklar | klare Rollen über Spaces und Agents |
| Rechtsrahmen | fremdes Recht, Graubereich | vor Ort, DSGVO-konform |
| Routinearbeit | vollständig von Hand | KI entlastet im rechtssicheren Rahmen |
Der entscheidende Hebel war nicht eine Effizienzzahl, sondern die Freigabe an sich: Erst die on-premise-Architektur machte den KI-Einsatz überhaupt zulässig. Aus „das dürfen wir nicht” wurde „das ist rechtssicher möglich”, und damit standen alle weiteren Vorteile der Unternehmens-KI erst zur Verfügung.

Was sich daraus ableiten lässt
Wenn dein Betrieb sensible Daten verarbeitet oder einer Verschwiegenheitspflicht unterliegt, ist die Hosting-Frage keine technische Nebensache, sondern die Voraussetzung. Drei Faktoren sind über vergleichbare Fälle konstant:
- Bei sensiblen Daten entscheidet das Hosting-Modell über die Zulässigkeit, on-premise macht den Einsatz dort möglich, wo eine fremde Cloud ausscheidet.
- Datenhoheit zeigt sich in konkreten Zugriffsrechten, Spaces und Agents regeln, wer welches Wissen sieht.
- Die Endkontrolle bleibt im Team, KI-Texte sind als Entwurf gekennzeichnet, die Verantwortung bleibt beim Menschen.
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