★ Die richtige Stele wählen
Helligkeit, Schutzart und Größe richtig wählen: der Entscheidungs-Leitfaden für die passende Stelen-Geräteklasse

Die Digital-Signage-Stele der MULTIMEDIAFABRIK aus Vorarlberg gibt es in drei Geräteklassen — Indoor-Standard (320 cd/m²), Indoor-High-Bright (500 cd/m²) und wetterfeste Outdoor-Stele (2.500 cd/m², IP55, klimatisiert) — in Diagonalen von 43 bis 75 Zoll, ein- oder doppelseitig. Welche Klasse die richtige ist, entscheidet die MULTIMEDIAFABRIK nach der Lichtmessung am Standort, nicht nach Datenblatt. Diese Story ist der vollständige Entscheidungs-Leitfaden dahinter.
Einleitung
Die Digital-Signage-Stele der MULTIMEDIAFABRIK aus Vorarlberg gibt es in drei Geräteklassen — Indoor-Standard (320 cd/m²), Indoor-High-Bright (500 cd/m²) und wetterfeste Outdoor-Stele (2.500 cd/m², IP55, klimatisiert) — in Diagonalen von 43 bis 75 Zoll, ein- oder doppelseitig. Welche Klasse die richtige ist, entscheidet die MULTIMEDIAFABRIK nach der Lichtmessung am Standort, nicht nach Datenblatt. Diese Story ist der vollständige Entscheidungs-Leitfaden dahinter.
Die meisten Fehlkäufe bei Stelen entstehen an genau einer Stelle: Jemand wählt die Geräteklasse nach Gefühl oder nach Preis statt nach Licht. Eine zu schwache Stele im Schaufenster bleibt bei Sonne unlesbar; ein Consumer-Fernseher im Freien überhitzt und gibt auf; eine Outdoor-Klasse im dunklen Innenraum ist unnötig teuer. Alle drei Fehler haben dieselbe Ursache — man hat nicht gemessen, sondern geraten.
Der rote Faden ist deshalb einfach: Eine Stele konkurriert immer mit dem Umgebungslicht und, im Freien, mit dem Wetter. Wer beides kennt, kennt die richtige Klasse. Diese Story führt durch die drei Entscheidungs-Kriterien — Helligkeit, Schutzart und Größe — und zeigt, wie die Lichtmessung den Fehlkauf ausschließt.
Kriterium 1: Helligkeit — die wichtigste Größe
Helligkeit wird in cd/m² gemessen (Candela pro Quadratmeter). Je heller das Umgebungslicht, desto heller muss das Display sein, um lesbar zu bleiben. Das ist keine Geschmacksfrage, sondern Physik.
| Geräteklasse | Helligkeit | Wofür |
|---|---|---|
| Indoor-Standard | 320 cd/m² | Innenräume mit kontrolliertem Licht |
| Indoor-High-Bright | 500 cd/m² | helle Foyers, Fensternähe, Schaufenster |
| Outdoor | 2.500 cd/m² | direkte Außenaufstellung, sonnenlichtlesbar |
Die Faustregel: Im normalen Innenraum reichen 320 cd/m². Sobald Tageslicht hereinfällt — durch eine Glasfassade, in Fensternähe oder im Schaufenster — braucht es die High-Bright-Klasse. Im Freien gegen die Sonne ist die Outdoor-Klasse Pflicht.
| Umgebung | Lichtsituation | Klasse |
|---|---|---|
| Praxis, Wartezone | kontrolliertes Kunstlicht | Indoor 320 |
| Foyer mit Glasfassade | Tageslicht fällt ein | High-Bright 500 |
| Schaufenster | Sonne von außen | High-Bright 500 |
| Fußgängerzone, Talstation | direkte Sonne | Outdoor 2.500 |

