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Vertiefung

So läuft dein Gastro-Marketing-Projekt ab

Heller Gastraum eines Restaurants im Alpenraum mit Panoramafenstern, gedeckten Holztischen und Gästen beim Mittagstisch

Ein Marketing-Projekt für ein Lokal läuft bei der MULTIMEDIAFABRIK in acht klaren Phasen ab, vom Erstgespräch über Bestandsaufnahme, Konzept und Festpreis bis zu Produktionstag, Aufbau, laufendem Betrieb, Saison-Aktionen und monatlicher Auswertung. Der Übergang von einer Phase zur nächsten ist jeweils an ein fertiges Ergebnis geknüpft, nicht an einen Kalendertag.

Auf dieser Seite siehst du Phase für Phase, was passiert, wer im Haus dafür gebraucht wird und woran du merkst, dass eine Phase abgeschlossen ist. Der wichtigste Punkt gleich vorweg: Die Arbeit deines Betriebs konzentriert sich auf den Anfang, danach läuft der Betrieb weitgehend ohne dich.

Die acht Phasen im Überblick

Weil Produktion, Website, Profilpflege und Kanalbetrieb in einer Hand liegen, gibt es keine Stelle, an der ein Gewerk auf ein anderes wartet.

PhaseInhaltDauer (Richtwert)
1 ErstgesprächBetrieb, Küche, Anlässe, schwache Tage, Ziele und bestehende Kanäle1 Woche
2 BestandsaufnahmeGoogle-Profil, Website, Social-Kanäle, Bewertungen und Bildbestand im Detail durchgehen1 bis 2 Wochen
3 Konzept und FestpreisKanal-Auswahl, Frequenz, Produktionsumfang, Aktions-Kalender, verbindliches Angebot1 bis 2 Wochen
4 ProduktionstagFoto- und Video-Aufnahmen von Gerichten, Gastraum und Team, geplant um den Betrieb herum1 Tag vor Ort oder im Studio
5 AufbauGoogle-Profil vollständig, Website oder Karte aktualisiert, Redaktionsplan gefüllt2 bis 4 Wochen
6 Start des BetriebsVeröffentlichung in fester Frequenz, Community-Management, Bewertungs-Antwortenlaufend
7 Aktionen und SaisonKampagnen zu Saisonkarte, Events und schwachen Tagen, Newsletter-Aussendungennach Kalender
8 Auswertung und Nachschärfenmonatliche Kurz-Auswertung, Anpassung von Themen, Frequenz und Budgetmonatlich

Phase eins bis drei: zuhören, prüfen, verbindlich anbieten

Am Anfang steht kein Leistungskatalog, sondern dein Betriebsbild. Welche Gerichte tragen die Karte, welche Wochentage sind schwach, welche Anlässe wiederholen sich jedes Jahr, wo kommen die Gäste heute her. Danach folgt die Bestandsaufnahme, und die ist unbequem, weil sie Lücken sichtbar macht: veraltete Öffnungszeiten, unbeantwortete Bewertungen, Bilder von Gästen im Profil, eine Karte als Dokument zum Herunterladen.

Aus beidem entsteht das Konzept mit Kanalauswahl, Frequenz und Produktionsumfang, und daraus das Festpreis-Angebot nach kurzer Bedarfsklärung. Welche Größen diesen Preis bewegen, erklärt die Seite Was kostet Gastronomie-Marketing.

Food-Fotografie im Studio: ein Gericht auf einem Holzbrett wird vor Kamera und Softbox mit der Pinzette angerichtet

Phase vier: der Produktionstag

Der Drehtag wird um deinen Betrieb herum geplant, nicht umgekehrt. Aufgenommen wird in Blöcken: zuerst die Gerichte in Ruhe, dann Zubereitungsszenen aus der Küche, danach Gastraum und Team. Die Küche kocht dabei, was sie ohnehin kocht, denn abgebildet wird der Teller, den der Gast bekommt. Was dabei technisch und rechtlich zu beachten ist, steht auf der Seite Food-Fotografie und Food-Video.

Aus einem einzigen Tag entsteht in der Regel Material für viele Wochen. Diese Serienlogik ist der Grund, warum ein Kanal danach durchhält, statt nach drei Wochen wieder zu verstummen.

Phase fünf und sechs: Aufbau und Start

Im Aufbau wird zuerst repariert, was Gäste sofort sehen: Das Google-Unternehmensprofil wird vollständig gepflegt, die Website mit Speisekarte und Reservierung aktualisiert oder neu gebaut, der Redaktionsplan mit echten Themen gefüllt. Erst danach startet der laufende Betrieb mit fester Frequenz, Community-Management und Antworten auf Bewertungen.