Kriterium 2: Schutzart — nur im Freien entscheidend
Im Innenraum spielt die Schutzart keine Rolle. Im Freien ist sie überlebenswichtig für das Gerät: Staub, Strahlwasser, Frost und Hitze setzen jedem Bildschirm zu, der nicht dafür gebaut ist.
| Aspekt | Indoor | Outdoor |
|---|---|---|
| Schutzart | — | IP55 (Staub- und Strahlwasserschutz) |
| Gehäuse | Metallgehäuse | klimatisiert, gehärtetes Schutzglas |
| Temperaturbereich | 0 °C bis +40 °C | −20 °C bis +45 °C |
| Klimatisierung | nicht nötig | aktive Heizung und Kühlung |
Profi-Outdoor-Signage nutzt hohe Helligkeit und Schutzart IP55 mit aktiver Klimatisierung — genau das, was ein Consumer-Fernseher nicht leisten kann [Branchen-Spezifikationen Outdoor-Signage, 2026]. Im Alpenraum mit Frost und Sommerhitze ist die Klimatisierung kein Komfort, sondern die Voraussetzung für den Ganzjahresbetrieb.
Kriterium 3: Größe und ein- oder doppelseitig
Das dritte Kriterium ist die Diagonale und die Ausrichtung. Hier entscheidet die Entfernung, aus der Menschen schauen, und die Richtung, aus der sie kommen.
| Frage | Antwort |
|---|---|
| Diagonalen Indoor | 43, 55, 65, 75 Zoll |
| Diagonalen Outdoor | 43, 55 Zoll |
| Format | immer Hochformat (Portrait) |
| einseitig | an Wand, im Eingang, mit Rücken zur Fläche |
| doppelseitig | frei stehend, Menschen kommen aus zwei Richtungen |
Die Größe folgt der Leseentfernung: Je weiter der typische Betrachter entfernt ist, desto größer die Diagonale. Die Seitigkeit folgt der Blickachse, die wir vor Ort analysieren.

Die Lichtmessung schließt den Fehlkauf aus
Statt nach Datenblatt zu raten, misst die MULTIMEDIAFABRIK das Licht und die Blickachsen am realen Standort. Das ist der greifbare regionale Vorteil gegenüber dem Geräteversand im Karton.
| Schritt | Was passiert | Ergebnis |
|---|---|---|
| Lichtmessung | Umgebungslicht zu typischen Zeiten erfassen | richtige Helligkeitsklasse |
| Blickachsen-Analyse | Richtung und Entfernung der Betrachter | ein- oder doppelseitig, Diagonale |
| Aufstellort & Wetter | bei Außenflächen Sonne, Witterung, Verankerung | Schutzart und Klimatisierung |
| Empfehlung | Klasse, Diagonale, Seitigkeit festlegen | Festpreis-Angebot ohne Fehlkauf |
Die drei klassischen Fehlentscheidungen
| Fehler | Folge | Richtig |
|---|---|---|
| Indoor-Stele ins Schaufenster | bei Sonne unlesbar | High-Bright 500 |
| Consumer-Fernseher nach draußen | überhitzt, unlesbar, nicht wetterfest | Outdoor mit IP55 |
| Outdoor-Klasse im dunklen Innenraum | unnötig teuer | Indoor-Standard |
Alle drei haben dieselbe Wurzel: Es wurde geraten statt gemessen. Genau das verhindert die Lichtmessung.

Quick-Reference
- Die Helligkeit in cd/m² ist das wichtigste Kriterium — sie muss zum Umgebungslicht passen
- 320 für kontrollierte Innenräume, 500 für Tageslicht und Schaufenster, 2.500 für draußen
- Die Schutzart IP55 und aktive Klimatisierung sind im Freien Pflicht, nicht Komfort
- Outdoor hält −20 °C bis +45 °C aus — ein Consumer-Gerät nicht
- Diagonale folgt der Leseentfernung, ein-/doppelseitig der Blickachse
- Die Lichtmessung am Standort schließt den häufigsten Fehlkauf aus
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