Ab hier verschiebt sich die Arbeit. Dein Beitrag reduziert sich auf Freigaben, kurze Rückmeldungen zu Aktionen und die Information, wenn sich Karte oder Öffnungszeiten ändern. Wie die Kanalarbeit im Detail organisiert ist, zeigt die Seite Social Media und Reels.

Content-Produktion in einer offenen Restaurantküche: eine Aufnahme entsteht, während der Küchenchef ein Gericht anrichtet

Phase sieben und acht: Saison, Auswertung, Nachschärfen

Aktionen brauchen Vorlauf. Eine Saisonkarte, ein Weinabend oder ein Feiertagsmenü werden Wochen vorher eingeplant, damit Reichweite entstehen kann, bevor der Termin da ist. Welche Anlässe sich über zwölf Monate anbieten, sammelt die Story Gastro-Marketing-Jahresplan.

Monatlich folgt eine kurze Auswertung zu Reichweite, Profil-Aufrufen, Anrufen, Routen-Anfragen, Website-Zugriffen und Reservierungen. Daraus werden Themen, Frequenz und Budget nachgeschärft. Kein Bericht zum Ablegen, sondern eine Entscheidungsgrundlage für den nächsten Monat.

Realistische Erwartung: Vorlauf statt Wunder

Ein frisch aufgesetzter Kanal und ein überarbeitetes Profil brauchen Zeit. Sichtbarkeit entwickelt sich über Wochen und Monate, nicht über Tage, und niemand kann seriös eine Position in Suchergebnissen, eine Reichweite oder eine Zahl an Reservierungen zusichern. Was planbar ist: dass Inhalte regelmäßig erscheinen, dass Angaben stimmen, dass Bewertungen beantwortet werden und dass die Entwicklung monatlich nachvollziehbar bleibt. Wer mit einem festen Termin startet, etwa einer Neueröffnung, plant deshalb rückwärts, wie es der Use Case Neueröffnung zeigt.

Gastgeberin am hellen Empfangstresen eines Cafés mit einem Tablet in der Hand, im Hintergrund Gäste an den Tischen

Quick-Reference

  • Acht Phasen vom Erstgespräch bis zur monatlichen Auswertung, alle in einer Hand
  • Der Aufwand deines Betriebs liegt am Anfang, danach übernimmt die Betreuung
  • Die Bestandsaufnahme ist Pflicht, aus ihr entstehen Reihenfolge und Konzept
  • Ein Produktionstag liefert Material für viele Wochen
  • Keine Ranking- oder Reichweiten-Versprechen, dafür monatlich nachvollziehbare Entwicklung

Inline-FAQ Ablauf

Wie lange dauert es vom Erstgespräch bis zum ersten Beitrag? Je nach Umfang meist einige Wochen. Bestandsaufnahme, Konzept, Produktionstag und Aufbau laufen nacheinander; steht ein fester Termin an, wird von hinten geplant.

Wie viel Zeit kostet das meinen Betrieb? Am meisten in Phase eins bis vier, vor allem am Produktionstag. Danach bleiben Freigaben und kurze Rückmeldungen, meist im Umfang weniger Minuten pro Woche.

Muss das Lokal für den Drehtag schließen? In der Regel nicht. Aufgenommen wird in Randzeiten, an Ruhetagen oder in Blöcken zwischen den Serviceschichten, damit der Betrieb weiterläuft.

Was passiert, wenn sich die Karte mitten in der Saison ändert? Dann werden Website, Profil und Redaktionsplan nachgezogen. Genau dafür gibt es die laufende Betreuung, statt einmal aufzubauen und danach zu hoffen.

Reservierungsbuch und aufgeklappter Laptop auf einem Eichentisch im hellen Gastraum eines Restaurants
3D-Broschüren-Mockup des Leitfadens Volle Tische: der Gastro-Marketing-Leitfaden
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Volle Tische: der Gastro-Marketing-Leitfaden

  • Food-Content-System: ein Produktionstag, Material für Wochen
  • Fünf Reels-Rezepte, die in der Gastronomie zuverlässig tragen
  • Google-Profil-Checkliste: Stammdaten, Karte, Fotos, Beiträge
  • Antwort-Bausteine für Bewertungen, von Lob bis unfaire Kritik
  • Website-Basics: Speisekarte, Öffnungszeiten und Weg zum Tisch
  • Aktions-Kalender über zwölf Monate mit Vorlaufzeiten
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